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Almost Heaven

Almost Heaven

Mein Leben als Basketballprofi

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Almost Heaven — Inhalt

Ex-Basketball-Star Jo Herber über Faszination und Abgründe des Profisports

Der hat »swagger«, sagen Profibasketballer, wenn einer wie unbesiegbar auf dem Platz steht. Lässige Körperhaltung, coole Gesten, eine Aura von Arroganz. Die Spieler sprechen eine eigene Sprache – und leben in einer Blase, weit entfernt vom wahren Leben. Johannes Herber war über Jahre Teil dieser Welt. Als Star der USCollege-Liga kam er mit 23 Jahren zurück nach Deutschland, spielte im Meisterteam

von ALBA Berlin und absolvierte über 70 Länderspiele für Deutschland. Doch irgendwann, nach zwei Kreuzbandrissen, verlor er seinen »swagger«.

Herber erzählt vom Leben als Basketballprofi – vom Rhythmus extremer Anspannung und totalem Druckabfall, von der Einsamkeit des Schützen, von Triumphen und totalen Niederlagen, von Trainern wie Diktatoren, von der merkwürdigen Gemeinschaft auf dem Court – und Kollegen wie Dirk Nowitzki. Johannes Herber berichtet von der Angst vor dem Karriereende. Und wie viel Mut dazugehört, sich davon zu lösen.

Ein einzigartiges Buch über eine schillernde Welt. Und über das Wesen des Sports.

€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 31.03.2014
256 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-8270-7690-8
»Faszinierend verstörend - und gerade deshalb lesenswert für alle, die wissen wollen, wie es im Profisport zugeht.«
Süddeutsche Zeitung
»Als Basketballer war Johannes Herber ein Kämpfer und kein Schönspieler. Als Autor bewegt er sich weich und elegant. Mit seiner ersten Veröffentlichung ist ihm gleich ein großer Wurf gelungen.«
STERN
»In "Almost Heaven" schreibt Herber über Triumphe im College, bittere Zeiten auf der Bank von Alba Berlin, Siege mit Dirk Nowitzki im Nationalteam – und immer wieder über Schmerzen.»
Der Tagesspiegel
»Johannes Herber schreibt ein Buch über Basketball am College, in der Bundesliga und seine Rolle als Posterboy der Lost Generation.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Leseprobe zu »Almost Heaven«

All right, so the obvious point: Great athletes usually turn out to be stunningly inarticulate about just those qualities and experiences that constitute their fascination.

David Foster Wallace

 

Prolog

 

Alles wirkte vertraut – der Highway, die riesigen Werbetafeln der Fast-Food-Restaurants, die Namen der Orte auf den Schildern: Carnegie, Canonsburg, Cumberland. Ich war von Frankfurt über Charlotte nach Pittsburgh geflogen, hatte einen kleinen Chevrolet gemietet und war die Interstate-79 Richtung Süden gefahren. An der Staatengrenze hatte ich die Hand [...]

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All right, so the obvious point: Great athletes usually turn out to be stunningly inarticulate about just those qualities and experiences that constitute their fascination.

David Foster Wallace

 

Prolog

 

Alles wirkte vertraut – der Highway, die riesigen Werbetafeln der Fast-Food-Restaurants, die Namen der Orte auf den Schildern: Carnegie, Canonsburg, Cumberland. Ich war von Frankfurt über Charlotte nach Pittsburgh geflogen, hatte einen kleinen Chevrolet gemietet und war die Interstate-79 Richtung Süden gefahren. An der Staatengrenze hatte ich die Hand vom Lenkrad genommen und salutiert. Schließlich war ich an der Ausfahrt 155 abgefahren, hatte erst die Tankstelle passiert und dann die Bank mit den Drive-Through-Schaltern. Am Ortseingang war ich kurz ausgestiegen und über die Wiese zu dem großen Sportplatz hinübergestiefelt. Durch den Zaun hatte ich auf die blaue Laufbahn gestarrt und an die unzähligen Runden gedacht, die ich darauf zurückgelegt hatte.

