Wer nicht schreibt, bleibt dumm
Wer nicht schreibt, bleibt dumm
Stephan Clauss
Die engagierte Lehrerin Maria-Anna Schulze Brüning beobachtet seit Jahren, wie sich die Handschrift ihrer Schüler rapide verschlechtert. Unsere Kinder sind jedoch keine Generation lernunwilliger Grobmotoriker, wie sie betont, sondern Opfer einer fehlgeleiteten Schulpolitik. Handschrift und Rechtschreibung werden in den Grundschulen vernachlässigt und dem Experimentieren preisgegeben. Lernfreude und vernetztes Denken bleiben dabei auf der Strecke, denn Krakelschriften werden für Kinder immer mehr zum Handicap. Gemeinsam mit dem Journalisten Stephan Clauss zeigt die erfahrene Pädagogin, wie ein kostbares Kulturgut aufs Spiel gesetzt wird und welche Konzepte Schülern wirklich helfen, um aus einer »Sauklaue« eine Handschrift zu machen. Denn gut und lesbar zu schreiben ist auch im digitalen Zeitalter kein Luxus, sondern elementar für die Zukunft unserer Kinder.
Veranstaltungsdetails
Art:Vortrag
Datum:08. November 2017
Zeit:18:30 Uhr
Ort:Volkshochschule Langenhagen,
Stadtparkallee 35
30853
Autor:Stephan Clauss
Inhalt:Maria-Anna Schulze Brüning spricht über»Wer nicht schreibt, bleibt dumm« in Langenhagen
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Stephan Clauss

Biografie

Stephan Clauss befasst sich als Buchautor, Historiker und Redakteur beruflich wie privat mit Sprache, Schrift und Literatur. Der Journalist analysiert aktuell die Chancen, Risiken und Nebenwirkungen der digitalen Revolution. Er sieht kritisch, wie rasant die neuen Medien die Kultur der Kommunikation verändern. Er schreibt gern Briefe, liebt Manuskripte und findet: Ohne eigene Handschrift ist ein Mensch nicht vollständig, sondern abhängig. Clauss war Redakteur und Reporter bei FAZ, AP, Badische Zeitung und "Der Feinschmecker". Er lebt in Hamburg.