Andreas Altmann über den Gaza-Krieg
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Mittwoch, 23. Juli 2014 von Andreas Altmann


Andreas Altmann über den Gaza-Krieg

»Israel ist wieder einmal in Bombenform. Tag und Nacht stiehlt es den Palästinensern in den Westbanks ihr Land. Und Tag und Nacht bombt es die anderen Palästinenser, in Gaza, in den Tod. Solange Israel die Welt mit der Lüge überflutet, dass es sich bei den Palästinensern um Bestien handelt, um Terroristen und fünf Millionen Frauen und Männer, die Juden hassen, solange werden wir die Wahrheit über Israel erzählen. Hört Israel auf, jeden Tag und jede Nacht gegen das internationale Recht zu verstoßen, ja, jeden Tag und jede Nacht, völkerrechtswidrig gegen ein anderes Volk via Gewalt und Schrecken vorzugehen, dann wollen wir alle dafür Sorge tragen, dass die beiden Völker einigermaßen respektvoll und gewaltfrei miteinander umgehen.«

Reporter und Autor Andreas Altmann spricht auf seiner Reise durch Israel mit den Vertretern aller drei Religionen, versucht zu verstehen, was sie bewegt und woher der Hass kommt, der die Palästinenser so oft zu Opfern der israelischen Politik macht. Und manchmal zu Tätern. Er bereist die Städte und Dörfer mit offenen Augen, rabiat neugierig, immer auf der Suche nach den besonderen Geschichten.


Blick ins Buch
Verdammtes LandVerdammtes Land

Eine Reise durch Palästina

Das »Heilige Land« – in Wirklichkeit ist es ein verdammtes Land, verdammt zum Unfrieden, zu Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Aber, fragt Andreas Altmann, vielleicht ist es gerade deshalb verdammt, weil es Juden, Christen und Muslimen heilig sein muss? Der Reporter spricht mit den Vertretern aller drei Religionen, versucht zu verstehen, was sie bewegt und woher der Hass kommt, der die Palästinenser so oft zu Opfern der israelischen Politik macht. Und manchmal zu Tätern. Er bereist die Städte und Dörfer mit offenen Augen, rabiat neugierig, immer auf der Suche nach den besonderen Geschichten. Und jedes Jahr zeigt auf bestürzende Weise aufs Neue, wie wahr diese Beobachtungen sind.
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1

Wer ein Buch über diese Weltgegend schreibt, wird scheitern. Israel und Palästina, das ist ein Brandherd, der nicht aufhört zu lodern. Seit über sechzig Jahren ent­zündet er die Gemüter. Und keine Vision weit und breit, um die zwei Völker zu versöhnen. Unfassbar viele Ver­nagelte, auf beiden Seiten, versperren den Weg. Unfassbar viele Bücher wurden inzwischen darüber geschrieben. Und keines schien mitreißend genug, sie alle zur Einsicht zu verführen. Ich riskiere es trotzdem: noch ein Buch abzuliefern. Weil mich inzwischen jede Illusion – die Antwort zu finden – verlassen hat. Und weil ich nichts als Geschichten erzählen will. Von den einen, die andere quälen und erniedrigen. Und den anderen, die gequält und erniedrigt werden. Und die Geschichten von Heldinnen und Helden, die es herzzerreißend zäh und tapfer mit ihrer Wirklichkeit aufnehmen. Von Frauen und Männern eben, von denen jeder – all wir anderen – etwas erfahren könnten: über Würde, über Stolz, über schiere Tapferkeit. Und über die Sehnsucht, ein passables Leben zu führen. Klar, vom Irrsinn und der ­Lächerlichkeit wird auch die Rede sein. Denn das muss man dem winzigen Erdteil lassen: Storys hat er zu bieten, an jedem Eck, zu jeder Stunde.

