Richard P. Feynman Biografie
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Richard P. Feynman

Physiker, Nobelpreisträger, Geschichtenerzähler

100. Geburtstag Richard P. Feynman

»Der Kernphysiker Hans Bethe beschrieb Dr. Feynman einst als ›Zauberer‹.

Er hatte Recht.

Es bedarf in gewissem Maß der Zauberei, um Wissenschaft so unterhaltsam,

überzeugend und einfach zu machen, wie Feynman das getan hat.«

Bill Gates, Vorwort zu »Sie belieben wohl zu scherzen...«

»... Feynman brachte es fertig, dass Physik Spaß machte und auf eine Weise nachvollziehbar wurde, die ich nie zuvor erlebt hatte. Er erklärte komplexe Gegenstände wie das Gravitationsgesetz in einer einfachen Sprache, die jeder verstand, und hielt seine Studenten mit spannenden Geschichten bei der Stange. Seine Vorlesungen waren so eindrucksvoll, dass ich schließlich dafür sorgte, sie über Microsoft online verfügbar zu machen, damit jeder sie gratis genießen konnte.

Doch Feynman war mehr als nur ein unglaublicher Wissenschaftler und erstaunlicher Lehrer. Er gehörte zu den interessantesten Persönlichkeiten seiner Zeit.« Bill Gates ebd.

Die besten Zitate von Richard P Feynman

»Ein Philosoph hat einmal behaupet: 'Naturwissenschaft setzt notwendig voraus, dass gleiche Umstände immer auch gleiche Auswirkungen haben.' Nun, dem ist nicht so.«

»Es gab eine Zeit, als Zeitungen sagten, nur zwölf Menschen verständen die Relativitätstheorie. Ich glaube nicht, dass es jemals eine solche Zeit gab. Auf der anderen Seite denke ich, es ist sicher zu sagen, niemand versteht Quantenmechanik.«

»Ich würde nicht zwei Mal sterben wollen. Es ist so langweilig.«

»Wissenschaft ist wie Sex. Manchmal kommt etwas Sinnvolles dabei raus, das ist aber nicht der Grund, warum wir es tun.«
 

Bücher und Vorlesungen

»Es ist diese Mischung aus ­Bescheidenheit und Selbst­bewusstsein, die sich durch ­seine ganzen Bücher zieht.« Der Tagesspiegel

Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!

Abenteuer eines neugierigen Physikers

Dieses unglaublich witzige Buch dreht sich rund um den Menschen Feynman, der mit Anekdoten und Geschichten aus der Schulzeit, aus seiner Zeit in Los Alamos und schließlich als Professor aufwartet. Aber auch die Motivation Richard P. Feynmans, zu den höchsten Gipfeln der Wissenschaft vorzudringen, wird aus diesen Geschichten deutlich: unersättliche Neugier und geistige Unabhängigkeit.

QED

Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie

»Es ist diese Mischung aus ­Bescheidenheit und Selbst­bewusstsein, die sich durch ­seine ganzen Bücher zieht.« (Der Tagesspiegel)

Für seine Beiträge zur Theorie der Quantenelektrodynamik erhielt Richard P. Feynman 1965 den Nobelpreis für Physik. In diesem Buch erklärt der »brillanteste, respektloseste und ­einflussreichste theoretische Physiker der ­Nachkriegszeit« (The New York Times) sein Forschungsgebiet so unterhaltsam und erhellend, dass es auch Nichtphysiker verstehen können.

Sechs physikalische Fingerübungen 

Zwei Bestseller in einem Band

Einen besseren Lehrer als den Physiknobelpreisträger Richard P. Feynman kann man sich nicht wünschen. In seiner unnachahmlichen Weise erklärt er locker und witzig die großen Themen: Atome in Bewegung, Energie, Gravitation, Einsteins spezielle Relativitätstheorie oder Symmetrie, Energie und Impuls. »Sechs physikalische Fingerübungen« sowie weitere sechs Kapitel aus den berühmten »Vorlesungen über Physik« im Doppelband. Hilfreich und aufregend für alle, die sich für Physik interessieren.

