Wir Juden
Wir Juden
Hannah Arendt
„Jude sein gehört zu den unbezweifelbaren Gegebenheiten meines Lebens.“ - Hannah Arendt beginnt mit ihrer Arbeit zu Rahel Varnhagen, sich mit der jüdischen Geschichte in Deutschland zu beschäftigen, aber erst nachdem sie Deutschland 1933 verlassen hatte, setzte sie sich verstärkt mit ihrer Identität als Jüdin und der „jüdischen Frage“ auseinander. Dieses Buch versammelt chronologisch alle zu Lebzeiten veröffentlichten Aufsätze Arendts zum Thema und zeigt so auch ihre Entwicklung in den diskutierten Fragen, beispielsweise ihre teilweise sehr wechselnde Haltung zu Israel und dem Zionismus. Herausgegeben, zum Teil neu übersetzt und eingeordnet von Marie Luise Knott und Ursula Ludz schließt der Band eine wichtige Lücke in der Arendt-Literatur.
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Veranstaltungsdetails
Art:Lesung und Gespräch
Datum:20. Oktober 2020
Zeit:19:30 Uhr
Ort:Jüdischer Salon,
20146
Autor:Hannah Arendt
Inhalt:Buchpräsentation mit Marie Luise Knott: Hannah Arendt „Wir Juden“ in Hamburg
Moderation: Miriam Rürup, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden.
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Hannah Arendt

Biografie

Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Altgriechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 emigrierte sie nach Paris, 1941 nach New York. Von 1946 bis 1948 war sie als Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. Sie war Gastprofessorin für Politische Theorie in Chicago und lehrte ab 1967 an der New School for Social Research in New York. Zuletzt erschien bei Piper "Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?".
Weitere Veranstaltungen von Hannah Arendt
Lesung und Gespräch
Dienstag, 20. Oktober 2020 in Hamburg
Zeit:19:30 Uhr
Ort:Jüdischer Salon,
20146 Hamburg
Moderation: Miriam Rürup, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden.
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