Antarktis
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Literatur aus der Antarktis

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Peter Stein Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Peter Stein begann 1967 in München mit der ersten selbstständigen Inszenierung, „Gerettet“ von Edward Bond. Es war ein beeindruckender Erfolg und der erste Schritt einer steilen Karriere. Aufgrund des Erfolgs erhielt Stein eine Einladung nach Bremen, um dort „Kabale und Liebe“ zu inszenieren. Hier kam es zur Begegnung und einer ersten Zusammenarbeit mit den Schauspielern, die später die Schaubühne in Berlin prägen sollten: Edith Clever, Bruno Ganz und Jutta Lampe. Zurückgekehrt nach München, arbeitete er als Assistent mit Fritz Kortner zusammen, dem er, wie er selbst betont, viel verdankt. Die wichtigste und erfolgreichste Phase seiner Karriere wurde die Schaubühnenzeit in Berlin von 1970 bis 1985 mit den berühmten Inszenierungen von „Peer Gynt“, „Prinz von Homburg“, den Antikenprojekten, Shakespeare und Tschechow. Lange und gründliche Proben, ein enges Verhältnis zu den Schauspielern, die er stark in die Regiearbeit einbezog, die Betonung des Bühnenbildes, Authentizität des Gefühls - das waren die Prinzipien, unter denen Steins Arbeit in Berlin stand. Nach der Berliner Zeit arbeitete Stein, von der deutschen Theaterszene und der Kritik enttäuscht, vor allem im Ausland, inszenierte zunehmend Opern, verwirklichte sein großes Faust-Projekt, mit dem er auch noch einmal nach Deutschland zurückkehrte.
Der Schachautomat Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
Als Hofrat Wolfgang von Kempelen 1770 am habsburgischen Hof seinen Schach spielenden Automaten präsentiert, gilt der Maschinenmensch als großartigste Errungenschaft des Jahrhunderts. Doch tatsächlich verbirgt sich im Innern der Maschine ein Zwerg – und dieses menschliche Gehirn erweist sich als tödlich und sterblich zugleich. Von den Bleikammern Venedigs zum kaiserlichen Hof in Wien, von den Palästen des Preßburger Adels in die Gassen des Judenviertels – ein spannender historischer Roman um ein legendäres Täuschungsmanöver.
Das Hamlet-Komplott Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
1807: Während Napoleon I. Deutschland mit Krieg überzieht, gibt in der schwäbischen Provinz ein seltsames Wandertheater einen noch viel seltsameren Hamlet. Und verstünde die französische Geheimpolizei mehr von William Shakespeare, sie hätte längst Lunte gerochen. So aber ahnt keiner, dass sich hinter dem fahrenden Schauspieltrupp Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, August Wilhelm von Schlegel, Ludwig Tieck und Napoleons Erzfeindin Madame de Staël höchstpersönlich verbergen, die sich, als Schauspieltrupp getarnt, in höchst geheimer Mission befinden. In ihrem Gepäck: die tausendjährige Reichskrone, die Kleist auf einer Insel im Bodensee ausgegraben hat. Nun gilt es, die größte Krone der Christenheit nach Preußen zu schaffen, um sie vor Napoleon in Sicherheit zu bringen, der sich mit ihr zum Kaiser von Europa krönen will … Mit gewohntem Witz und profunder Kenntnis „seiner“ Klassiker und Romantiker beschert Robert Löhr uns einen höchst vergnüglichen, überaus spannenden historischen Roman.
Totenverse Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
Darf ein guter Moslem es zulassen, dass eine junge Frau unverhüllt auf der Straße läuft? Als die Filmemacherin Leila am Strand von Dschidda aufgefunden wird, scheint ihr Tod die Rache für ein Filmprojekt zu sein, mit dem sie die Doppelmoral der arabischen Gesellschaft anprangern wollte. Doch als man bei Leila Fotos einer verbotenen alten Version des Koran findet, verstehen die junge Pathologin Katya und der strenggläubige Wüstenführer Nayir, dass die Ursachen für den Mord viel weiter reichen. Denn die längst vergessenen Verse stellen die Wurzeln ihres Glaubens infrage … Ein packender Kriminalroman, der intime Einblicke gibt in eine uns weitgehend verschlossene Welt zwischen Wüste, modernem Großstadtleben und den strengen Gesetzen des Islam.
