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30 Jahre Abenteuer

30 Jahre Abenteuer

Unterwegs in den Wüsten der Erde

Taschenbuch
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30 Jahre Abenteuer — Inhalt

Mit 17 Jahren brach er mit dem Mofa von München nach Marokko auf, später ging es mit altersschwachen VW-Bussen und Peugeots 504 kreuz und quer durch die Sahara. Michael Martin ist ein Abenteurer und Forschungsreisender aus Überzeugung und Leidenschaft. In »30 Jahre Abenteuer« schildert er packend seine Erlebnisse: Ob im VW-Bus durch den Kongo, mit dem Motorrad zu den Quellen des Nil oder durch die zentralasiatischen Wüsten, an der Seite Martins wird die Welt zum Schauplatz unvergesslicher Abenteuer.
Erstmals im Taschenbuch – aktualisiert und erweitert um ein Gespräch mit
Denis Scheck (»Druckfrisch«), Gewinner des Deutschen Fernsehpreises 2011.

€ 16,90 [D], € 17,40 [A]
Erschienen am 01.01.2012
328 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-492-40427-3

Leseprobe zu »30 Jahre Abenteuer«

Mittel, meine Reisen zu finanzieren. 1982 zeigte ich »Nordafrika – Mit dem Auto durch die Sahara«, 1983 »Sahara – Sahel – Regenwald: Mit dem VW-Bus 13000 Kilometer durch Hitze, Staub und Schlamm« sowie »Ostafrika«, 1984 dann »Sahara – Durch die Wüste nach Schwarzafrika«, mit Bildern meiner Touren mit dem Peugeot 504. Diese Vorträge setzten sich vorwiegend aus spannenden Reiseerlebnissen zusammen, darunter nicht zuletzt einige Autopannen mit abenteuerlichen Folgen. Um mein Publikum an möglichst Vielem von dem teilhaben zu lassen, was ich unterwegs sah [...]

