»Der Diversant« von Andree Hesse


Eine Buchempfehlung von Felicitas von Lovenberg

News: Am Freitag, 03. Februar 2017 von Piper Verlag

»...ein Roman, der mich seit der Lektüre nicht losgelassen hat.«

© Daniel Biskup

Jedes Buch, das unter unseren Verlagsnamen herauskommt, ist mir wichtig, doch gibt es in jeder Saison einige, die einem ganz besonders am Herzen liegen. In diesem Frühjahr ist das für mich »Der Diversant« von Andree Hesse aus dem Berlin Verlag, ein Roman, der mich seit der Lektüre nicht losgelassen hat. Es ist die Geschichte eines jungen Menschen, der unverzagt nach seinem Platz im Leben sucht, obwohl ihm dieser immer wieder verweigert wird – innerhalb seiner Familie, aber auch in der Gesellschaft, in die er hineingeboren wird.

Andree Hesses Protagonist wird mitten im Krieg in einem kleinen Dorf südlich von Halle geboren und wächst auf in einer Welt aus Unsicherheit, Not und Hunger. Während das Land in zwei Teile zerbricht, zerbricht auch seine Familie. Sein Stiefvater sorgt dafür, dass er ohne Abschluss die Schule verlassen muss und als Hilfsarbeiter in die Buna-Werke geschickt wird.

Wo er auch hinkommt, gibt er sein Bestes, ist er beliebt und findet sich ein. Bis er zur Grenzpolizei und damit zur Armee kommt – und erstmals eine eigene Entscheidung trifft: die zur Flucht. Doch mit der Ankunft im Westen fängt seine eigentliche Odyssee erst an.

Der Autor Andree Hesse wurde 1966 in Braunschweig geboren und wuchs bei Celle auf. Seiner klaren, bildhaften Sprache merkt man sein Interesse am Film – er studierte an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film – ebenso an wie seine Vertrautheit mit angelsächsischen Erzählweisen. Er lebt und arbeitet als freier Schriftsteller und Übersetzer englischsprachiger Literatur in Berlin. »Der Diversant« ist sein erstes Buch im Berlin Verlag.
    
In »Der Diversant« erzählt Hesse von einer Welt, die unsere heutige Welt geprägt hat, von Menschen, die unsere Eltern und Großeltern sind, von einer Generation, die bald sterben wird. Und der Roman erzählt, was lange verschwiegen wurde: eine wahre Geschichte.

Die dramatische Geschichte einer folgenreichen Flucht von einem Deutschland ins andere und wieder zurück

 

>> Mehr erfahren


Weitere Buchtipps aus dem Frühjahr 2017 Alle Bücher

»Ich las dieses Buch und war absolut bezaubert. Ich musste die ganze Nacht durchlesen.«

»Dieser Roman ist wie F. Scott und Zelda Fitzgerald auf Französisch. Man muss nach dem Lesen noch lange daran denken.«

»Das ist ein starkes und sehr spannendes Buch.«

 »Ein beeindruckendes Sachbuch von literarischer Qualität.«

Kommentare zu diesem Blog
Kommentieren Sie diesen Beitrag:

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtangaben und müssen ausgefüllt werden.

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die kanadische Schriftstellerin, Essayistin und Dichterin Margaret Atwood zur diesjährigen Trägerin des Friedenspreises gewählt. Ihre Werke erscheinen seit vielen Jahren im Berlin Verlag.

weiterlesen

Heiko Maas »Aufstehen statt wegducken« – Piper erwirkt Einstweilige Verfügung gegen Björn Höcke

Mit diesem Beschluss ist der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag und Björn Höcke verboten worden, den Facebook-Eintrag zu veröffentlichen, in dem er ein gefälschtes Cover des kürzlich bei Piper erschienenen Buches »Aufstehen statt wegducken« zeigt.

weiterlesen
404 Seite Email