Lokalhelden Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
„Meine Geschichte beginnt, wie so viele andere Geschichten, an einem Samstagabend. Ich bin nicht mehr ganz nüchtern, aber so kann ich wenigstens erzählen, ohne mich allzu sehr zu schämen. Neben mir stehen Enni, der wie immer an seiner Magnum zieht, und natürlich mein Freund Wolle. Mit dabei sind auch die ganzen anderen Spacken, der Schädler und der Schelm, der gerade aus dem Knast entlassen wurde. Wo die Million geblieben ist, die er mit der Dealerei verdient haben soll, und was mit Anna und Natja lief, davon wird hier auch die Rede sein. Und wer ich bin? Ich bin ein fabelhafter Lügner, Anstifter und Mitläufer, der Schmall, der kleinste gemeinsame Nenner all dieser mehr oder minder bemitleidenswerten Kameraden. Auch nur ein Kind der dämlichen neunziger Jahre.“
Eine Kindheit in vormaurischer Zeit Zum Buch
Erschienen am : 02.10.2010
Der sozialistische Alltag bleibt draußen vor der Tür. Beim Jugendpfarrer im Schweriner Dom fühlen sie sich wohler als in den Gruppensitzungen der Jungen Pioniere; in preußisch-tatkräftiger Manier eröffnet die Mutter ein Schülerpensionat, um ihre Kinder satt zu kriegen. So trotzt eine verschworene bürgerlich-protestantische Lebensgemeinschaft erfolgreich der geistigen und materiellen Mangelwirtschaft im deutschen Sozialismus. Doch das Leben im Schwerin der 1950er Jahre dringt unerbittlich in den Privatraum Familie ein. Denn selbst in Freundschaften oder auf dem Pausenhof konnte jedes Wort eines zu viel sein. Wie Menschen mit bedrohlichen Situationen fertig werden, ohne Humor und Tatkraft zu verlieren, wie Kindheit dennoch voller unbeschwerter Momente sein kann und wie man sich zwischen Auflehnung und Rückzug täglich neu arrangiert, davon erzählt die Autorin ganz ohne Selbstmitleid, aber mit scharfem Blick. In einem zweiten Teil verleiht Christine Brinck sehr unterschiedlichen Stimmen Gehör, die die Sehnsucht nach Freiheit, der Verdruss an der Diktatur und schließlich die Flucht aus der DDR verbindet. Etwa einem Tennis-Crack, der sich der Konkurrenz draußen in der Welt stellen wollte und nicht nur im „sozialistischen Ausland", einem Philosophiestudenten, dem die Wahrheit wichtiger war als die Partei, und einem Schweizer Mädchen, das in die bürokratischen Mühlen einer Diktatur geriet. Unaufgeregt im Ton, aber scharfsinnig in der Sache ist dieses Buch ein Dokument aus fast vergessener Zeit und deshalb Aufklärung im besten Sinne des Wortes.
Gebrauchsanweisung für Südtirol Zum Buch
Erschienen am : 01.10.2010
„Es sind nicht die höchsten Berge der Welt, auch nicht die gefährlichsten, aber bestimmt sind es die schönsten.“ Reinhold Messner, der vom Südtiroler Bergbuben zum bekanntesten Bergsteiger wurde, zeigt uns seine dreisprachige Heimat mit ihrer einzigartigen Dichte an Burgen, weiht uns in ihre geologischen Schätze ein, nimmt uns auf Höhenwege und in malerische Hütten mit. Dem Rätsel des Ötzi, den die Amerikaner „Frozen Fritz“ nennen, geht er nach, den Seligkeiten von Bozen und der Frage, wie Fremdbestimmtheit und Selbstbehauptung miteinander ringen. Wir erfahren die Geheimnisse des Jodelns und der Bergfeuer, die Feinheiten der Küche zwischen Speckknödel und Spaghetti – und warum Fensterln und Frömmigkeit eng zusammengehören.
Gasherbrum Zum Buch
Erschienen am : 01.10.2010
Für die Geschichte des Höhenbergsteigens war es eine Sensation, in den Ohren der Kritiker klang es wie Hohn, als Reinhold Messner und Peter Habeler 1975 am Gasherbrum I das Unmögliche vollbrachten: zu zweit einen Achttausender zu besteigen, ohne Fixseile, künstlichen Sauerstoff und zuvor eingerichtete Höhenlager. Messner gelang es erstmals, den Beweis für seine Vermutung zu erbringen, dass eine Zweierseilschaft im Alpinstil wesentlich schneller, flexibler und erfolgreicher in großen Höhen sein kann als eine Besteigung im trägen, logistisch extrem aufwendigen und kostenintensiven Expeditionsstil. Wie die beiden völlig auf sich gestellt den 8068 Meter hohen Gipfel des GI (Hidden Peak) „by fair means“ erreichten und wie Messner wenig später mit Hans Kammerlander die Doppelüberschreitung des GII und GI glückte, schildert dieser packende Bericht.
Die Frauen aus dem Hause Coburg Zum Buch
Erschienen am : 01.10.2010
Das größte Kapital der edlen, aber verarmten Fürsten von Coburg waren ihre Töchter. Dank ihrer Schönheit, Klugheit und überaus geschickter Heiratspolitik gelangen ihnen die besten Partien auf dem europäischen Heiratsmarkt. Allen voran erreichte Viktoria Macht und Ruhm: Sie bestieg 1837 Englands Thron und avancierte zur „Großmutter Europas“. Die bewegenden Lebensläufe dieser ungewöhnlichen Frauen erzählt Erika Bestenreiner mitreißend und historisch genau.