Ich war zurück in Morgantown, zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der Campus lag noch immer da wie eine Insel inmitten verlotterter Wohnhäuser. Die Parkplätze erstreckten sich wie Kornfelder, und am Horizont erhob sich die Silhouette des Footballstadions. Die Stromkabel hingen an ihren Holzmasten, die Bordsteine waren immer noch meterhoch. Fast-Food-Restaurants säumten die Ausfallstraßen: Taco Bell und Chick-fil-A, Arby’s und Burger King. Morgantown stand noch, und das war – ich gebe es gern zu – ein wunderschöner Anblick. Die Stadt selbst hat mir nie viel bedeutet, aber die Erinnerungen, die immer noch hier wohnten, umso mehr. Ich habe hier studiert und trainiert, Niederlagen erlitten und Erfolge gefeiert, Träume sind hier in Erfüllung gegangen. Ich hatte vier gute Jahre in Morgantown. Schon lange hatte ich vorgehabt, noch einmal zurückzukehren, aber immer war etwas dazwischengekommen: Trainingslager, Turniere mit der Nationalmannschaft, Operationen, Reha, Urlaub. Erst jetzt, nach dem Ende meiner Karriere, hatte ich Zeit für diese Reise gefunden.

Im WVU Coliseum schlenderte ich durch die Gänge und stieg zwischen den blauen Sitzen hinunter auf das Spielfeld. An Spieltagen finden hier 14 000 Menschen Platz, aber jetzt war ich allein. Die Klimaanlage surrte leise vor sich hin, und die Sohlen meiner Lederschuhe klackten ungewohnt auf dem Parkett. Die Tür zur Kabine war verschlossen, aber der Zahlencode fiel mir nicht mehr ein. Die neue Mannschaft trainierte längst nicht mehr in der Arena – die Uni hat für über 20 Millionen Dollar ein Trainingszentrum gebaut. Man kann sich vorstellen, dass dort alles funkelt, glitzert und blinkt, die neuen Spieler werden es lieben. Ob sie das Schild bemerken, das im Kraftraum hängt? Adapt or perish!, steht darauf, pass dich an oder verende!

Wir waren zu dritt: PB3, Mike Gansey und ich. Wir saßen im „Rusted Musket“ und redeten über die alten Zeiten – über unsere Spiele im New Yorker Madison Square Garden und im Pauley Pavillion gegen die UCLA Bruins, als Mike den Ball an der Mittellinie geklaut hatte und den Sieg über die Favoriten besiegelte. „Was macht Tyrone?“, fragte ich in die Runde und war überrascht zu hören, dass er vor kurzem eine Saison in Österreich gespielt hatte. „Und JD?“ Der sei zurück in Houston, sagte Mike, und würde Camps für High-School-Spieler organisieren. Die meisten unserer Teamkollegen waren wieder in ihren alten neighborhoods, wo sie sich fast ausnahmslos als Trainer versuchten.

Patrick Beilein war schon einen Schritt weiter, gerade hatte er seinen ersten Job als Head Coach der Mannschaft der West Virginia Wesleyan angetreten, einer kleinen Uni, die in der Division II spielte. Kevin sei zu einem seiner Spiele gekommen und habe nicht einmal Hallo gesagt. Kevin Pittsnogle, dachte ich, you’ve been pittsnogled. Nachdem er im NBA-Draft überraschend durchgefallen war, war er einige Jahre durch die amerikanischen Reserveligen und Europa getingelt. Irgendwann zeigten die Scouts kein Interesse mehr an ihm. Sein exzellenter Wurf reichte nicht aus, um seine Schwächen beim Rebounding und in der Verteidigung zu kompensieren. Noch während er spielte, begann Kevin drastisch zuzunehmen, eine Schilddrüsenunterfunktion, wie die Ärzte diagnostizierten. Die New York Times berichtete darüber, ein letztes Mal. Heute lebt Kevin wieder in seiner Heimatstadt Martinsburg. Er wohnt dort in einem Trailer, sein Geld verdient er als Autoverkäufer. Noch immer bitten die Menschen ihn um Autogramme – in der Mall oder auf der County Fair. Don’t matter to me, hatte er immer gesagt. Ob das noch immer galt?

