Ein perfekter Tag in Paris, Frau Black?


Die Krimi-Autorin über Paris und Aimée Leduc

Cara Black © Privat
Cara Black »Die langen Schatten der Bastille«
Cara Black »Die dunklen Lichter von Paris«

Wie sieht ein perfekter Tag in Paris für Sie aus?


In der Früh würde ich mit frischen Croissants aus meiner Lieblingsbäckerei wach werden! Danach würde ich in der Morgensonne durch das Palais Royal schlendern, die Tauben am Springbrunnen füttern und anschließend bei Didier Ludots Vintage Shop vorbeischauen, um mir ein „kleines Schwarzes“ zu kaufen. Später würde ich eine gute Freundin am wunderschönen Marché d’Aligre treffen, dem ältesten Markt in Paris. Wir würden frische Himbeeren kaufen, und sie würde mir später in ihrer unglaublich schönen Küche zeigen, wie man einen Pate Brisée zubereitet – die französische Version des Mürbeteigs – und wie man damit eine köstliche Pariser Himbeertarte backt. Am Nachmittag würde ich gemütlich durch die Stadt flanieren. Ich liebe es, Paris zu Fuß zu entdecken. Ich würde durch den Jardin du Luxembourg spazieren, den Männern beim Boulesspielen zusehen und anschließend meinen Lieblingsflohmarkt nach schönen Dingen durchstöbern. Anschließend würde ich noch dem Musée Galliera einen Besuch abstatten und mir die französische Mode vom 18. Jahrhundert bis heute ansehen. Danach würde ich in einem Café an der Seine entspannt einen Aperitif zu mir nehmen. Zu guter Letzt würde ich mit meinen Pariser Freunden ein köstliches Abendessen in einem kleinen Bistro mit Blick auf den Canal Saint Martin genießen – in meinem neu gekauften „kleinen Schwarzen“.    

 


 
Haben Sie einen Lieblingsroman über Paris? 


Ja, „La Vagabonde“ (= „Die Vagabundin“) von Colette. Ein sinnlicher und zeitloser Roman über die Liebe und das Leben auf und hinter den Pariser Varietébühnen.

 



Was essen Sie in Paris am liebsten?


Dessert! Tarte Tatin, eine gestürzte und karamellisierte Apfeltarte. 

 



Und wo schmeckt sie am besten?


Bei „Ma Bourgoyne“ an der Place des Vosges. Die machen die beste Tarte Tatin in ganz Paris.

 


 
Wann ist der beste Monat, um nach Paris zu reisen? - September.


Und warum?


Die Pariser sind dann frisch aus den Ferien zurückgekommen. Sie sind ausgeruht, sonnengebräunt und bereit für Schule und Arbeit. Die Straßen sind voller Energie, das Wetter ist immer noch schön, jeden Tag eröffnet eine neue Kunstausstellung und die Museen sind voller Leute. 

 


Was mögen Sie am meisten an Aimée?


Ihre Outfits. Ich wünschte, ich würde in ihre engen Hosen passen und könnte ihre High Heels tragen.

 


Wie viel Cara steckt in Aimée?


Ein bisschen hiervon und ein bisschen davon. Ihr Gerechtigkeitssinn auf jeden Fall – und dass wir denen, die nicht gehört werden, eine Stimme gibt. Außerdem teilen wir die Höhenangst und die Angst vor Nagetieren.
 

 


Wo kann man Aimée in Paris über den Weg laufen?


Wenn man in der Nähe des Quai d’Anjou auf der Île Saint Louis ist. Dort kann man sie vielleicht treffen, wenn sie gerade mit ihrem Hündchen Miles Davis (gesprochen „Miels Daviez“) spazieren geht.

 

 

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