 

2

Ruhiger Flug nach Tel Aviv, Ankunft um 2.35 Uhr morgens. Schon auf der ersten Treppe der Ankunftshalle, noch bin ich keine dreißig Sekunden in Israel, werde ich von einem Bewaffneten angehalten. » Your passport ! « und » Why are you here ? «. Am liebsten würden sie das Land sperren, so unwillkommen scheint man. Dann auf einen hübschen Menschen zugehen, der offiziell und hinter Glas die Pässe prüft. Ich will eisern heiter bleiben. Ich nähere mich lächelnd und bilde mir ein, auf dem Gesicht der jungen Frau für Sekundenbruchteile eine Irritation zu bemerken. Denn eigentlich sollte sie finster sein, den Fremden spüren lassen, dass er unerwünscht ist, nur geduldet. Aber ich bin augenblicklich in Bestform, mein unbeschwertes Grinsen landet und sie lächelt zurück. Sicher bereut sie es gleich. Aber mit einem Lächeln ist es wie mit einem Wort: Jetzt ist es da und nicht wieder wegzumachen. Natürlich muss auch sie die kriegerische Frage stellen: » Why are you here ? « Und jetzt antworte ich eiskalt und ernsthaft: » ’Cause I like your country. « Den Satz hat sie ­ sicher nicht oft gehört von einem Goi, denkt wohl, dass der Rest der Menschheit Israel für einen Schurkenstaat hält, der mitverantwortlich ist für den Unfrieden in der Welt. Doch jetzt saust der Stempel, begleitet von einem scheuen Wohlwollen. Ich bin entlassen.

 

3

Glück gehabt. Morgen werde ich in der Zeitung lesen, dass man Touristen – wieder einmal – die Einreise verweigert hat und sie nach stundenlangem Verhör in ein Flugzeug Richtung Heimat verfrachtete. Wer von den Abgeschobenen sein E-Mail-Passwort ( sic ! ) nicht preisgab, galt als jemand, so die Behörden, » der etwas zu verheimlichen hat «. Ich werde auf dieser Reise erfahren, dass der Staat Israel erstaunlich viel zu verbergen hat. Jeder Ausländer gilt folglich und a priori als verdächtig, als Schnüffler, als einer, der Zustände wahrnimmt, die – verhalten ausgedrückt – nachdenklich stimmen.

 

4

Mit einem Sherut, einem Sammeltaxi, ins siebzig Kilometer entfernte Jerusalem. Ich steige mit einem Rucksack ein und weiß, was jeder ( heimlich ) denkt: Bombe oder keine Bombe ? Die absurde Frage gehört hier zum Alltag. Weil zu oft Selbstmordattentäter vorbeikamen: um Vergeltung zu üben für die Besatzung Palästinas.

Vor mir sitzt ein orthodoxer Jude, Vollbart, Schläfen­locken, man in black: Hut, Jacke, Mantel ( im Sommer ! ), Hose, Strümpfe, Schuhe, alles dunkelschwarz, alles direkt vom Leichenbestatter. Schon die Kleidung – von Kopf bis Fuß – sieht wie eine Rüstung aus, wie eine Barriere nach allen Fronten: um sich vor dem Leben in Sicherheit zu bringen, dem sündenteuflischen. Missmut steigt in mir hoch. Wie immer, wenn ich sehe, wie Religion das Leben in Verruf bringt. Ich würde gern einen Glauben entdecken, der sich nicht nach der » Wiederkunft des Messias « ( oder eines anderen göttlichen Rächers ) sehnt, nicht nach dem Tod, nicht nach dem – gewiss sterbensfaden – Himmel. Eine Religion, bitte, die das Diesseits verherrlicht und die Liebe zur Welt.

Fahrt über ein schönes Land, die warme Morgensonne hinter den Hügeln. Mein trancemüder Körper, der an Häusern ­vorbeifährt, deren Fenster bis hinauf in den dritten Stock vergittert sind. Wer durch Israel reist, wird irgendwann die Angst, die unheimliche Angst, verstehen, die hier umgeht. Sie scheint, nein, sie ist der Schlüssel zum » Nahostkonflikt «.

