Antarktis
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Literatur aus der Antarktis

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Op. non cit. Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Alan Isler löst in seinen Novellen Literaten, literarische Figuren und Stoffe aus ihrem altbekannten Kontext und bringt sie in einen provokanten Zusammenhang. Sein Thema ist der Jude in der nichtjüdischen Welt heute wie gestern, im Osten wie im Westen - und er besticht durch seine Mischung aus Komödie und Tragödie.
Boulevard Ney Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Rolin hat einen Sinn für das Poetische im Alltäglichen, der ihn neben W. G. Sebald stellt. Für Monate hat sich der Journalist und Romancier Jean Rolin in den billigen Kreditkartenhotels einquartiert, die den Pariser Autobahnring Périphérique säumen. Er sondiert sein Terrain wie ein General das Gelände vor der Schlacht, steigt zu den Boulevards hinab und begegnet auf seinen Streifzügen zwischen Boulevard Ney und Périphérique den Menschen, die den nordöstlichen Stadtrand von Paris bevölkern und in diesem »Zwischenreich« zu Hause sind: Außenseiter, Clochards, Fixer, afrikanische und osteuropäische Prostituierte. Er hat dabei Bilder aus dem Leben Michel Neys im Kopf, jenes Marschalls deutscher Herkunft, dem der Boulevard seinen Namen verdankt und den Napoleon einst als den »Tapfersten der Tapferen« rühmte. Aber nicht weniger heldenhaft und tragisch sind die Geschichten von heute, die Rolin von seinen Streifzügen mitbringt - die des Rollstuhlfahrers Cerbère, der im Brückenpfeiler der Stadtautobahn haust, des Ex- Offiziers Lito, Wachmann bei McDonald's, der aus Kabilas Truppen desertierte, oder der bulgarischen Prostituierten Ginka, die, von Messerstichen zerfetzt, auf der Böschung der Rue de la Clôture liegt. Voller Empathie, mit einem Hauch von Bitterkeit, aber ohne Zynismus erzählt, fügt sich das Kaleidoskop dieser unspektakulären Lebensgeschichten zu einem Roman des Lebens.
!Comida! Eine kulinarische Reise durch Spanien Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Ob die mediterrane Küche der Küstenregionen, die einfachen Mahlzeitender Schafhirten in den Bergen oder Fast Food und Haute Cuisine in den quirligen Städten - Paul Richardsons atmosphärischer und informativer Reisebericht zeigt, dass spanische Küche mehr zu bieten hat als Paella, Gazpacho und Sangría. Ein Jahr lang reiste Richardson quer durchs Land, half bei der Olivenernte in Jaén und der matanza, dem traditionellen Schweineschlachten, in Caceres, besuchte Starköche wie Ferran Adrià an der Costa Brava, aber auch unbekannte Restaurants mit regionalen Spezialitäten.Gespickt mit vielen Insidertipps, interessanten Informationen zu Kultur und Geschichte und einem umfangreichen Adressteil ist dies ein einzigartiger Reiseführer durch Spanien und seine Küche.
Alles für die Kunst Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Was bereichert unser Leben? Michael Kimmelman hat darauf eine Antwort gefunden. Die Protagonisten seines Buches geben Alles für die Kunst. Ein glänzender Band - unvergleichlich leicht und persönlich geschrieben. Sie alle verbindet eines - die leidenschaftliche Auseinandersetzung mit Kunst. In seinem Buch stellt uns Michael Kimmelman zum einen weltberühmte Künstler wie Pierre Bonnard oder Matthew Barney vor, zum anderen weniger bekannte wie Jay DeFeo, die jahrelang nur von Brandy und Zigaretten lebte, um ein tonnenschweres Gemälde fertigzustellen, oder Michael Heizer, der die meiste Zeit seines Lebens in der Wüste von Nevada verbrachte, um bis zum Zustand völliger Erschöpfung an überdimensionalen Skulpturen zu arbeiten. Vor allem aber erzählt Kimmelman mit tiefer Sympathie von passionierten Amateuren, deren Werke in keinem der großen Museen der Welt zu finden sind - deren Leben aber gleichwohl zu einer Art Kunstwerk wurde: Bob Ross zum Beispiel, der in seinem Fernsehmalkurs „The Joy of Painting" mit seiner sanften Stimme Millionen Menschen in den Schlaf redete - und ganz nebenbei dazu brachte, selbst zum Pinsel zu greifen. Alles für die Kunst ist kein Buch für Kunstexperten, sondern ein traumwandlerisch leicht geschriebener Essay, der in zehn Kapiteln ganz und gar persönlich davon erzählt, wie sehr Kunst unser Leben bereichert.
