100 Autorinnen in Porträts
100 Autorinnen in Porträts
Verena Auffermann Julia Encke Gunhild Kübler Ursula März Elke Schmitter
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Veranstaltungsdetails
Art:
Lesung und Gespräch
Datum:
23. Februar 2022
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Literaturhaus München,
Salvatorplatz 1
80333
Autoren:
Verena Auffermann, Julia Encke, Gunhild Kübler, Ursula März und Elke Schmitter
Inhalt:
Julia Encke und Elke Schmitter präsentieren: „100 Autorinnen in Porträts“ in München

Lesung: Lisa Wagner

Links:
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Verena Auffermann

Biografie

Verena Auffermann, geb. 1944 in Höxter, wurde nach einer Buchhandelslehre und einem Studium der Kunstgeschichte neben ihrer Tätigkeit als Dozentin und Herausgeberin vor allem als Kritikerin bekannt. Sie schrieb u.a. von 1981 bis 1996 als freie Mitarbeiterin für das Feuilleton der Frankfurter Rundschau. Von 1984 bis 2004 war sie Kulturkorrespondentin der Süddeutschen Zeitung. Außerdem arbeitete sie für diverse Feuilletons und Kultursendungen, für den Hessischen Rundfunk, Die Zeit, die Zeitschrift Literaturen und das Deutschlandradio in Köln und Berlin.
Julia Encke

Biografie

Julia Encke, geb. 1971, studierte Neuere Deutsche Literatur, Romanistik und Komparatistik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, der Universität Toulouse II und der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1997 verfasste sie ihre Magisterarbeit "Kopierwerke. Bürgerliche Zitierkultur in den späten Romanen Theodor Fontanes und Gustave Flauberts". Im Anschluss schrieb sie ihre kulturwissenschaftliche Dissertation über den Ersten Weltkrieg, die 2006 unter dem Titel "Augenblicke der Gefahr. Der Krieg und die Sinne. 1914–1934" erschien. 2014 veröffentlichte sie ihr "Charisma und Politik", in dem sie für mehr Leidenschaft in der deutschen Politik plädiert. 2017 erschien "Wer ist Michel Houellebecq? Porträt eines Provokateurs".Nach einer Hospitanz im Kulturressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb sie zunächst als freie Literaturkritikerin für die F.A.Z. 2001 bis 2005 war sie feste Mitarbeiterin im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. 2005 wechselte sie in die Feuilletonredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, seit 2015 leitete sie dort das Literaturressort und im September 2020 wurde sie die Leiterin des FAS-Feuilletons. Encke lebt in Berlin. 
Gunhild Kübler

Biografie

Gunhild Kübler, geb. 1944, studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg, Berlin und Zürich. Von 1990 bis 2006 gehörte sie zum Kritikerteam der Schweizer Fernsehsendung „Literaturclub“. Sie war Literaturkritikerin der „NZZ“, Redakteurin der „Weltwoche“und schrieb zuletzt für die "NZZ am Sonntag“. Ihre Kolumnen erschienen 2008 unter dem Titel „Noch Wünsche?“ bei Dörlemann. Ab 1998 arbeitete sie an der Übersetzung der insgesamt 1800 Gedichte von Emily Dickinson und publizierte 2015 bei Hanser die erste deutsche Gesamtausgabe „Emily Dickinson: Sämtliche Gedichte“. Sie wurde mit dem Paul Scheerbart-Preis ausgezeichnet und ist am 20.11. 2021 verstorben.
Ursula März

Biografie

Ursula März, geboren 1957 in Herzogenaurach, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Köln und Berlin. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitete sie als Literaturkritikerin und Feuilletonistin unter anderem für die Kulturzeitschrift Kursbuch, für die Frankfurter Rundschau und für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Sie erhielt 1991 den Preis der Casinos Austria für Publizistik und 2005 der Berliner Preis für Literaturkritik. Bei Hanser erschienen Fast schon kriminell: Geschichten aus dem Alltag (2011) und Für eine Nacht oder fürs ganze Leben: Fünf Dates (2015). Tante Martl ist ihr erster Roman.
Elke Schmitter

Biografie

Elke Schmitter, 1961 in Krefeld geboren, studierte in München Philosophie und war von 1992 bis 1994 Chefredakteurin bei der taz; seit 2000 ist sie Redakteurin beim Spiegel. Ihr Roman „Frau Sartoris“ wurde begeistert aufgenommen und in über 20 Sprachen übersetzt.