 

5

Nach einer guten Stunde in Jerusalem. Einchecken in ein Hotel, das im östlichen, muslimischen Teil liegt. Den Israel 1980 annektierte. Dieser Vorgang wird von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt, denn die Palästinenser bestehen ihrerseits auf Ostjerusalem als der künftigen Hauptstadt Palästinas. Dieser Streitpunkt ist eines der entscheidenden Motive der Zwietracht. Keine Seite will nachgeben. Als Außenseiter weiß man nie genau, welches der beiden Lager – Israelis oder Palästinenser – sich bornierter aufführt. Schwer zu sagen, denn sie haben ein Maß an Starrsinn erreicht, das scheinbar nicht mehr zu überbieten ist. Kein Wunder, denn er ist religiös motiviert. Ebenfalls auf beiden Seiten. Denn Jerusalem ist die » heilige « Stadt, mitten im » heiligen « Land. Das klingt nach Real­satire. Müsste man doch lange darüber nachdenken, ob es – wo auch immer – ein Gebiet gibt, auf dem es die letzten paar tausend Jahre unheiliger, mörderischer und erbarmungsloser zugegangen wäre als hier. Mit den drei Monotheismen – Judentum, Christentum und Islam – als Hauptdarsteller. Rastlos verkeilt in » heilige « Kriege.

 

6

Das Wunder des Reisens. Ich verlasse das Hotel und darf nun alle fünfzig Schritte neue » Bilder « sehen, darf mein Herz bereichern, ja, Gefahr laufen, dass ich etwas nicht verstehe, dass ich überrascht und, wenn ich Glück habe, überwältigt werde. Und ich werde es. Ich gehe durch das Damascus Gate, hinein in den Souk der Altstadt: hundert Gassen, Hunderte Händler, eng, verwinkelt, mit der schönen Aussicht, sich an jeder » Kreuzung « zu verirren. Oder in eine Gruppe Soldaten zu laufen. Mit Sturmgewehren. Das klingt logisch: Wer sich ungesetzlich Besitz aneignet, muss ihn bewachen. Tag und Nacht. Jeder Reisende erfährt gleich zu Beginn, wie schwer bewaffnet das » heilige « Land auftritt. Ach ja, » holy arms « haben sie hier auch.

Aber bald kommt das Warme, so Menschliche: Neben jedem zehnten Stand sitzt ein Mann und verkauft Büstenhalter. Auf keinem Erdteil werden mehr BHs verkauft als auf dem arabischen. Berge von Büstenhaltern verraten Berge von Sehnsüchten. Leider hat Herr Allah beschlossen und als ewige Weisheit von Mohammed verkünden lassen, dass nur verheiratete Brüste angestarrt und geküsst werden dürfen. So liegt er auf jeder dritten Auslage da, der Schwung Spitzenwäsche. Und so gehen minütlich Vulkane voller Lust daran vorbei. Eben jene geschundenen jungen Männer, die stillhalten müssen, bis zur Ehe. Statt Schönheit küssen: immer nur davon träumen. Täglich, nächtlich.