Peter Stein Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Peter Stein begann 1967 in München mit der ersten selbstständigen Inszenierung, »Gerettet« von Edward Bond. Es war ein beeindruckender Erfolg und der erste Schritt einer steilen Karriere. Aufgrund des Erfolgs erhielt Stein eine Einladung nach Bremen, um dort »Kabale und Liebe« zu inszenieren. Hier kam es zur Begegnung und einer ersten Zusammenarbeit mit den Schauspielern, die später die Schaubühne in Berlin prägen sollten: Edith Clever, Bruno Ganz und Jutta Lampe. Zurückgekehrt nach München, arbeitete er als Assistent mit Fritz Kortner zusammen, dem er, wie er selbst betont, viel verdankt. Die wichtigste und erfolgreichste Phase seiner Karriere wurde die Schaubühnenzeit in Berlin von 1970 bis 1985 mit den berühmten Inszenierungen von »Peer Gynt«, »Prinz von Homburg«, den Antikenprojekten, Shakespeare und Tschechow. Lange und gründliche Proben, ein enges Verhältnis zu den Schauspielern, die er stark in die Regiearbeit einbezog, die Betonung des Bühnenbildes, Authentizität des Gefühls - das waren die Prinzipien, unter denen Steins Arbeit in Berlin stand. Nach der Berliner Zeit arbeitete Stein, von der deutschen Theaterszene und der Kritik enttäuscht, vor allem im Ausland, inszenierte zunehmend Opern, verwirklichte sein großes Faust-Projekt, mit dem er auch noch einmal nach Deutschland zurückkehrte.
Wo wir uns finden Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
An Schröders Politik, an der deutschen Medien- und Kulturlandschaft, an Filmen wie »Good bye, Lenin!« weist Eckhard Fuhr nach, dass es in Deutschland ein verändertes Bewusstsein gibt. Sein Buch ist ein scharfsinniger Kommentar zur gesellschaftlichen Entwicklung und ein aufschlussreicher Blick in die nahe Zukunft.
Die blaue Stunde Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
Der erfolgreiche Anwalt Adrián Ormache findet nach dem Tod seiner Mutter heraus, dass sein Vater in den achtziger Jahren, als der »Leuchtende Pfad« seinen Guerillakrieg gegen den Staat führte, eine Militärkaserne leitete - brutal und erbarmungslos. In eine seiner Gefangenen jedoch verliebte er sich und lebte mit ihr in einem Zimmer, statt sie, wie üblich, an seine Soldaten »weiterzureichen«. Bis ihr eines Tages die Flucht gelang. Adrián begibt sich auf die Suche nach der früheren Geliebten seines Vaters. Konfrontiert mit der Vergangenheit, werden ihm seine Heimat und sogar sein eigenes Leben zusehends fremd. Alonso Cueto, einer der wichtigsten Schriftsteller der lateinamerikanischen Gegenwartsliteratur, beschreibt die Folgen von zehn Jahren Bürgerkrieg und Terror in Peru.
Verglühte Schatten Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
»Können Sie mir diesen Geruch erklären?« Ich verstand nicht, was er meinte. Dass er den Duft von Mangos nicht kannte, wäre mir nie eingefallen. Also sagte ich: »Einer der Götter ist gerade hier entlanggelaufenund hat geschwitzt.« Er gab mir die Hand und sagte: »Das ist das Schönste, was ich seit meiner Ankunft in Delhi gehört habe.« Indien, 1947. Hiroko, die ihren Verlobten Konrad verloren hat, reist auf der Suche nach einem Neuanfang nach Delhi, wo sie Konrads Familie, und vor allem seine Schwester Elizabeth, kennenlernt. Sie verliebt sich in Sajjad, den Diener der Familie, und flieht mit ihm nach Pakistan, wo die beiden ein Zuhause finden. Hiroko und Elizabeth werden unterschiedliche Wege gehen, aber sich nicht verlieren - ihre Freundschaft wird andauern und die beiden Frauen an einem anderen Ort in einer anderen Zeit erneut zusammenführen.
Verbrannte Tage Zum Buch
Erschienen am : 09.10.2010
James Salter erzählt von seiner Ausbildung zum Kampfpiloten in West Point, vom Koreakrieg und seiner Zeit als Autor in New York: Er schreibt Drehbücher für Hollywood, in denen er Größen wie Samuel Goldwyn, Irwin Shaw, Roman Polanski oder Robert Redford kennenlernt. Er lebt in Städten wie Rom oder Paris, deren Glanz und Erotik sich in seiner Sprache widerspiegeln, ebenso wie die Leidenschaft zu den Frauen. Verbrannte Tage ist eines der größten autobiographischen Werke unserer Zeit, »ein eindrucksvolles Stück Literatur « (Berliner Zeitung).