Antarktis
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Literatur aus der Antarktis

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Mischas roter Diamant Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Mischa Cherikover ist von Russland nach Israel ausgewandert. Jetzt knüpft er Teppiche, guckt aus dem Fenster und sorgt dafür, dass sich alle schuldig fühlen. Seine Frau Tatjana schimpft ihn einen Antisemiten, weil er behauptet, dass der jüdischen Seele etwas Unangenehmes anhaftet. Als ihm ein paar gestohlene Edelsteine zufallen, darunter der dubiose rote Diamant, ist das beschauliche Leben vorbei. Die Ereignisse überschlagen sich: Mischa landet im Bett einer marokkanischen Jüdin, Tatjana verlässt ihn und Tochter Galina heiratet den Palästinenser Azzam. Es kommt noch dicker: Azzam wird ermordet, Tatjana und die schwangere Galina werden schwer verletzt. Schuld an allem: der rote Diamant, aber Mischa kann und will ihn nicht loswerden.
Fehlt noch ein Baum Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Vor sechs Monaten hatte Ira einen prächtigen Freund mit Muskeln und eine vielsprechende Karriere als Journalistin. Jetzt hat sie eine Tochter, Vera. Sie beschließt, ein Tagebuch zu führen über ihr erstes Jahr als Mutter. Und sie schreibt auf, wie es wirklich ist: Ja, Männer haben keine Ahnung und stolze Mütter sind die Pest, zumindest wenn sie im Rudel auflaufen. Nein, das eigene Kind ist nicht das schönste Baby der Welt, und es macht keinen Spaß, halbstündig vom Nachwuchs ausgesaugt zu werden. Und obwohl sie ihre Tochter über alles liebt, will Ira manchmal einfach nur ihre Ruhe ... und 20 Flaschen Wodka. Irina Tabunowa schreibt darüber, was es heißt, eine junge Mutter in einer großen Stadt zu sein und dass man sich dabei nicht verlieren muss. Dieses Buch ist radikal ehrlich, witzig und klug - und besser als jeder Schwangerschafts-Ratgeber.
Lokalhelden Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
„Meine Geschichte beginnt, wie so viele andere Geschichten, an einem Samstagabend. Ich bin nicht mehr ganz nüchtern, aber so kann ich wenigstens erzählen, ohne mich allzu sehr zu schämen. Neben mir stehen Enni, der wie immer an seiner Magnum zieht, und natürlich mein Freund Wolle. Mit dabei sind auch die ganzen anderen Spacken, der Schädler und der Schelm, der gerade aus dem Knast entlassen wurde. Wo die Million geblieben ist, die er mit der Dealerei verdient haben soll, und was mit Anna und Natja lief, davon wird hier auch die Rede sein. Und wer ich bin? Ich bin ein fabelhafter Lügner, Anstifter und Mitläufer, der Schmall, der kleinste gemeinsame Nenner all dieser mehr oder minder bemitleidenswerten Kameraden. Auch nur ein Kind der dämlichen neunziger Jahre.“
Ein Winter mit Baudelaire Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
Es wird Herbst in Paris, als Philippe den Boden unter den Füßen verliert. Nach der Trennung von seiner Frau zwingt sie ihn, die gemeinsame Wohnung zu verlassen, und verwehrt ihm den Kontakt zu seiner Tochter. Als wenig später sein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird, ist das der letzte Schritt, der ihn in den Abgrund stürzen lässt. Das Leben auf der Straße droht ihm den Rest seiner Würde zu nehmen. Doch dann begegnet er Baudelaire, der ihn mit beständigem Optimismus und treuem Hundeblick auf vier Pfoten zurück ins Leben führt. Dank ihm und mithilfe des einfallsreichen Kebabverkäufers Bébère und der weisen Toilettenfrau Sarah findet Philippe den Mut für einen Neuanfang. Und auf einmal scheint der Tag, an dem er seine Tochter wieder in die Arme schließen kann, gar nicht mehr so fern.
Totenverse Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
Darf ein guter Moslem es zulassen, dass eine junge Frau unverhüllt auf der Straße läuft? Als die Filmemacherin Leila am Strand von Dschidda aufgefunden wird, scheint ihr Tod die Rache für ein Filmprojekt zu sein, mit dem sie die Doppelmoral der arabischen Gesellschaft anprangern wollte. Doch als man bei Leila Fotos einer verbotenen alten Version des Koran findet, verstehen die junge Pathologin Katya und der strenggläubige Wüstenführer Nayir, dass die Ursachen für den Mord viel weiter reichen. Denn die längst vergessenen Verse stellen die Wurzeln ihres Glaubens infrage … Ein packender Kriminalroman, der intime Einblicke gibt in eine uns weitgehend verschlossene Welt zwischen Wüste, modernem Großstadtleben und den strengen Gesetzen des Islam.