Außerhalb des Bazars, ganz in der Nähe des Jaffa Gate, sehe ich einen Ausschnitt aus dem modernen Leben. Er ist ungeheuer banal und fasziniert gerade deshalb. Direkt vor der Mauer der Altstadt wird im Freien ein Nichts inszeniert, das der Veranstalter, ein Werbefuzzi, pompös » Speed­ing « nennt. Man denkt an Geschwindigkeit, an Rasen, an Luftanhalten. Und was passiert ? 250 Standräder wurden auf­ge­stellt, ungemeine Kräfte walten, Musik plärrt, via Lautsprecher erfolgen Anweisungen, Menschenschlangen bilden sich, Angestellte, Arbeiter und Sicherheitsleute verbreiten die Aura letzter Wichtigkeit, noch mehr Räder treffen ein, Gedränge beim Einlass, Schwitztücher und Mineralwasser stehen bereit, endlich schiebt jemand die Gitter beiseite, das Volk rennt los, man will noch immer glauben, dass eine Sensation – ein Tollkühner segelt mit tausend Luftballons durch die Luft – zum Vorschein kommt, nein, sie schwingen sich auf die Sättel und treten los. Ich frage nach und höre, dass jetzt eine Stunde lang gestrampelt wird. Gemeinsam. Im Stand. Das ist eine hinreißende Metapher, man kann so vieles in ihr lesen.

Ich mache mich auf den Weg zu meinem Hotel. Am Anfang der Salah-an Din Street, gegenüber der Polizeistation, steht eine Gruppe Palästinenser, sie diskutieren. Irgendetwas fällt vor, fünf israelische Soldaten, darunter eine Frau, nähern sich und greifen sich einen Halbwüchsigen heraus. Da ich um Sekunden zu spät kam, kann ich nicht sagen, warum. Der vielleicht Siebzehnjährige wird abgeführt, aber er reißt sich los und verbittet sich, ihn anzufassen. Um die Explosivität der Situation zu verstehen: Jeder Palästinenser, der in Ostjerusalem lebt, betrachtet diesen Stadtteil als den seinen und empfindet nichts als blanke Wut auf die fremde Macht. Natürlich wird Arif – inzwischen hat jemand seinen Namen gerufen – von den fünf überwältigt und Richtung Kommissariat gezerrt. Sie sind in Eile, um dem Volkszorn zu entgehen. Arif wehrt sich weiter, schreit sie an. Mut hat der Junge. Wie eine Stichflamme schießt der Hass aus seinen Augen. Mitten in die Augen seiner Feinde.

In Japan haben sie ein kluges Sprichwort: » Wenn dein einziges Werkzeug ein Hammer ist, dann sieht alles wie ein Nagel aus «, sprich: Wenn man von keinem anderen Mittel als von Gewalt weiß, dann muss man immer gewalttätig sein. So blind, so misstrauisch, so unbelehrbar ist man geworden.

Spätabends gehe ich nochmals auf die Straße, will lesen und rauchen. Ich frage einen Mann, ob er ein Café kennt, das noch offen hat. Und er nimmt mich bei der Hand, wie einen Sohn. Und wir gehen fünfzig Meter zur nächsten Kreuzung und jetzt kann es Mister Hakim exakt erklären. Ich spüre wieder einmal meine Zuneigung zu alten Männern. Mein unheilbarer Vaterkomplex, die Suche nach dem einen, der beschützt. Ich bilde mir ein, dass diese freundlichen Herren meine Sehnsucht erahnen und deshalb so hilfsbereit reagieren. Mein Wegbegleiter zeigt auf ein Hotel, dort gäbe es eine Dachterrasse.

 

7

Ich brauche ein paar Tage Ruhe, bevor ich mich monatelang schinde. Im Internet finde ich ein Hotel am See Genezareth, mit Sonne und Pool. Den Namen des Sees hatte ich oft im Religionsunterricht gehört, ich will ihn sehen.

Scharfe Kontrollen am Busbahnhof, mit Metalldetektoren und Röntgengerät. Scharen von Soldaten sind unterwegs. Ich habe einen Fensterplatz. Noch auf dem Weg dorthin fällt mein Blick auf schöne Israelinnen, auch Schöne in Uniformen. Nachlässig haben sie die schwarze, schwere M16 auf den Schoß gelegt. Schönheit und Macht, das sieht – darf man das sagen ? – sexy aus, unheimlich sexy.