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Mittel, meine Reisen zu finanzieren. 1982 zeigte ich »Nordafrika – Mit dem Auto durch die Sahara«, 1983 »Sahara – Sahel – Regenwald: Mit dem VW-Bus 13000 Kilometer durch Hitze, Staub und Schlamm« sowie »Ostafrika«, 1984 dann »Sahara – Durch die Wüste nach Schwarzafrika«, mit Bildern meiner Touren mit dem Peugeot 504. Diese Vorträge setzten sich vorwiegend aus spannenden Reiseerlebnissen zusammen, darunter nicht zuletzt einige Autopannen mit abenteuerlichen Folgen. Um mein Publikum an möglichst Vielem von dem teilhaben zu lassen, was ich unterwegs sah und erlebte, trug ich die Kamera immer mit mir herum und hielt so ziemlich alle Ereignisse im Bild fest. So entstanden zahlreiche Schnappschüsse, die die Vorträge sehr anschaulich machten.
1989 mietete ich für meine Diashow »Ténéré« den Kongresssaal des Deutschen Museums in München. Das war in mehrfacher Hinsicht ein Wagnis. Zum einen hatte nur Reinhold Messner es bisher geschafft, mit einem Diavortrag den Saal zu füllen – der immerhin 2400 Plätze aufwies. Zum anderen war der Raum so riesig, dass die Kleinbilddias, damit ihre Leuchtkraft und Schärfe zum Tragen kamen, aufs Mittelformat hochdupliziert und lichtstärkste Mittelformat-Diaprojektoren eingesetzt werden mussten. Die technischen Probleme waren bald gelöst, es blieb noch die bange Frage, ob sich ein genügend großes Publikum einfinden würde. In den Straßen Münchens hängte ich 4000 Plakate auf. Meine Sorge erwies sich als unberechtigt. Eine Woche vor der Veranstaltung war der Kongresssaal ausverkauft. Je näher der Abend kam, umso aufgeregter wurde ich. Noch nie hatte ich live vor 2400 Zuschauern gesprochen. In den Stunden unmittelbar vor dem Vortrag befiel mich heftiges Lampenfieber, das erst verschwand, als ich schon einige Bilder gezeigt hatte. Die Veranstaltung fand so großen Beifall, dass eine Wiederholung angesetzt wurde. Insgesamt hielt ich den Vortrag viermal im ausverkauften Kongresssaal, ich war überglücklich.
Immer noch fragten mich Mitstudenten, wie lange ich die Vorträge noch weiterführen wolle. Ich glaubte die eigentliche Frage herauszuhören: Wann ich endlich einmal einen bürgerlichen Beruf ergreifen würde? Daran dachte ich schon längst nicht mehr. Was ich tat, entsprach genau meinen Talenten und Neigungen, und warum sollte das nicht mein Beruf werden?
Inzwischen war das Angebot an Diavorträgen in den deutschen Städten weiter gewachsen, wobei allerdings nicht unbedingt immer auf Qualität geachtet wurde. Nur selten waren Fotografie, Kommentare und Rhetorik auf gleich hohem Niveau. Der eine oder andere Globetrotter sorgte allein durch eine massive Plakatwerbung, die ja außer der eigenen Arbeitszeit nicht viel kostete, für volle Säle – zumindest so lange, bis die Ordnungsämter das wilde Plakatieren durch drastische Strafen zu unterbinden suchten. Und allmählich war zu spüren, dass das Publikum auf das Überangebot reagierte: Die Besucherzahlen pro Veranstaltung sanken, nicht zuletzt auch aufgrund der rasanten Entwicklung der Mediengesellschaft, die viele andere Informationsmöglichkeiten über ferne Gegenden bot.
Als diese Entwicklung sich Ende der 1980er-Jahre abzeichnete, begann ich, mich mit meinen Diashows bei Vortragsveranstaltern zu bewerben. Neben der freien Vortragsszene gab es in der Provinz zahlreiche Kulturvereine, Volksbildungswerke, Kulturämter und andere Institutionen, die seit Jahren Vorträge über Reisen in weit entfernte Länder im Programm hatten, aber immer mit denselben Referenten, und von daher ihrem Publikum gern einmal etwas Neues bieten wollten. Durch meine vielen Eigenveranstaltungen in Großstädten war ich relativ bekannt geworden, und so luden mich die Veranstalter trotz meines unkonventionellen Auftretens und meines jugendlichen Alters ein.
Es war für mich eine neue Erfahrung, gegen festes Honorar in einem Ort aufzutreten, dessen Namen ich noch nie gehört hatte. Plötzlich hatte die Länge der Schlange an der Kasse keine Auswirkungen mehr auf meine Finanzen. Ich musste nicht mehr plakatieren, mich nicht mehr bei jedem einzelnen Vortrag um Werbung und Pressearbeit kümmern – der örtliche Veranstalter erledigte alles. Bald erhielt ich Anfragen von Volkshochschulen, Tagungsstätten, Buchhandlungen, Rundfunkanstalten, Zeitungen und Fotoklubs – die Tournee umfasste nun 50 Veranstaltungen und mehr. So konnte ich eine bestimmte Diashow viel häufiger zeigen als früher und die Finanzierung des nächsten Reiseprojekts auf eine solidere Basis stellen.
Längst waren meine Reisen nicht mehr zweckfrei – es war klar, dass sich daraus ein Diavortrag ergeben würde. Die Reise vom Nil zum Niger im Jahre 1987 war die erste, bei der die Routenwahl, Motivsuche und Zeiteinteilung in Hinblick auf den späteren Vortrag erfolgten. Einerseits ging damit ein Stück Spontaneität verloren, andererseits setzte die einmalige Chance, dass meine Bilder und Geschichten nach der Reise schnell ein großes Publikum finden würden, jede Menge Kreativität frei. So erwies sich das Medium »Diavortrag« als der Dreh- und Angelpunkt meiner Berufskarriere. Seit 1995 programmiert Alex Schwindt, ein Multimediafachmann, meine Diavorträge. Stefan Bässgens Überblendgeräte bieten mir immer neue Gestaltungsmöglichkeiten. Christoph Hofbauer und Klaus Hledik betreuen seit über 20 Jahren alle Werbemittel. Das Hinzuziehen von Fachleuten hat zwar seinen Preis, spart aber Zeit, schont Nerven und garantiert vor allem Professionalität.

