Australien
Lieferung innerhalb 1-3 Werktage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich
Kostenloser Versand

Literatur aus Australien

Alle Autoren
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Verlage
Genres
Preis
Erscheinungsmonat
1970
1971
1976
1977
1978
1981
1982
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Sortieren nach
Erscheinungsdatum
neue zuerst
ältere zuerst
Preis
aufsteigend
absteigend
Alphabetisch
A bis Z
Z bis A
Alle Filter zurücksetzen
Der vergessene Holocaust Zum Buch
Erschienen am : 18.09.2010
1941: Die deutsche Wehrmacht überfällt die Sowjetunion und geht in der Ukraine systematisch gegen die jüdische Bevölkerung vor. Zu Hunderttausenden werden Frauen, Männer und Kinder zusammengetrieben, abseits der Städte erschossen und in Massengräbern verscharrt. Patrick Desbois suchte die noch lebenden Zeugen dieses vielfach verdrängten Kapitels des Holocaust und dokumentierte die Spuren des Genozids. Zusammen mit einer Übersetzerin, einem Historiker, einem Fotografen und einem Ballistik- Experten ist er von Dorf zu Dorf gefahren und hat durch die Aufzeichnung Hunderter von Tatorten und vergessenen Massengräbern nicht nur einen bedeutenden Beitrag zur zeitgeschichtlichen Forschung geleistet, sondern auch ein erschütterndes Monument der Erinnerung geschaffen.
Ich will dich nicht töten Zum Buch
Erschienen am : 13.09.2010
Meine wichtigsten Regeln lauten: Sieh Mädchen nicht an. Sprich nicht länger mit ihnen als nötig. Und, um Gottes willen, verlieb dich nicht in sie! Doch nun ist da Marci, und sie ist unwiderstehlich. Ich möchte mit ihr zusammen sein. Ich möchte sie berühren. Ich möchte einfach ein normaler sechzehnjähriger Junge sein. Doch ich bin alles andere als das – ich bin ein Serienkiller. Ich weiß, dass es dort draußen Dämonen gibt. Ich träume von ihnen, jede Nacht. Und ich fürchte, dass das Dunkle in mir erneut die Oberhand gewinnt. Ja, ich liebe Marci. Und ich will sie nicht töten. Aber alle Regeln sind gebrochen, und wie kann ich das Schlimmste jetzt noch verhindern?
Meier mit Y Zum Buch
Erschienen am : 11.09.2010
Wie früher über Kirchenportalen Monatsbilder den Lauf eines Jahres anzeigten, Arbeitsvorgänge, Vegetationszyklen, Festlichkeiten, so durchläuft hier ein Geiziger von Januar an seinen persönlichen Jahresreigen. Monatsbilder des Geizes. Meyer lebt auf Sparflamme: ängstlich, episodenhaft, immer von Verlusten bedroht, während um ihn herum, hinter ihm, unter ihm, neben ihm Restnatur stoffwechselt und Teile einer zusammenhängenden Geschichte erzählt. Armer Meyer! Schaut durch die Gitterstäbe seines Zwangscharakters. Aber: Sein Y macht da nicht mit. Es turnt über die Dächer, schüttelt die Jugend aus einer abgestoßenen Blechkiste, begeht so und so viele Tollheiten. Ist das noch derselbe Mann, der nachts auf einer Kreuzung nach den wandernden Sternen schießt?
Der verschwundene Journalist Zum Buch
Erschienen am : 11.09.2010
Aus dem sächsischen Meißen kommend, besucht Gerhart Weise, Jahrgang 1913,die Reichspresseschule in Berlin. Er arbeitet in verschiedenen Zeitungsredaktionen und steigt bis in Goebbels' Propagandaministerium auf, wo er, obwohl kein Parteigenosse, die wohlwollende Aufmerksamkeit des Ministers findet. Der Film- und Varieté-Spezialist wird zum Kriegsberichterstatter, ohne jemals an der Front gewesen zu sein, er wird zum Erfinder von Falschmeldungen für das feindliche Ausland, zum Film-Zensor,schließlich zum Koautor des letzten NS-Propagandafilms "Das Leben geht weiter". Eva Züchner zeichnet das Bild eines jugendlich von der NS-Bewegung Begeisterten, der allmählich zum zynischen Opportunisten wird und in schrecklicher Konsequenz seinen Freund, den Zeichner Erich Ohser, alias e.o. plauen, verrät und dessen Tod kurz vor Kriegsende mitverschuldet. Im September 1945 wird Gerhart Weise von der sowjetischen Geheimpolizei verhaftet und verschwindet spurlos. So ist das Ergebnis der Nachforschungen über den Vater, den romantischen Liebhaber, den sprachgewandten Journalisten, den ehrgeizigen Schreibtischtäter, verstörend - ein verklärtes Vaterbild zerfällt in paradoxe Fragmente, die nicht zusammenpassen und doch zusammen gehören. Anhand von gründlichen Archivrecherchen und aus großer kritischer Distanz liefert Eva Züchner nicht nur das eindringliche Porträt ihres Vaters, eines Journalisten, der zum Handlanger der Mächtigen wurde, sondern auch eine bisher unbekannte Innenansicht der Mediengeschichte im Nationalsozialismus.
