Antarktis
Lieferung innerhalb 1-3 Werktage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich
Kostenloser Versand*

Literatur aus der Antarktis

Alle Autoren
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Verlage
Genres
Preis
Erscheinungsmonat
1970
1971
1976
1977
1978
1982
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
Sortieren nach
Erscheinungsdatum
neue zuerst
ältere zuerst
Preis
aufsteigend
absteigend
Alphabetisch
A bis Z
Z bis A
Alle Filter zurücksetzen
Gustav Schickedanz Zum Buch
Erschienen am : 07.08.2010
Jahrzehntelang war er eine Institution in Millionen deutschen Haushalten: der Quelle-Katalog. Er war das Medium, das nicht nur für eine besonders enge Verbindung zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden sorgte, das darin präsentierte Produktangebot prägte vielmehr auch entscheidend den Geschmack und die Alltagskultur im Wirtschaftswunderland. Gregor Schöllgen, der wohl profilierteste Kenner deutscher Unternehmerfamilien, legt nun die erste umfassende Biographie des Quelle-Gründers Gustav Schickedanz vor. Auf der Grundlage bislang nicht zugänglicher Informationen schildert er die Anfänge des Versandhauses seit den 1920er Jahren und beschreibt den Aufbau jenes Industrieimperiums, mit dem Gustav Schickedanz seinem Unternehmen während der 1930er Jahre ein zweites Standbein neben dem Versandhandel verschaffte. Nach dem Krieg wurde Schickedanz deshalb vorgeworfen, Nutznießer von Arisierungen gewesen zu sein. Auch wenn sich die Vorwürfe am Ende als unhaltbar erwiesen, gelingt es Schöllgen doch, exemplarisch die Grauzonen aufzuzeigen, in denen sich jedes Wirtschaftsunternehmen in einer Diktatur unweigerlich bewegt. Die Zeit des Wirtschaftswunders und der aufbrechenden Konsumgesellschaft bedeutete für Quelle schließlich einen beispiellosen Aufschwung, ein Erfolg, der - so Schöllgens Fazit - am Ende ohne das unternehmerische Genie von Gustav Schickedanz keine Zukunft haben konnte. Schöllgens Werk ist die gleichermaßen faszinierende wie differenzierte Darstellung eines zentralen Kapitels der deutschen Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Erbin des verlorenen Landes Zum Buch
Erschienen am : 07.08.2010
In Kalimpong, an den Hängen des Himalaja, versammelt sich eine Reihe verschrobener Gestalten: Auf einem von Termiten zernagten Anwesen vergöttert der Richter Jemu Patel seine Hündin Mutt. Die Enkelin Sai verliert sich in der Welt Jane Austens. In einer verrußten Küchenhöhle werkelt der grantige Koch, dessen Sohn Biju sich im fernen New York als Küchenhilfe durchschlägt. Kiran Desai zeichnet das faszinierend gründliche Psychogramm einer aufstrebenden Weltmacht.
Immer freitagabends Zum Buch
Erschienen am : 06.08.2010
Eleanor fürchtet sich vor der großen Leere nach ihrer Pensionierung. Doch eines Tages macht sie die Bekanntschaft mit sechs jüngeren Frauen. Immer freitagabends treffen sie sich: Ihre Kinder im Schlepptau, eine Flasche Rotwein in der Hand, kommen sie zu Eleanor, und es entstehen außergewöhnliche, intensive Freundschaften. Bis eines Abends ein Mann dazustößt ... Mit viel Empathie erkundet Joanna Trollope das Phänomen der Freundschaft unter Frauen in einer Welt zwischen Arbeit, Kindern - und Liebesabenteuern.
