Buchtipps aus dem PIPER Verlag


Die besten Bücher Herbst 2017

Buchempfehlungen für den Herbst


Herbstzeit ist Lesezeit: Wenn es wieder früher dunkel wird, nimmt auch die Leselust zu. Unserer Verlagskollegen verraten ihre Lieblingsbücher für lange Leseabende.


Das bewegende Zeugnis einer mutigen Frau

Dieses Buch spricht mit einer Stimme zu uns, die wir noch nie gehört haben und die uns doch vertraut vorkommt. Wie Piedad Bonnett ihren Schmerz in Worte fasst, ist großartig, berührend und zutiefst menschlich. Ich lade Sie ein, ein ganz besonderes Buch zu entdecken, das Ihre Aufmerksamkeit verdient.

Eine Buchempfehlung von Martin Janik, Programmleiter Sachbuch

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Ellen Marie Wiseman entführt uns in die faszinierende Zirkuswelt

Nur noch selten kommen mir beim Lesen die Tränen, doch das Schicksal der kleinen Lilly hat mich zutiefst berührt und tagelang nicht mehr losgelassen. Ich habe ihre Einsamkeit gespürt, die sie empfindet, weil sie so einzigartig ist, aber auch ihre Glückseligkeit, wenn sie mit den Elefanten JoJo und Pepper in der Manege tanzt, und ihren Mut, als sie ihr Herz der Liebe öffnet. Und dachte: Wie gern würde ich dieser ungewöhnlichen jungen Frau einmal begegnen.

Eine Empfehlung von Kerstin von Dobschütz, Programmleitung Unterhaltung

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Mein Bruder, der Superheld: Vom Leben mit Giovanni, der ein Chromosom mehr hat

Geschwister zu haben ist ein großes Privileg, vor allem, wenn einen nicht nur die Haarfarbe oder die Stupsnase eint, sondern man in ihnen einen Freund fürs Leben weiß. Daher freue ich mich schon sehr auf das Buch der Brüder Giacomo und Giovanni, das sehr ehrlich, berührend und auch lustig beschreibt, wie die Diagnose Down-Syndrom aus zwei sehr unterschiedlichen Jungs ein unschlagbares Team macht.

Eine Buchempfehlung von Isabella Nelte, Herausgeberin im Piper Verlag

 

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Kleines Land

»Kleines Land« ist ein Buch, das an die Kraft der Poesie glaubt und an die Menschlichkeit. Es ist ein Buch, das seine Leser*innen auf allen Ebenen anspricht. Wie in einer Melodie mischen sich in seinem Roman Freude und Melancholie zu etwas Wunderschönem. »Kleines Land« hat Kraft und Energie, und es ist das Buch zu unserer Zeit, in der so viele Menschen in Europa eine neue Heimat suchen.

Ein Buchtipp von Eva Maria Kaufmann, Lektorat Literatur

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Vom Autor der Entdeckung der Langsamkeit

Auch in seinem jüngsten Roman »Das Glück des Zauberers« bedient sich Sten Nadolny zweier Kunstgriffe, um seinem literarischen Anliegen Ausdruck zu verleihen. Er stellt nicht nur einen 106-jährigen, indianischen Helden Pahroc in den Mittelpunkt seiner Geschichte, sondern er verleiht ihm überdies die Fähigkeit zu zaubern.

Seine Geschichte, die 1904 beginnt und in unseren Tagen endet, ist zugleich die Geschichte des 20. Jahrhunderts – betrachtet durch die Augen eines außergewöhnlichen Mannes, dessen Kunst es ihm ermöglicht, den Ereignissen seiner Zeit mit ungewöhnlichen Mitteln zu begegnen. Wichtiger aber vielleicht ist, dass Pahroc noch etwas mit anderen Helden aus dem Nadolny’schen Werk teilt: seinen Humor, seinen Eigensinn und seine große Menschlichkeit. Diese wunderbaren Eigenschaften machen »Das Glück des Zauberers« zu einem funkelnden Stück Literatur, das einen kurzweiligen, erfrischend anderen Blick auf unsere jüngste Geschichte wirft.


Ein Geschenktipp von Thomas Tebbe, Lektorat Literatur

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Zwischen Ost und West

Christian Bangel nimmt uns in seinem rasanten Debütroman mit auf eine Reise in seine Heimatstadt: das andere, weniger bekannte Frankfurt, das er uns mit einem erfrischenden und herzlichen Blick näherbringt. Man fühlt sich mitten in die bunten Neunzigerjahre zurückversetzt, die auf einmal wieder zum Greifen nah sind. Scharfsinnig und spitz spielt er mit Ost-West-Klischees, nur um diese endgültig aufzulösen, denn am Ende des Tages sind alle Beteiligten in einer gemeinsamen Sache vereint: der Angst vor einer ungewissen Zukunft. Entscheidend ist, den Humor nicht zu verlieren.

»Oder Florida«
lebt von einfallsreichen, kantigen Charakteren, die ihren Weg oft selbst nicht genau kennen, aber das Herz am rechten Fleck haben. Fernab von nostalgischer Verklärung zeigt Christian Bangel, wie es um das Deutschland nach der Wende steht und das sollte man nicht verpassen.

Ein Buchtipp von Caroline Adler, Marketing

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Verlagsleben: Am Mittwoch, 04. Oktober 2017 von Piper Verlag

Zwischen New York und mir

Zur Recherche für ihren zweiten Roman »New York Pretty: Nur wir beide« reiste Eva Pfeiffer mehrmals in den Big Apple. Hier beschreibt die Autorin, warum New York eine so inspirierende Stadt ist.

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Gaby Hauptmann im Porträt

Gaby Hauptmann gibt Tipps zum Finden der Balance, für das perfekte Dinner und erzählt über ihr Eheleben, ihr Verhältnis zu ihrer Mutter und Tochter und wie sie ihre Freizeit verbringt und wie sich fit hält.

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High Fantasy von Richard Schwartz

Die High Fantasy Romane »Das Geheimnis von Askir«, »Die Götterkriege« und »Die Lytar-Chronik« von Richard Schwartz in chronologischer Reihenfolge.

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