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Alle, die vor uns da waren

Roman

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Alle, die vor uns da waren — Inhalt

Unsere Zukunft speist sich aus unserer Vergangenheit. Die Erzählerin dieses autobiografischen Romans, mittlerweile selbst Großmutter, spürt den Fäden und Verbindungen zwischen den Generationen nach: Was bewog die eigene Großmutter, Ostende zu verlassen und ihrem 14-jährigen Sohn Gaston, der sich der deutschen Wehrmacht angeschlossen hatte, nach Deutschland zu folgen? Wie hielt sie, die nie wieder nach Belgien zurückkehrte, das Leben in der Fremde aus? Und wie können diese Erinnerungen in Zeiten, die erneut von Flucht und Vertreibung geprägt sind, Trost und Hilfe sein?
Im abschließenden Teil ihrer beeindruckenden Roman-Trilogie umkreist Birgit Vanderbeke Fragen, die weit zurückführen und doch aktueller nicht sein könnten.

€ 20,00 [D], € 20,60 [A]
Erschienen am 01.02.2019
176 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-05744-8
€ 11,00 [D], € 11,40 [A]
Erscheint am 02.03.2020
176 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-31460-2
€ 16,99 [D], € 16,99 [A]
Erschienen am 01.02.2019
176 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99250-3
Birgit Vanderbeke

Über Birgit Vanderbeke

Biografie

Birgit Vanderbeke, geboren 1956 im brandenburgischen Dahme, lebt im Süden Frankreichs. Ihr umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Kranichsteiner Literaturpreis. 2007 erhielt sie die Brüder-Grimm-Professur an der...

Das irische Ferienhaus Heinrich Bölls von der Landstraße aus betrachtet ©Birgit Vanderbeke

In ihrem neuen Roman „Alle, die vor uns da waren“ erzählt Birgit Vanderbeke von einem Aufenthalt im Ferienhaus von Heinrich Böll auf der irischen Insel Achill Sound. Abseits des alltäglichen Trubels erlebt sie eine Ruhe, die es ihr erlaubt, sich intensiv mit den Veränderungen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Und sie erkennt, dass es Vertiefung braucht, um Antworten auf das Leben zu finden. Sie folgt den Erinnerungen an ihre Großmutter, an befreundete Schriftstellerinnen und Schriftsteller, an „Alle, die vor uns da waren“ und stößt dabei auf erhellende Parallelen zu ihrem eigenen Leben.

 

Eine Notiz der Autorin dazu, wie wichtig es ist, von Zeit zu Zeit aus dem Karussell unserer Gegenwart auszusteigen und unter die Oberfläche zu blicken.

 

„Die Kraft der Landstraße ist eine andere, ob einer sie geht oder im Aeroplan drüber hinfliegt. So ist auch die Kraft eines Textes eine andere, ob einer ihn liest oder abschreibt. Wer fliegt, sieht nur, wie sich die Straße durch die Landschaft schiebt, ihm rollt sie nach den gleichen Gesetzen ab wie das Terrain, das herum liegt.“

Es war der Philosoph Walter Benjamin, dem aufgefallen ist, dass Landschaften sich ändern, wenn sie nicht mehr auf zwei Beinen durchschritten, sondern überflogen werden. Dass Texte nicht dieselben sind für den, der sie liest, wie für den, der sie abschreibt.

Knapp hundert Jahre später hat sich wieder vieles beschleunigt: ist die Wirklichkeit nicht dieselbe für den, der sich in ihr bewegt, der sie anschaut, hört, riecht, schmeckt, berührt, der sich ihr physisch stellt, wie für den, dem sie vom Bildschirm entgegengebracht wird.

Das gilt für sämtliche Sinne, sämtliche Artikulationsformen, für jegliche Wahrnehmung von Sonne, Mond und Sternen, Bäumen, Tieren, Erde, Wasser, Feuer, Luft und nebenbei auch von Menschen.

Das Überfliegen von Landschaften, von Texten, von Natur und sozialen Gefügen hat zu einem erosiven Erfahrungsverlust geführt sowie zu gespenstischer Indifferenz und emotionaler Nivellierung, mit der Menschen die Zerstörung von Leben auf dieser Erde entweder betreiben oder hinnehmen.  

Zufällig bin ich vor einigen Jahren für mich unerwartet in die Lage geraten, einige Wochen lang ganz ohne Bildschirm, Telefon, Auto oder Fahrrad auf einer recht abgelegenen Insel zu leben und die Wirklichkeit nicht in dem rasenden Tempo überfliegen zu können, an das heutige Menschen gewöhnt sind, sondern die Landstraße gehen zu müssen.

Das war eigentlich unspektakulär und dennoch so sensationell wie verstörend, und davon erzählt mein Buch „Alle, die vor uns da waren“.

Pressestimmen
Hessische Allgemeine

„Vanderbeke verknüpft persönliche Lebensereignisse mit kollektiven Erfahrungen und Gefühlen. Sie zeigt, dass Zustände des Unbehaust- und Unbehütet-Seins in Zeiten von Kriegen und Krisen unser aller Begleiter sind.“

WDR5 "Scala"

„Birgit Vanderbeke kommt in der Gegenwart an und blickt sich kritisch um, das ist lustig und melancholisch zugleich.“

Ruhr Nachrichten

„Lesenswerte Lektüre.“

Freie Presse

„Der kurze Roman besitzt philosophische Tiefe und erzählt prägnant und anschaulich von den Gebrechen unserer modernen Welt.“

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