Buchblog: Am Sonntag, 28. Juli 2013 von KATE LORD BROWN für GOOD HOUSEKEEPING

In sechs einfachen Schritten zum eigenen Roman

Wie oft haben Sie sich bei der Lektüre eines Buches schon gedacht, Sie könnten das besser? Vielleicht wollten Sie auch schon immer einmal einen Roman schreiben, hatten aber „nie die Zeit dazu“?


81% aller Menschen würden gerne ein Buch schreiben. Nur 10% tun es wirklich – das ist an sich schon eine Leistung. Falls Sie aber vorhaben, die nächste J. K. Rowling oder der nächste John Grisham zu werden: 98% der Manuskripte, die an Verlage und Agenten geschickt werden, werden abgelehnt. Wenn Sie davon träumen, Ihren Roman gedruckt zu sehen: Es gibt einfache Schritte, mit denen Sie die besten Chancen darauf haben, dass Ihr Text zu den 2% gehört, die letztlich veröffentlicht werden.

IDEEN

Inspirationen finden Sie überall. Die Idee zu einem Roman kann von einem Zeitungsartikel kommen, einem Gespräch, das Sie zufällig in einem Café mit angehört haben, oder einem uralten Familiengeheimnis. Sie suchen nach einer Idee, einem Konflikt, der nachklingt – etwas, worüber Sie schreiben müssen. Wenn Sie per Brainstorming auf eine Idee kommen wollen, versuchen Sie es mit Mind-Maps (z.B. auf der englischen Website www.tonybuzan.com). Sobald Sie ein paar Ideen grob skizziert haben, sollten Sie Ihre Geschichte zusammenfassen.

PERFEKTIONIEREN
SIE IHRE ‚AUFZUGS-PRÄSENTATION’
Fassen Sie Ihre Idee in weniger als fünfzehn Worten zusammen, bevor Sie anfangen zu schreiben. Stellen Sie sich vor, Sie hätten den Verleger Ihrer Träume in einem Aufzug in eine Ecke gedrängt und nur wenige Sekunden, um ihm Ihre Idee zu verkaufen. Für „Das Haus der Tänzerin“ könnte das zum Beispiel lauten: „Parfümeurin erbt Haus in Spanien und stößt auf schockierende Familiengeheimnisse über den Bürgerkrieg.“

DIE STORY

Machen Sie aus diesem Satz einen Absatz, dann eine Seite. Schmücken Sie die Details aus, die wichtigsten Charaktere, den Konflikt. In diesem frühen Stadium kann Ihr Roman noch überall hinführen – Sie wollen eine spannende Handlung, starke Charaktere und ein deutliches Gefühl für den Ort und die Zeit, in denen das Buch spielt. Sehen wir uns das nacheinander an:

DIE HANDLUNG

... ist die Organisation einer Geschichte. Die Handlung spielt mit Kausalzusammenhängen und Geheimnissen, sie braucht Spannung auf jeder Seite. Es ist nie verkehrt, den Roman inmitten der Geschehnisse anfangen zu lassen, wenn Ihre Hauptfigur (der Protagonist) gerade dabei ist, etwas zu tun. Gestalten Sie das Anfangskapitel so packend, dass der Leser das Buch unbedingt kaufen will. Sie können immer noch in der Zeit zurückgehen und die Vorgeschichte später nachliefern.

Ein Roman bedeutet von Anfang bis Ende Krise – Sie fangen den Protagonisten in einem Schlüsselmoment seines Lebens ein. Aber Sie müssen das Tempo und die Spannungsführung der Geschichte variieren, um den Leser nicht zu langweilen. Der Erzählbogen sollte gestaltet sein wie eine Achterbahnfahrt.

Wenn Sie Ihren ersten Roman schreiben, kann man mit dieser einfachen Formel für die Konstruktion der „Akte“ der Geschichte nicht falsch liegen:
-    Erster Akt: enthält 25% der Action, endet mit einer Überraschung/einem Schock
-    Zweiter Akt: enthält 50% der Action – in der Mitte des Buchs gibt es eine weitere Überraschung und eine zusätzliche Veränderung oder Konfrontation, die die Spannung am Ende dieses Akts bei 75 % aufbaut.
-    Dritter Akt: enthält die letzten 25% der Geschichte – die letzten Herausforderungen, die Konfrontation und die Auflösung.

CHARAKTERE
Sobald Sie eine Vorstellung von Ihrer Geschichte und der Handlungsführung haben, sollten Sie Ihre Figuren baldmöglichst besser kennenlernen als Ihre Familie und Ihre Freunde. Bevor ich anfange, schreibe ich ein Profil für jede Gestalt. Ihr Protagonist ist die Figur, die durch die Geschichte die meisten Veränderungen erfährt. Denken Sie sich einen Antagonisten aus (den Erzfeind des Protagonisten), der ihm ebenbürtig, aber sein Gegner ist.