Auch Mikes Profi-Karriere verlief anders als geplant. Nach dem Abschluss unterschrieb er einen Vertrag bei den Miami Heat, den er wegen einer Verletzung nie antreten konnte. Nach kurzen Aufenthalten in Italien und Spanien verbrachte er eine Saison bei den Eisbären Bremerhaven, bevor er 2011 seine Laufbahn beendete. Jetzt arbeitet er im Management der Cleveland Cavaliers, dem NBA-Club seiner Heimatstadt. Wenn er ein freies Wochenende hat, besucht Mike manchmal unseren alten Coach Beilein in Ann Arbor. Seit 2007 trainiert Beilein dort die Wolverines, das Team der University of Michigan.

Sein Abschied aus Morgantown war unschön gewesen. Der Coach hatte sich mit den Vorgesetzten überworfen, es war wie immer um Geld gegangen. Als Beilein in Michigan übernahm, hatte das Basketballprogramm am Boden gelegen. Er hatte die Scherben aufgelesen und sie behutsam wieder zusammengefügt. Seitdem haben sich die Wolverines bereits viermal für das NCAA Tournament qualifiziert. 2013 erreichten sie das Finale und scheiterten nur knapp an Louisville. Ich habe ihn einmal in Ann Arbor besucht und festgestellt, dass seine alten Prinzipien immer noch gelten. Über allem steht das Team.

 

*

 

Fast ein Jahr ist vergangen, seitdem ich meine Basketballkarriere beendet habe. In den Tagen danach habe ich aufgeräumt, die Trainingsklamotten aus zehn Jahren Basketball ausgemistet. Die Schuhe habe ich weggeworfen, die Bandagen gleich hinterher. Die Trikots und T-Shirts, Warm-Ups und Hosen habe ich in große Müllsäcke gestopft und der Jugendabteilung des TV Langen vermacht. Nur einige wenige Trikots, an denen ich wirklich hänge, habe ich zusammengefaltet und in einer großen Tasche vergraben. Sie liegt jetzt im Keller und wartet darauf, dass mein Sohn sie in ein paar Jahren vielleicht einmal auspackt. Er mag Bälle, doch mit zwei Jahren muss das nichts heißen.

Anfangs bin ich nicht zu Basketballspielen gegangen, und wenn zufällig eines im Fernsehen lief, habe ich so getan, als würde es mich kaum interessieren. Einige Monate habe ich keinen Ball angefasst und keine Halle betreten. Ich habe über das Spiel nachgedacht, über meine Jahre als Profi, meine Geschichte – darüber, wie sich das alles anfühlt und wie ich diese Geschichte erzählen würde: das Spielen-Lernen, das Spielen, Spielen-Wollen, Nicht-Spielen-Dürfen, Wieder-Spielen, Mit-dem-Spielen-Aufhören, Nach-dem-Spielen.

Irgendwann bin ich wieder in die Halle gegangen, ich habe wieder hingeschaut und mich gefreut über das, was ich sah: richtig guten Basketball in der Bundesliga. Wir haben lange darauf gewartet. Und manchmal, wenn ich ein Spiel anschaue und jemand gerade zum Korb zieht, dann spannt sich mein Oberarm an – ich kann nichts dagegen tun. Bei einem guten Pass entfährt mir ein „Okaaay“. Ich denke: Den würde ich auch noch hinbekommen. Aber ich weiß, dass das nicht stimmt. Wenn ich jetzt manchmal spielen gehe, segeln meine Pässe in hohem Bogen gegen die Wand hinter dem Korb. Einmal traf mich ein Ellenbogen an der Augenbraue, aber ich habe mit Blut im Gesicht weitergespielt und den Game Winner versenkt, den entscheidenden Wurf. Ich kann es nicht leugnen: Abends war ich stolz auf mein blaues Auge.

Manchmal gehe ich zu den Heimspielen von Alba Berlin und freue mich, wenn sie gewinnen. Ich beobachte Sven Schultze, der mittlerweile nur noch selten spielt, aber immer anfeuert. Ich weiß nicht, ob man das Vermissen nennt, aber wenn die Spieler nach einem Sieg geduscht aus der Kabine kommen und ihre Augen dabei funkeln, weiß ich noch ganz genau, wie sich dieser Moment anfühlt.