Das Hamlet-Komplott Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
1807: Während Napoleon I. Deutschland mit Krieg überzieht, gibt in der schwäbischen Provinz ein seltsames Wandertheater einen noch viel seltsameren Hamlet. Und verstünde die französische Geheimpolizei mehr von William Shakespeare, sie hätte längst Lunte gerochen. So aber ahnt keiner, dass sich hinter dem fahrenden Schauspieltrupp Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, August Wilhelm von Schlegel, Ludwig Tieck und Napoleons Erzfeindin Madame de Staël höchstpersönlich verbergen, die sich, als Schauspieltrupp getarnt, in höchst geheimer Mission befinden. In ihrem Gepäck: die tausendjährige Reichskrone, die Kleist auf einer Insel im Bodensee ausgegraben hat. Nun gilt es, die größte Krone der Christenheit nach Preußen zu schaffen, um sie vor Napoleon in Sicherheit zu bringen, der sich mit ihr zum Kaiser von Europa krönen will … Mit gewohntem Witz und profunder Kenntnis „seiner“ Klassiker und Romantiker beschert Robert Löhr uns einen höchst vergnüglichen, überaus spannenden historischen Roman.
Der Tag, an dem Marilyn starb Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
Ethie horchte in die Stille des Hauses hinein. Der Duft des grünen Satinkleids ihrer Mutter erfüllte noch immer den Raum, „Soir de Paris“, so hieß ihr Parfüm. Ethie konnte nicht glauben, dass sie nun für immer fort sein sollte. Aber genau das hatte der junge Polizist gesagt, nachdem Dad ihm die Tür geöffnet hatte: Es habe einen Unfall gegeben, und es tue ihm leid, ihre Mutter sei für immer „heimgegangen“. Jetzt schliefen Ethies Brüder, und Dad saß allein in der Küche, man konnte im Dunkeln die Glut seiner Zigarette sehen. Sicher dachte er darüber nach, warum Mom tot auf einem Segelboot gefunden worden war. Und warum sie getrunken hatte. Hing das alles mit dem fremden Mädchen zusammen, das gestern Morgen dagewesen war? Oder mit seiner Vergangenheit, über die er so lange geschwiegen hatte?
Reisen mit Mama Zum Buch
Erschienen am : 04.10.2010
Jane Christmas hat zwei Ehen hinter sich, drei erwachsene Kinder und ist erfolgreiche Journalistin. Für ihre Mutter Valeria aber ist und bleibt sie die ewige Tochter, deren Männergeschichten, Erziehungsmethoden und Haarschnitt ausgiebig kommentiert werden. Als Jane ihre dickköpfige Mama nach Italien einlädt, ahnt sie dennoch nicht, worauf sie sich einlässt. Sechs Wochen lang lernen die beiden Apulien und die Amalfiküste, Rom, die Toskana und Venedig auf ganz eigene Weise kennen. Mit im Gepäck: Valerias Herzmedikamente, die Gesundheitsschuhe und ihr knallroter Gehwagen… Augenzwinkernd und mit großer Wärme erzählt Christmas vom Älterwerden, von Töchtern, Müttern und davon, wie sehr sie uns manchmal auf den Wecker gehen.
Eine Kindheit in vormaurischer Zeit Zum Buch
Erschienen am : 02.10.2010
Der sozialistische Alltag bleibt draußen vor der Tür. Beim Jugendpfarrer im Schweriner Dom fühlen sie sich wohler als in den Gruppensitzungen der Jungen Pioniere; in preußisch-tatkräftiger Manier eröffnet die Mutter ein Schülerpensionat, um ihre Kinder satt zu kriegen. So trotzt eine verschworene bürgerlich-protestantische Lebensgemeinschaft erfolgreich der geistigen und materiellen Mangelwirtschaft im deutschen Sozialismus. Doch das Leben im Schwerin der 1950er Jahre dringt unerbittlich in den Privatraum Familie ein. Denn selbst in Freundschaften oder auf dem Pausenhof konnte jedes Wort eines zu viel sein. Wie Menschen mit bedrohlichen Situationen fertig werden, ohne Humor und Tatkraft zu verlieren, wie Kindheit dennoch voller unbeschwerter Momente sein kann und wie man sich zwischen Auflehnung und Rückzug täglich neu arrangiert, davon erzählt die Autorin ganz ohne Selbstmitleid, aber mit scharfem Blick. In einem zweiten Teil verleiht Christine Brinck sehr unterschiedlichen Stimmen Gehör, die die Sehnsucht nach Freiheit, der Verdruss an der Diktatur und schließlich die Flucht aus der DDR verbindet. Etwa einem Tennis-Crack, der sich der Konkurrenz draußen in der Welt stellen wollte und nicht nur im „sozialistischen Ausland", einem Philosophiestudenten, dem die Wahrheit wichtiger war als die Partei, und einem Schweizer Mädchen, das in die bürokratischen Mühlen einer Diktatur geriet. Unaufgeregt im Ton, aber scharfsinnig in der Sache ist dieses Buch ein Dokument aus fast vergessener Zeit und deshalb Aufklärung im besten Sinne des Wortes.