Eine gute Geschichte braucht einen Protagonisten, der emotionale Tiefe besitzt und stimmig reagiert. Anders als Menschen im echten Leben, die unendlich komplex sind, haben Romanfiguren nur ein paar wenige treibende Eigenschaften und Fehler. Geben Sie ihrem Protagonisten ein klares Ziel. Ziele feuern die Action an: Action = Drama = Emotion. Damit Ihr Leser sich auf den Protagonisten einlässt, muss er neben ihm in der Achterbahn sitzen – und seine Ziele verstehen.

ORT UND ZEIT DER HANDLUNG

Ihre Wahrnehmung macht eine Geschichte einzigartig. Lassen Sie die gleiche Szenerie von zwei Schriftstellern beschreiben, und die beiden werden unterschiedliche Dinge festhalten. Wenn Sie Orte und Zeiten recherchieren müssen, sollen Sie sich immer die Frage stellen: Was würden Ihnen Ihre Sinne verraten? Was sehen, hören, riechen, schmecken, tasten Sie? Lernen Sie Ihre imaginäre Welt so gut kennen wie die Welt, in der Sie jetzt leben. Als Anfänger sind Sie vielleicht eher auf der sicheren Seite, wenn Sie darüber schreiben, „was Sie kennen“, aber mit der Zeit würde ich Ihnen raten, über das zu schreiben, „was Sie gerne kennen würden“. Eine der großen Freuden besteht darin, immer weiter zu lernen, immer weiter zu erkunden, immer weiter zu reisen.

Ein kommerzieller Roman hat mindestens 80.000 Wörter. Wenn Sie also drei Monate lang tausend Wörter am Tag schreiben, haben Sie eine erste Fassung. Das ist noch nicht der Zeitpunkt, um das Manuskript an einen Verlag oder einen Agenten zu schicken. Warten Sie ein paar Wochen, bis es sich gesetzt hat, und machen Sie sich mit etwas Abstand erneut daran. Jemand hat einmal gesagt: „Schreiben heißt immer wieder neu schreiben“. An diesem Punkt nehmen Sie sich das grobe Manuskript vor und kürzen alles heraus, was der Geschichte nichts bringt. Lektorieren Sie sich selbst – überprüfen Sie noch einmal die Fakten, die Rechtschreibung, die Grammatik. Seien Sie Ihr eigener Schauspieler – lesen Sie sich den Text laut vor, um zu sehen, ob die Dialoge natürlich klingen.

Schreiben Sie, was Sie lieben, und lieben Sie, was Sie schreiben, das ist der beste Rat, den ich jemals bekommen habe. Entdecken Sie die Geschichte, die Sie schreiben müssen. Dann bearbeiten Sie den Text, bis er nicht mehr besser werden kann. Dieser letzte Schritt gibt Ihnen die beste Chance, zu den 2% zu gehören, die vom Verlag angenommen werden. Außerdem ist es wichtig, dass Sie das Manuskript einem Agenten oder Verlag schicken, der Bücher wie das Ihre macht. Bieten Sie einen Krimi nicht einem Verlag an, der Liebesromane herausbringt, oder Science-Fiction einem Agenten, der sich auf Sachbücher spezialisiert hat. Schauen Sie am Ende eines Romans, der Ihnen gut gefallen hat, in der Danksagung des Autors nach, bei welcher Agentur er war, oder suchen Sie im Jahrbuch für Autoren nach Verlagen.

Noch ein letztes Geheimnis – der größte Unterschied zwischen den Menschen, die davon träumen, einen Roman zu schreiben, und denjenigen, die veröffentlich werden, besteht nicht allein im Talent. Vieles liegt an Disziplin und Entschlossenheit. Sie haben keine Zeit zu schreiben? Denken Sie noch einmal nach – stehen Sie eine Stunde früher auf, bevor Sie zur Arbeit gehen, oder schreiben Sie, wenn Ihre Kinder Mittagsschlaf machen (ich habe beides gemacht, es funktioniert). Die Vorstellung, einen ganzen Roman zu schreiben, ist eine Herausforderung, aber wenn Sie jeden Tag nur ein bisschen schreiben, summiert es sich. Wenn Sie wirklich ein Buch schreiben wollen, dann schaffen Sie das auch.

DIE FÜNF BESTEN SCHREIBTIPPS
-    Schreiben Sie jeden Tag. Tragen Sie immer ein Notizbuch bei sich, um Ideen festzuhalten, bevor sie sich verflüchtigen.
-    Lesen Sie jeden Tag – Bücher, die Sie inspirieren, Gattungen, die Sie mögen. Lernen Sie, was funktioniert.
-    Schließen Sie sich einer Schreibgruppe an – zu Hause oder im Internet.
-    Machen Sie sich eine Playlist für Ihre Geschichte – Musik befördert Ideen und Gefühle.
-    Schreiben Sie aus dem Herzen heraus – und nicht, was der Markt Ihrer Meinung nach verlangt.