Weitere Werken von R.P.F.
Richard P. Feynman Biografie

»Feynman wurde am 11. Mai 1918 geboren. Obwohl er seit mehr als 30 Jahren in Kalifornien lebt, hat er seinen typischen New Yorker Akzent beibehalten. Nach seinem Studium am Massachusetts Institute of Technology und an der Princeton University ging er 1941 als frisch promovierter Physiker nach Los Alamos, um am Manhattan-Projekt mitzuarbeiten. Nach dem Ende des Weltkrieges wurde Feynman Professor für Theoretische Physik an der Cornell University im Staat New York. Im Jahre 1950 wechselte er an di berühmteste Technische Hochschule des Westens, an das ›California Institute Technology‹. Seit 1959 hat er am Caltech den Richard-Chace-Tolman-Lehrstuhl für Theoretische Physik inne.

Physiker braucht man Feynman nicht vorzustellen. Seine anschaulichen Vorlesungen sind in aller Welt berühmt.

Seine Bücher, die ›Feynman Lectures‹, sind nahezu in alle bedeutenden Kultursprachen übersetzt und jedem Student der Physik bekannt. Als kleiner Beleg dafür kann der denkwürdige Besuch Feynmans 1978 an der neu gegründeten Universität Wuppertal dienen, übrigens sein erster Besuch Deutschlands überhaupt. Ich hatte als Mitglied der Physikfakultät die Einladung an Feynman ausgesprochen. Dass der Besuch schließlich zustande kam, ist auch der großzügigen Unterstützung durch den Kanzler der Universität, Dr. Klaus Peters, zu verdanken. Der Vortrag sollte im größten Hörsaal der Universität stattfinden. Wir hatten mit vielen Hörern – vor allem auch aus den umliegenden Universitäten Nordrhein-Westfalens – gerechnet. Was wir jedoch nicht wissen konnten, war, dass viele Stunden vor dem Feynman-Vortrag ganze Wagenkolonnen mit Physikstudenten weit entfernt gelegene Universitätsstädte wie München, Heidelberg oder Hamburg verließen, weil die Studenten den legendären Autor der »Feynman Lectures« einmal persönlich erleben wollten. So kam es, dass bereits lange vor Vortragsbeginn der Hörsaal überfüllt war und so viele der Wuppertaler Studenten das Nachsehen hatten.

Zu vielen Forschungsgebieten der modernen Physik, insbesondere zur Kernphysik, Teilchenphysik und Festkörperphysik, hat Feynman wichtige Beiträge geleistet. Den Nobelpreis erhielt er zusammen mit seinem Landsmann Julian Schwinger und dem Japaner Tomonaga für seine Untersuchungen auf dem Gebiet der fundamentalen Wechselwirkung zwischen elektrisch geladenen Teilchen, der Quantenelektrodynamik. Feynmans Stärke ist seine außergewöhnliche Fähigkeit, sehr komplexe Sachverhalte auf einige wenige fundamentale Einsichten zu reduzieren. Das versetzt ihn in die Lage, die Anfang der fünfziger Jahre herrschende Konfusion über die Rolle der Quantenphänomene bei der elektromagnetischen Wechselwirkung auf eine geniale Art zu erklären, insbesondere durch die Einführung anschaulicher Bilder der Wechselwirkungen. Diese nach ihm benannten Feynman-Diagramme sind aus der heutigen Physik nicht mehr wegzudenken. Feynman selbst ist recht stolz auf seine Erfindung, die eine Art symbolische Zeichensprache der Physiker geworden ist. Auf seinem Caravan sind zwei seiner Diagramme groß abgebildet. Er erzählt gern, was sich einmal an einer Tankstelle in Arizona zugetragen hat. Feynman fuhr an der Tankstelle vor. Der Tankwart begrüße ihn mit den Worten ›Was, zum teufel, machen Sie denn mit den Feynman-Diagrammen?‹, worauf Feynman antwortete: ›Nichts, aber ich bin Feynman.‹ Darauf weigerte sich der Tankwart, ihm das Benzin in Rechnung zu stellen.