Ich spiele nicht mehr, doch das Spiel hat mich nicht verlassen. Manchmal, wenn ich an der Bushaltestelle stehe oder einfach die Straße entlanglaufe, fange ich plötzlich an, einen unsichtbaren Ball zu dribbeln – durch die Beine, hinter dem Rücken, rechts-links-rechts und wieder zurück. Beim Joggen umkurve ich Spaziergänger, als wären sie Gegenspieler. Wenn ich die Augen schließe, kann ich mich noch immer spielen sehen. Ich hoffe, dass sich das niemals ändern wird.

 

*

 

Nach drei Tagen packte ich meine Sachen, fuhr zurück nach Pittsburgh und flog wieder nach Hause. Vor meiner Abfahrt ging ich noch einmal in den Campus- Buchladen und kaufte zwei T-Shirts und eine Kindermütze mit dem West-Virginia-Logo. Ich sah mir alles genau an: die Flaschenöffner und Schlüsselbänder, die Kaffeebecher und das Briefpapier. Ich ließ meine Fingerspitzen über die Trikots gleiten, die Namen der aktuellen Spieler, die ich nicht mehr kannte, ich setzte die Kappen auf, probierte die Pullover an. Plötzlich tippte mir jemand auf die Schulter und ich drehte mich um: Vor mir stand eine ältere Dame, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Sie trug einen blau-gelben Wollpulli, old gold and blue, und strahlte mich an. Can I ask you a crazy question, Sir?, fragte sie. Are you Joe Herber?

 

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Es war still in der Kabine. Kein damn, kein shit oder fuck those refs. Niemand schmiss sein Trikot auf den Boden oder trat gegen den Mülleimer. Nicht einmal Coach Beilein sagte etwas, er saß bloß da und starrte ins Leere. Plötzlich hörte man ein Schluchzen. JDs Umrisse bebten unter einem großen Handtuch. Mike stimmte ein, dann PB3. Dann alle Trainer, alle Betreuer, die Physiotherapeuten. Ich kämpfte noch, dann ließ ich los. Ließ mich schütteln, ließ die Tränen zu. Vor wenigen Minuten hatte Kevin uns beinahe in die Verlängerung gerettet. Ein Dreier im Rückwärtsfallen fünf Sekunden vor Schluss. Doch die Texas Longhorns hatten noch einen letzten Wurf gehabt. Kenton Paulino, ihr Shooting Guard, hatte den Ball links auf dem Flügel bekommen, war hochgestiegen und hatte abgedrückt. Aus acht Metern, die Hand meines Mitspielers Frank im Gesicht. Ein unmöglicher Wurf. Drin. 28 000 Zuschauer im Georgia Dome hatten aufgeschrien, ich hatte mir die Haare gerauft, Coach Beilein sich die Nase gekratzt. Ich würde es noch oft auf Video sehen. Zu oft. Mit Paulinos Wurf war alles vorbei – das Spiel, die Saison, meine College-Karriere. Ich habe nie wieder mit einer Mannschaft geweint. Das war gestern. Heute singen wir: »Country Roads« von John Denver. Was denn sonst? Wir singen dieses Lied immer auf den letzten Metern. Der Bus passiert das Ortsschild und nimmt den letzten Anstieg. Schon kann ich das gewellte Dach des Coliseums sehen, die vielen Menschen am Straßenrand. Grölende Studenten mit angemalten Oberkörpern, aufgekratzte Kinder in Mountaineer-Trikots, Rentner in akkurat gebügelten Hemden. Sie winken, schreien, jubeln uns zu. Mehr als 5000 Fans sind gekommen, um uns ein letztes Mal zu empfangen. Noch ein paar Meter. Mike schmettert, PB3 schmettert, Coach Beilein schmettert: Country roads, take me home to the place I belong. Dann dreht der Coach sich um und ruft nach hinten: Does the German sing along?