Mein Perfektionismus lässt mich ungehalten werden, wenn die äußeren Bedingungen einem optimalen Ablauf der Veranstaltung entgegenstehen. Voraussetzung für einen Diavortrag ist Ruhe und Dunkelheit. Keinem Kammerorchester würde man Straßenlärm oder einen Presslufthammer im Nebenraum zumuten. Den Diareferenten werden hingegen laute Saallüftungen, viel zu helle Notausgangslampen oder mangelnde Verdunklung zugemutet. Mit der Zeit entwickelte ich diverse Tricks, um die Säle dunkel zu bekommen und gleichzeitig die Lichtleistung der Diaprojektoren zu erhöhen. Bei einer Bildgröße von sechs mal vier Metern, die einer 40000-fachen Vergrößerung des Kleinbilddias entspricht, ist aber das Maximum erreicht. Projizierte man größer, würde das Bild zu dunkel, und erhöhte man die Lichtleistung des Projektors, würde das Dia wegen der Hitze schmelzen.
Diavorträge sind sicher die anstrengendste Art und Weise, dem Publikum Bilder zu zeigen und eine Geschichte zu erzählen. Bei Buch und Film sorgen Verlage, Vertriebsgesellschaften und Marktmechanismen für die Verbreitung, als Diareferent aber reise ich zu meinen Zuschauern und kommuniziere direkt mit meinem Publikum, was jedes Mal höchste Konzentration erfordert. Meinen Diavortrag »Wüsten der Erde« habe ich fast vierhundertmal gehalten.
Die ersten zwanzig Mal benötigte ich ein Manuskript, dann hatte ich Text und Timing verinnerlicht und konnte den ganzen Vortrag bildsynchron und auswendig darbieten – Dias, eingespielte Musik und gesprochenes Wort verschmolzen zu einer Einheit. Man könnte denken, alles Weitere wäre Routine. Aber ich stelle mich auf jeden Vortrag und jedes Publikum neu ein, selbst noch nach Hunderten von Veranstaltungen spüren die Besucher meine Begeisterung für das Reisen und meinen Enthusiasmus für den Beruf.
Vielen Zuschauern ist der persönliche Kontakt wichtig, und sie freuen sich über die Gelegenheit, dass sie nach dem Vortrag ein paar Worte mit mir wechseln können. Und auch ich freue mich, etwas über die Reiseerlebnisse meines Publikums zu erfahren und seine Reaktion auf meinen Vortrag kennenzulernen. Natürlich bin ich glücklich über jeden Applaus und jeden Besucher, der mir ein Lob ausspricht, insbesondere, wenn es jemand ist, der aus den bereisten Ländern stammt. Aber ich bin auch dankbar für kritische Kommentare, denn an jedem Vortrag, das zeigt meine Erfahrung, gibt es immer noch etwas zu verbessern.
Wenn die Diavorträge sich zu einem »Dauerbrenner« entwickelt haben, so liegt das neben der spezifischen Kommunikationssituation sicherlich auch daran, dass ich den Themen Afrika und Wüste, denen sich mein Ruf verdankt und die so etwas wie mein »Markenzeichen« sind, treu geblieben bin – so unterschiedlich ich mich in meinen Projekten auch mit ihnen auseinandersetze. Des Weiteren wird meine Arbeit wesentlich durch das Denken und Arbeiten in langfristigen Projekten bestimmt. Habe ich erst einmal Thema und Reiseziel gefunden, plane und organisiere ich die entsprechenden Reisen und fahre los. Nach meiner Rückkehr stelle ich meine Fotos und Reiseerlebnisse zu einem Diavortrag zusammen und veröffentliche sie außerdem in Bildbänden, Artikeln, als Kalender, Postkarten, auf meiner Website und seit einiger Zeit auch als Film. Diese vielfältige Vermarktung bringt mir die notwendigen Einnahmen und sorgt zudem für die weitere Verbreitung. So verfüge ich nach drei oder vier Vortragswintern über die nötigen finanziellen Mittel, um ein neues Projekt in Angriff zu nehmen und mich wieder auf die Reise zu machen. Auf diese Weise finanziert seit 30 Jahren ein Projekt das nächste. Meine letzten Projekte hießen »Nil« (1995), »Die Wüsten Afrikas« (1998) und »Die Wüsten der Erde« (2004). Das letzte Projekt war nicht nur mein größtes und anstrengendstes, sondern auch mein erfolgreichstes.