Feynmans wichtigste Beiträge zur physikalischen Forschung in den vergangenen 25 Jahren liegen zweifellos auf dem Gebiet der Elementarteilchenphysik. Insbesondere betreffen sie die Klärung wichtiger Fragen der schwachen Wechselwirkungen zwischen den Elementarteilchen und die Physik der Quarks. Feynman ist ein eindrucksvolles Gegenspiel zu der oft gehörten These, theoretische Physiker seien jenseits der 40 nicht mehr produktiv. Selbst in einem Alter von mehr als 60 Jahren hat Feynman noch wichtige Arbeiten zur Physik der Quarks publiziert.

Bei aller Popularität, die Feynman genießt, erwartet niemand den Erfolg des jetzt vorliegenden Buches von Feynman und Leighton, am wenigstens Feynman selbst. Binnen kurzer Zeit erschien es auf allen Bestsellerlisten der USA. Zufällig traf ich Feynman in Pasadena, als das Buch auf Platz sieben der Bestsellerliste der Washington Post erschien. ›Rate mal, welches Buch ich geschlagen habe?‹ fragte er mich. ›Den ›Arthur Young Tax Guide‹. Und weißt du, welches Buch mich grade noch geschlagen hat, Lassers ›Your Income Tax‹. Hieraus schließe ich, dass ich genauso populär bin wie die Einkommensteuer‹.

In den USA kann man die hunderttausende von Lesern des Feynmanschen Buches ziemlich genau in zwei Klassen einteilen. Entweder ist der Leser über das Buch in hohem Maße erfreut, oder er ist enttäuscht und verärgert. Sollte der Leser zu den letzteren gehören, möchte ich ihn bitten, einmal darüber nachzudenken, warum er letztlich verärgert ist. Auch möchte ich ihn daran erinnern, was Feynmans Lehrer und Mentor Hans Bethe, selbst ein führender Theoretiker in den USA über das Buch gesagt hat:

›Feynmans Buch ist so hinreißend wie Richard Feynman selbst. Der Leser wird nicht entdecken, dass Feynman einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Gegenwart ist. Aber er wird erfahren, wie seine direkte und unverbildete Art, die Dinge zu betrachten, ihm Freude bereitet und anderen in seiner Umgebung auch‹.

Dem Unvoreingenommenen Leser wünsche ich beim Lesen von »Sie blieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!« genau das, was mir Feynman selbst wünschte, als er mir das erste Exemplar seines übergab: ›Viel Spaß‹«.

Harald Fritzsch

»Einige Fakten meines Lebens: ich wurde 1918 in einer kleinen Stadt namens Far Rockaway geboren, die ganz in der Nähe von New York am Meer liegt. Dort lebte ich bis 1935, als ich siebzehn Jahre alt wurde. Ich ging für vier Jahre ans MIT und dann, ungefähr 1939, nach Princeton. Während ich in Princeton war, find ich an , am Manhattan Project zu arbeiten, und ging schließlich im April 1943 nach Los Alamos, wo ich etwas bis Oktober oder November 1946 blieb, um anschließend einen Ruf nach Cornell anzunehmen.

1941 heiratete ich Arlene, die 1946, während ich in Los Alamos war, an Tuberkulose starb. In Cornell war ich ungefähr bis 1951. 1959 besuchte ich Brasilien, verbrachte dort 1951 ein halbes Jahre später, kurz nachdem ich meine zweite Frau, Mary Lou, geheiratet hatte.«

 

 

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