Alles fühlt Zum Buch
Erschienen am : 11.09.2010
Seit jeher erklärt uns die Wissenschaft: Alle Lebewesen werden von Reflexen und Genen gesteuert. Doch was ist mit den Gefühlen? Lassen sie sich mit der Naturwissenschaft vereinbaren? Klar und packend erläutert Andreas Weber die Revolution der Lebenswissenschaften: Tiere und Pflanzen sind inniger mit uns verwandt, als wir jemals vermutet hätten. An ihnen erfahren wir zentrale Dimensionen unserer Gefühle. Daraus ergibt sich eine brisante Erkenntnis: Nur wenn wir die Natur bewahren, werden wir unsere eigene Humanität und Freiheit retten können.
Galileos Tochter Zum Buch
Erschienen am : 11.09.2010
Celeste ging bereits als junges Mädchen ins Kloster. Über hundert Briefe an den Vater sind erhalten und zeigen einen Galileo, wie wir ihn nicht kennen: voller Mut, die Wahrheiten, auf die er stieß, zu erklären. Sobel versteht es meisterlich, die Stimmen von Galileo und seiner Tochter in ihre Erzählung einzuweben. Und sie führt uns die wohl dramatischste Konfrontation von Kirche und Wissenschaft vor Augen, die es in der Geschichte gegeben hat.
Das große Schrumpfen Zum Buch
Erschienen am : 11.09.2010
Es ist kein vorübergehender Konjunkturknick, den wir in Deutschland erleben. Überall im Alltag finden sich Zeichen des Schrumpfens. Die Bevölkerung nimmt ab, erst langsam, bald schneller. Jeder einzelne von uns kann auch nicht mehr mit stetig wachsendem Wohlstand rechnen. Der Spielraum des hoch verschuldeten Staates schwindet. In ländlichen Gebieten lässt sich die bisherige Infrastruktur nicht mehr aufrechterhalten. Mancherorts stellen sich Menschen auf ein Leben mit Jeep und Handy ein. Jenseits großer Städte und wirtschaftlich erfolgreicher Regionen leert sich das Land. Schulen, Theater und Arztpraxen schließen. Unternehmen finden trotz Arbeitslosigkeit keine Fachleute. Gewinner in der verschärften Konkurrenz profitieren noch durch mehr Wohlstand und lassen die anderen weit hinter sich. Wir kommen, so Cordula Tutts zentrale These, nicht mehr allein mit unserer auf Wachstum und Sicherheit geeichten Weltsicht aus. Längst sind heftige Verteilungskämpfe im Gange, neue Konflikte brechen auf, und gerade die Mittelschicht fühlt sich bedroht. Cordula Tutt beschreibt aber nicht nur das Konfliktpotenzial, sondern auch Auswege. Eine andere Gesellschaft entsteht: Pioniere des Schrumpfungsprozesses werfen überkommene Regeln über den Haufen und entwickeln Neues. Bürger schaffen mit ihrem Engagement unverhoffte Chancen und entwickeln neuen Zusammenhalt und Wohlstand.
Notizhefte Zum Buch
Erschienen am : 04.09.2010
Die Lieblingsepoche des Autors ist fraglos das 18. Jahrhundert der Rousseau und Montesquieu, gerade wegen der Geständnisfreude, mit der es seine Leidenschaften bekennt. Vor allem aber interessiert ihn die geistige Konkurrenz zwischen den Epochen und Traditionen, das Unerledigte der Vergangenheit, ihre Lektionen; und die Gegenwart, als zuletzt kommende, wird um ihre scheinbare Überlegenheit gebracht, alle Perioden erhalten die gleiche Chance. Und so entsteht ein Gespräch zwischen den unabhängigsten Köpfen von der Aufklärung bis heute, von Montaigne bis Nietzsche und Darwin, von Büchner bis Canetti, Jünger und vielen anderen - ein Füllhorn voller immer wieder überraschender Lesefrüchte, Entwürfe, Maximen und Reflexionen; mit wiederkehrenden Motiven und Themen, wie etwa (unter dem Stichwort „Deutsche Dinge") die beständigen Eigenarten der Deutschen, die Rolle von Mitleid und Erinnerung in der heutigen Gesellschaft oder die Konkurrenz von Politik und Kultur in der deutschen Geschichte. Die Notizen bewegen sich zwischen der lakonischen Knappheit des Aphorismus und dem Kurzessay; Spontaneität und Zufall sind ihr Signum, und sie sind ungeplant, notiert in ein Heft, das jederzeit zur Hand war. Es sind, um mit einer seiner schönen Trouvaillen zu sprechen, „Denksteine, die um und um gewendet werden müssen" (Goethe), Gedanken im Wartestand, die darauf warten, dass Autor und Leser sich ihnen zuwenden, um Gebrauch von ihnen zu machen. Henning Ritters Notizhefte sind ein sehr persönlicher Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Denken im Spiegel einer unvermutet aktuellen Vergangenheit.
Gloria Zum Buch
Erschienen am : 04.09.2010
Daniela Dröscher schickt ihre Figuren weit weg, weit weg aus den gewohnten Bahnen des Alltäglichen. Und die Menschen verändern sich dort, auch wenn sie gar nicht damit rechnen. Diesen Geschichten sind Witz und Abgründigkeit zu eigen, denen man nicht widerstehen kann. Es geht um Poesie und Politik, auch wenn die sich schlecht vertragen. Lebenslügen werden so scharf seziert, dass uns die ganze Lächerlichkeit unserer Existenz entgegenschlägt. Mal aus Paranoia, mal aus Scham, mal aus Achtlosigkeit bringen wir uns um das, was man Lebensglück oder einfach nur den perfekten Moment nennen könnte.