Mein Diavortrag »Wüsten der Erde« führte mir noch einmal die Möglichkeiten und Wirkungen dieses Mediums vor Augen. 1400 Dias, dem Publikum in Überblendtechnik dargeboten, das fesselte die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde. Wieder einmal zeigte sich, dass professionelle Dias, wahlweise kombiniert mit Musik oder reportagehaftem Kommentar, eine stärkere Wirkung entfalten als Filmsequenzen. Ein gutes Bild hat eine stark verdichtete Aussage und lässt dennoch Spielraum für Eigeninterpretationen. So schildert der Diavortrag die 900-Tage-Reise in »nur« 140 Minuten – der parallel entstandene Fernsehfilm braucht hierfür 330 Minuten.

Die Vortragsreihe »Wüsten der Erde« hatte ich zu fünf Tourneen zusammengefasst, die erste Tournee dauerte sechs Monate und bestand aus 160 Einzelveranstaltungen. Die Reisen kreuz und quer durch Deutschland sind für mich genauso faszinierend wie meine Wüstenreisen. Ich war bei Motorradklubs, in Altenheimen und auf Banketten großer Banken, in Millionärsvillen, in Turnhallen, auf Schiffen und in Biergärten, ich sprach mit Tausenden Menschen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Es gab Tage, da erlebte ich den Tourneealltag als aufregend und spannend, aber auch Tage, da wäre ich am liebsten ganz allein irgendwo in der Natur unterwegs gewesen.
Und wie sieht so ein Tourneetag typischerweise aus? Er beginnt früh. Um sechs Uhr wache ich in einem einfachen Hotelzimmer der Etap-Kette auf, jogge eine Stunde lang – bei den Vorträgen muss ich schließlich fit sein – und frühstücke dann schnell. Ich bearbeite ein paar E-Mails, bis um zehn Uhr auch das letzte Büro meiner Geschäftspartner besetzt ist und ich wichtige Fragen telefonisch regeln kann. Inzwischen sind auch Thilo und Detlev, meine Mitarbeiter und Freunde, aufgestanden. Nach einem gemeinsamen zweiten Frühstück geht es am späten Vormittag auf die Autobahn. Je nachdem, wie weit wir in der vorigen Nacht noch gefahren sind, können es ein paar Hundert Kilometer bis zum nächsten Veranstaltungsort sein. Wir sind mit einem Mercedes Sprinter unterwegs, der sowohl für die 1.500 Kilogramm Ausrüstung und Bücher als auch für uns drei genügend Platz bietet. Da wir seit Jahrzehnten zusammenarbeiten und gut befreundet sind, ist die Stimmung meist ausgelassen.
Am Nachmittag treffen wir am Veranstaltungsort ein, besichtigen den Saal und laden aus. Thilo baut die Technik auf, Detlev den Büchertisch, ich regele geschäftliche Dinge. Manchmal reicht die Zeit noch für einen Spaziergang und ein Abendessen, manchmal muss ich Pressetermine wahrnehmen. Um 18.30 Uhr wird der Saal geöffnet. Detlev betreut den Büchertisch, Thilo startet die Werbeshow und baut die Werbe-Displays auf. Ich nutze die verbleibende Zeit, um mit meinen Kindern oder Freunden zu telefonieren. Um 19.30 Uhr beginnt der Vortrag, gegen 22.30 Uhr ist er zu Ende. Thilo und Detlev bauen ab, ich beantworte Fragen der Zuschauer und rede mit den Veranstaltern. Kurz vor Mitternacht sitzen wir wieder im Transporter. Je nachdem, wo der Vortrag am nächsten Tag stattfindet, fahren wir zurück nach München, nicht selten von Bonn, Kassel oder Freiburg aus, oder aber ins Hotel. Der Tag endet meist nicht vor ein Uhr morgens. Oft klingt er aus mit einer Flasche Bier aus dem Automaten des Etap-Hotels, dessen karge Einrichtung mir im Laufe der Jahre vertraut geworden ist.