Wir fahren los und die Jalousien werden herunter­ge­lassen. Auf beiden Seiten. Der Tag ist gerade wieder in Hochform, die Sonne strahlt, draußen liegt Israel. Nein, nun ist Pennerzeit. Vier Fünftel der Passagiere machen die Augen zu und – schlafen. Ich habe stets gedacht, Reisen sei die Zeit, in der man nicht genug bekommen kann von der Welt. Erkläre mir einer die Situation. Immerhin sehe ich zwei Verliebte, die gekonnt flirten. Man kann den Jüngling nur beneiden um das Mädchen an seiner Seite. Ob man sie beneiden soll ? Ich bin mir nicht sicher. Denn sie küssen sich und jetzt kommt die klassische Szene, die weltweit allen Prolos gemeinsam ist: Sein Handy klingelt, er lässt die geschwungenen Lippen der gerade Angehimmelten los und redet. Irgendein Blabla, völlig belanglos. Während sie gelangweilt ihr blondes Haar um den rechten Zeigefinger kringelt. Casanova fällt mir ein, der an einer Stelle in seinen Memoiren davon redet, was ein Mann, will er Erfolg bei einer Dame haben, unbedingt tun muss: ihr das Gefühl geben, dass sie gerade das Wichtigste auf Erden ist. Oh, old boy, das war, das war im 18. Jahrhundert, heute ist die Dame genau so lange wichtig, bis es klingelt.

Ich lese eine der großen Zeitungen Israels, Haaretz. Brillante Schreiber und eine durchaus besonnene Linie: weg von der offiziellen Hysterie, dass alle Moslems von der Vernichtung der Juden träumen. Und hin zu einer Versöhnung mit den Palästinensern, sprich zwei Staaten, einmal Israel, einmal Palästina. Soll heißen: Die Besatzung ist ein schweres Vergehen und die jüdischen Siedler haben im Gebiet der Palästinenser nichts zu suchen. Es ist nicht ihr Land, es ist das Land der anderen.

Auf Seite eins steht heute ein Bericht über Madonna, die gestern ihre MDNA-Tour in Tel Aviv begann. Sie nennt den dortigen Auftritt » a concert for peace «. Sie gehört zu jenen öffentlichen Personen, denen keine wahrhafte Geste mehr gelingt. Sie hat die Welt und die Weltbewohner instrumentalisiert. Jeder Konflikt, jede Wunde, jeder Geschundene ist ihr recht, wenn er nur zur Vermehrung der Umsätze beiträgt. Jeder Kommentar wird stets so gewählt, dass nichts als brüllende Zustimmung vom anwesenden Volk zu erwarten ist. Deshalb auch vor israelischem Publikum keine Silbe zur » occupation «. Jede Lüge, jede letzte peinliche Geste taugt, um im Gespräch zu bleiben. Sicher wird sie bald wieder – begleitet von einem ausgesuchten Medientross – nach Afrika fliegen und ein schwarzes Baby einkaufen, das – so einst die Sunday Times – » farblich gut zur Wohnzimmer­tapete passt «. Jeder Zeitgeist kommt ihr zupass, wenn er nur geistlos ist und ihr erlaubt, sich an ihn ranzuwerfen. Mittendrin verlautbarte sie: » Gibt es Frieden im Nahen Osten, gibt es Frieden überall auf der Welt. « Aua, manche Sätze reichen an Körperverletzung, so brutal dümmlich treten sie auf.

Ein kleiner Spalt bleibt mir, um hinauszublicken. Die Natur soll mich milde stimmen. Ich vermute, sie wurde dafür erfunden. Um uns zu heilen von den Anwürfen des Lebens.

Kommentare

1.
Carsten Brümmer am 31.08.2014

Habe das Buch gerade durch: Herrlich, endlich jemand, der den Glauben an die Religion für vieles verantwortlich macht, wofür er denn auch verantwortlich ist... wenn alle anfangen würden, an sich selbst zu glauben- und nich an abstruse Götter, dann hätten wir die Chance auf Frieden. Danke....

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