Patagonien Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2010
Eine Landschaft, die ohne Grenzen scheint, wo es nichts gibt außer Himmel und Erde, rau und herb. Carmen Rohrbach durchmisst Patagonien vom Perito-Moreno-Gletscher an der Südspitze Argentiniens bis zum paradiesischen Lago Nahuel Huapi. Vom Kap Hoorn aus durchstreift sie das Land nordwärts, quert die Magellanstraße, macht einen Abstecher zum legendären Cerro Torre und folgt der Ostküste Argentiniens. Auf ihrer Reise zu Fuß, zu Pferd, mit dem Bus und Mietwagen entdeckt sie nicht nur die sagenhafte Welt der heimischen Tiere. Es gelingt ihr auch, mit wortkargen Farmern und Gauchos ins Gespräch zu kommen. Bei gegrilltem Schafsfleisch und Matetee erzählen sie von der Härte ihres Lebens, der Geschichte ihres Landes und von der tiefen Liebe zu Patagonien.
Der Tote vom Maschsee Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2010
Im grünlichen Wasser des Maschsees treibt eine Leiche. Die Zunge des Toten liegt abgetrennt auf dem Stöckener Friedhof in Hannover, auf dem Grabmal der Opfer des Massenmörders Fritz Haarmann. Schnell findet die Kripo Hannover heraus, dass es sich bei dem Ermordeten um einen namhaften Psychiater handelt, einen Experten für Sexualstraftäter, dessen kühle, rationale Thesen sogar im Fernsehen für Aufregung gesorgt haben. Aber wer wollte den Mann so symbolträchtig zum Schweigen bringen?
Mit der Geschwindigkeit des Sommers Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2010
„Niemand, nicht einmal ihr Liebhaber, ahnte etwas von dem Vorhaben meiner Schwester. Alle Möglichkeiten hatten ihr offengestanden nach dem Fall der Mauer, sie hätte ihrem Leben eine völlig neue Wendung geben können. Und vielleicht hätte ich ihre tragische Entscheidung rückgängig machen können, wäre ich nur ein wenig aufmerksamer gewesen.“
Der Flieger Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2010
Als gewissenhafter protestantischer Grabmacher hat man es schwer: Erst soll man dieses lächerliche Kreuz aufstellen, dann wird man von den „Katholen“ gebeten, 1000 Tote umzubetten, und obendrein bekommt man den bauernschlauen Ginus zur Seite gestellt, der sich nichts als Feinde macht. Ebenso schwierig  aber ist es, der Sohn dieses höchst eigensinnigen Totengräbers zu sein – vor allem wenn man unerwidert in ein Mädchen aus der Nachbarschaft verliebt ist …
Das Weltgeheimnis Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2010
Im Jahre 1609 baut Galileo Galilei in Padua ein Teleskop, und Johannes Kepler veröffentlicht in Prag seine Planetengesetze. Thomas de Padova zeigt ihr Leben und die große Epochenwende in ganz neuem Licht. Glänzend geschrieben und gestützt auf den kaum beachteten spannungsvollen Briefwechsel der beiden so unterschiedlichen Forscher, erzählt er, wie sie gleichzeitig, doch jeder auf seine Art, nach den Sternen greifen.
Der Schattenfotograf Zum Buch
Erschienen am : 17.07.2010
Zunächst glauben wir, ein Tagebuch zu lesen, eines von der Qualität der Tagebücher Max Frischs. Am Beginn steht ein Datum (August 1976), am Schluss ebenso (10. Januar 1977), und das Autobiographische fehlt nicht: die Kindheit mit dem Vater, der Krieg, Krankheit, Schmerz und Tod, aber auch das Glück. Über die Familie, das Lesen, das Wissen und das Schreiben. Doch dieses Buch ist noch mehr. Schnurre gelingt es, in kleinen Notizen aus dem Alltag und genialischen Aphorismen, durch Zitate und Romanentwürfe, durch fiktive Briefe und Gedichte ein ganzes Menschengedächtnis abzubilden. Und Schnurres Gedächtnis ist ein Zeugnis der geistigen Beweglichkeit, ein Konvolut der gedanklichen Fülle. Er steht im Zentrum seines persönlichsten Buches, er als Mann, Vater, Partner, Sohn und Schriftsteller, und erzeugt so eine Nähe, wie sie selten in der Literatur zu finden ist, und bleibt doch vollkommen diskret. „Danke schön, Schattenfotograf.“ (Peter Härtling)