Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
Andreas Altmann
Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Schonungslos blickt Altmann zurück: auf einen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft. Erst als Jugendlichem gelingt Altmann die Flucht. Die schreckliche Erfahrung aber kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus. Ein Leben, indem er seine Bestimmung als Reporter findet: „Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet …“
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Veranstaltungsdetails
Art:Lesung und Gespräch
Datum:10. Oktober 2019
Zeit:19:00 Uhr
Ort:Institut Goethe,
17 Avenue Iéna
75016
Autor:Andreas Altmann
Inhalt:Andreas Altmann prèsente son livre: „La vie de merde de mon père, la vie de merde de ma mère et ma jeunesse de merde à moi / Actes Sud
Denis Michelis, journaliste, animera la rencontre et le traducteur du livre – Matthieu Dumont – est aussi présent. Nous organisons une vente de livres et offrons un petit verre de l’amitié suite à la manifestation, auquel intervenants et public sont conviés. La rencontre littéraire aura lieu en français. Renseignements: Joséphine Pasco, Institut Goethe Paris, Tel 01.44.43.92.53.
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Andreas Altmann

Biografie

Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u. a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie Geo, Stern und Merian und erhielt 1992 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit Michael Martin veröffentlichte er 2002 bei Frederking & Thaler den hoch gelobten Bild- und Textband „Unterwegs in Afrika“. Altmann lebt in Paris. Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch „34 Tage, 33 Nächte“, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT. Altmann lebt in Paris.
Weitere Veranstaltungen von Andreas Altmann
Lesung
Samstag, 23. November 2019 in Oberursel
Zeit:18:00 Uhr
Ort:Academy of Stage Arts,
Zimmersmühlenweg 27
61440 Oberursel
Einlass um 17 Uhr mit Sektempfang Reservierungen: Palm Tickets Bad Homburg, Tel 06172 / 92.17.36. [...]
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Lesung
Sonntag, 01. November 2020 in Leipzig
Zeit:19:00 Uhr
Ort:Kunstkraftwerk,
Saalfelder Str. 8
04179 Leipzig
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