Einladungen zu Vorträgen ins Ausland waren immer ein logistisches Abenteuer. Wegen der hohen Transportkosten nahm ich bei längeren Flugreisen – unter anderem nach Japan, Argentinien, Kanada, Katar, Dubai oder Algerien – nur einen Teil der Ausrüstung mit. In Japan führte die Netzspannung von 110 Volt dazu, dass die Projektoren nur schwach glommen; in Dubai ließ die Luftfeuchtigkeit die Dias anlaufen. In Japan gelangte ich einmal an die Grenzen meiner Vortragskunst: Mein zweieinhalbstündiger englischer Live-Kommentar wurde simultan ins Japanische übersetzt, und irgendwann wusste ich nicht mehr, ob ich es wirklich bin, der die Bilder kommentiert, oder mein japanischer Doppelgänger.
Ein Höhepunkt meiner Referententätigkeit war mein Vortrag vor der Royal Geographical Society in London. Als ich an jenem Pult stand, an dem schon David Livingstone über die Suche nach den Nilquellen gesprochen hatte, und vor 800 begeisterten Zuhörern meinen Diavortrag hielt, ergriff mich ein Gefühl, das mich manche trostlose Veranstaltung der letzten 30 Jahre vergessen ließ.
Mit dem Projekt »Die Wüsten der Erde« geht für mich die Ära der Diavorträge zu Ende. Ich habe die Anzahl der Vorträge nie gezählt, es sind aber sicher weit über 1.000 gewesen. Auch wenn die Diaprojektion hinsichtlich Schärfe und Brillanz nach wie vor unerreicht ist, bietet die digitale Fotografie heute doch so viele Vorteile, dass ich meine nächste Reise digital fotografieren und die Bilder auch digital projizieren werde. Ich setze darauf, dass die Beamer zu dem Zeitpunkt eine solche Schärfe aufweisen, dass ihre Projektionsqualität an die von Diaprojektoren heranreicht. Die gestalterischen Möglichkeiten der digitalen Projektion wie Bildfahrten, Masken und sonstige Effekte werde ich allerdings nicht nutzen. Auf jeden Fall präsentiere ich auch weiterhin unmanipulierte Bilder und erlebte Geschichten in einfacher Überblendung.
Ich freue mich schon darauf, wenn ich bald strahlend helle Digitalbilder auf riesige Leinwände von der Größe neun mal sechs Meter und mehr projizieren kann. Das Anlaufen der Dias, den Staub darauf und das Scharfstellen des Projektors während des Vortrags werde ich sicher nicht vermissen. Vorbei sein wird endlich auch die Angst um die Originaldias. Wie viele Hundert Nächte haben meine Mitarbeiter und ich die Diakästen in unsere Hotelzimmer geschleppt, damit sie bloß nicht gestohlen wurden!

Michael Martin

Über Michael Martin

Biografie

Michael Martin Jahrgang 1963, ist Diplom-Geograf und hat sich als Fotograf und Autor auf Wüsten spezialisiert. Er gilt als hervorragender Vortragsredner und erhielt zahlreiche Preise, darunter den Cherry Kearton Award der britischen Royal Geographical Society.

Medien zu »30 Jahre Abenteuer«

Pressestimmen

The Huffington Post

»Ein auf vielfältige Weise anregendes Buch, das Lust macht, selber auf Entdeckungsreise zu gehen.«

Motorrad News

»Sein Werdegang vom mit dem Mofa nach Marokko fahrenden Jungspund bis zum Profi-Abenteurer schildert Michael Martin so unterhaltsam, dass man auf keiner Seite daran zweifelt, dass er den richtigen Weg eingeschlagen hat.«

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