 

*

 

Wer sich nie auf Video hat Basketball spielen sehen, sollte es lieber bleiben lassen. Es ist eine fürchterlich deprimierende Erfahrung. Ich erschrak jedes Mal über den Spieler mit der Nummer 5 und den kurzen braunen Haaren, der offensichtlich ich sein musste. Alles, was dieser Typ auf Video tat, sah unfassbar langsam aus. Der Richtungswechsel, der sich im Spiel noch angefühlt hatte wie eine kleine Explosion, wirkte auf einmal behäbig. Ich lief, als hätte ich Plattfüße, und wenn ich rannte, schlenkerten meine Arme in alle Richtungen. Meine Knie waren durchgedrückt, mein Dribbling immer zu hoch. Bei den meisten Würfen streckte ich den Arm nicht richtig durch. Es klingt hart, doch auf Video spielte ich wie eine Wurst. Als John Beilein zum ersten Mal die Kassette mit der Aufschrift »Joe Herber #5 Blue« in seinen Videorekorder schob, hatte er gerade den Job als Head Coach der West Virginia University Mountaineers angenommen. Der Zustand seines neuen Teams war desolat. Den besten Spieler hatte man suspendiert, der alte Coach war aus Frust zurückgetreten, der Rest der Mannschaft hatte sich zerstritten. Es lief ein Untersuchungsverfahren, weil mehrere Spieler angeblich Geld von reichen Gönnern – sogenannten boosters – angenommen hatten. Ein grober Verstoß gegen die strikten Amateurstandards des College-Sportverbands, der NCAA. Da Beilein selbst noch nicht wusste, wer von diesem Haufen in der nächsten Saison für ihn auflaufen würde, suchte er einen variablen Spieler. Am besten einen großen Guard, der reboundete, den Ball brachte, bissig verteidigte und von außen ganz passabel traf. Einen Jack-of-all-trades, wie er sagte – einen Hansdampf in allen Gassen. Das Video in Beileins Rekorder zeigte das Duell des TV Langen gegen den USC Heidelberg, ein heißes Derby der Zweiten Bundesliga Süd. Beilein wusste das natürlich nicht. Er sah bloß die vielen bunten Linien, die sich auf dem Hallenboden kreuzten: It looked like the New York City subway map. Er hörte die Trommler, die Tröten, die Rufe der Fans. Den Sound des deutschen Basketballs – ein müdes Defense-Tamm-Tamm-Tamm. Er sah die schlenkernden Arme, die Plattfüße, die durchgedrückten Knie. Beilein spulte zurück: wieder Schlenkern, wieder Plattfüße. Aber da war noch etwas. Er habe es sofort gewusst, sagte Beilein mir später einmal, you were always one step ahead.

Johannes Herber

Über Johannes Herber

Biografie

Johannes Herber, geboren 1983, begann seine Basketballkarriere mit sechzehn Jahren. Er spielte mehrere Jahre erfolgreich bei den West Virginia University Mountaineers und studierte Politikwissenschaft in Morgantown. Ab 2006 spielte er für ALBA Berlin, in Tübingen und bei den Frankfurt Skyliners, wo...

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

»Faszinierend verstörend - und gerade deshalb lesenswert für alle, die wissen wollen, wie es im Profisport zugeht.«

STERN

»Als Basketballer war Johannes Herber ein Kämpfer und kein Schönspieler. Als Autor bewegt er sich weich und elegant. Mit seiner ersten Veröffentlichung ist ihm gleich ein großer Wurf gelungen.«

Der Tagesspiegel

»In "Almost Heaven" schreibt Herber über Triumphe im College, bittere Zeiten auf der Bank von Alba Berlin, Siege mit Dirk Nowitzki im Nationalteam – und immer wieder über Schmerzen.»

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Johannes Herber schreibt ein Buch über Basketball am College, in der Bundesliga und seine Rolle als Posterboy der Lost Generation.«

FIVE

»Tatsache ist, dass Herbers Schreibe mit einer wunderbaren Leichtigkeit die kleinen und großen, glücklichen und frustrierenden Momente einzufangen vermag. Fast wirkt es, als habe der Mann seinen Beruf verfehlt.«

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