DREI DER BESTEN BÜCHER ÜBER DAS SCHREIBEN
-    ‚Das Leben und das Schreiben’ von Stephen King
-    ‚Bird by Bird - Wort für Wort. Anleitungen zum Schreiben und Leben als Schriftsteller’ von Anne Lamott
-    ‚Schreiben in Cafés’ von Natalie Goldberg

Kommentare zu diesem Blog
1.
mariesuisse am 29.07.2013

vielen dank! nun noch die faulheit, bequemlichkeit überwinden, sich disziplinieren und los geht's

2. Danke - habe die Anregungen aufgenommen und hoffentlich gut umgesetzt
Christof Wolf am 06.07.2015

Die Tipps und Ratschläge waren sehr wertvoll. Habe zwar schon vier Bücher auf dem Markt, doch bei meinen Manuskripten 5 und 6 habe ich mich an die genannten Regeln gehalten: herausgekommen ist ein Thriller mit dem Titel "Blutakademie" und ein historischer Roman, der im letzten Jahrhundert spielt: "Frollein Erika und das blutige Sternenbannerhalstuch". Jetzt muss ich nur noch die Leute von Piper überzeugen, sich meine Storys anzusehen. Ha!

3. Danke!!
;-) am 31.08.2015

Ich bin zwar erst 13, aber ich schreibe auch gerade einen roman. Wehe, ihr lacht über mich!! Danke für die Tipps. Ich versuch sie einzuhalten;)

4. Toll! DAnke für die Tipps!
:) am 16.10.2015

Ich bin auch erst 12, und schreibe auch ein Roman. Mit diesen Tipps bin ich wesentlich weiter gekommen! Danke!
Ich kann sie leider nicht immer einhalten.

5. Vom großen Glück, ein Buch zu schreiben
Gabriele Reiß am 28.10.2015

Danke für die wertvollen Anregungen!
Seit 12 Jahren bin ich schreibsüchtig. Der Tanz mit den Worten macht mich glücklich und ich lese mit eigenen Augen, dass mich die Übung weiterbringt.
In den letzten 4 Jahren habe ich hart an meinem Reisebericht gearbeitet und lese schon seit Monaten aus dem Manuskript öffentlich vor. Ich weiß, dass ich Sie nicht beeindrucken kann, wenn ich erzähle, dass die Liste derer, die das künftige Buch kaufen wollen, immer länger wird. Trotzdem erwähne ich es, weil es nun mal so ist.
Ich träume nicht von dem großen Wurf (wenn er käme, würde ich ihn allerdings nicht abwehren) - ich träume davon, bei Piper-Malik zu veröffentlichen! Die Bücher Ihres Verlages/Ihrer Autoren haben mich mein Leben lang begleitet.
Nun liegt meine Mappe in dem gigantischen 'Stapel' der nicht erbetenen Manuskripte und wartet darauf, geprüft zu werden. In der Zwischenzeit arbeite ich weiter an meiner Reisegeschichte, damit sie Tag für Tag besser wird. Von nix kommt nix, wie man weiß...

6. Klingt sehr inspirierend
Nathalie am 01.12.2015

So also die Anleitung haben wir nun nur noch die Idee finden und die Rechtschreibung in den Griff kriegen.

Den wer will schon ein Buch mit 1000 Fehlern.

7. Danke
Marie am 26.12.2015

Ich bin erst zwölf und habe seit 1 Jahr ein buch geschrieben. Bei den Tipps hab ich sie ohne zu lesen eingehalten. Normaler weiße bin ich sehr faul nur diesmal war ich diszipiniert. Deswegen habe ich irgendwie angst das mein Buch schlecht ist. Immerhin stecken so viele meiner Emotionen darin. Aber ich probiere es mal. Seit ich klein bin, war mein größter Traum an einen Buchladen vorbei zugehen und im Schaufenster steht mein Buch.

8. Schöne Inspiration, leider bleibt die Verlagssuche weiterhin ein Disaster.
Silvia Stede am 05.01.2016

Das alles sind wahrhaft wertvolle Ratschläge. Doch leider hat mich, die ich seit frühester Kindheit schreibe, auch die Umsetzung selbiger, bis zum heutigen Tage nicht weitergebracht. Ich schreibe nicht nur viel, sondern lese auch entsprechend. Bücher sind meine Leidenschaft. Mit mittlerweile 44 Jahren bin ich gerade dabei, meinen vierten Roman zu vollenden. Und ich weiß, es gibt durchaus erfolgreiche Autoren, die schlechter schreiben als ich. Das alles liegt ja auch im Auge des Betrachters. Dennoch erscheint es mir unbegreiflich, wie steinig der Weg für junge Autoren ist, ein entsprechendes Verlagshaus zu finden. Seit nun mehr 30 Jahren schicke ich meine Bücher und Gedichte ein. Ohne Erfolg. Ich bin sicher, die meisten Manuskripte landen ungelesen im Papierkorb. Wie soll da die Chance auf Erfolg bestehen, wenn selbst die kleinen Verlage mittlerweile davon abraten Manuskripte einzusenden?
Nein, trotz der gutgemeinten Ratschläge, ist es so gut wie unmöglich einen Fuß in die Tür eines ansprechenden Verlagshauses zu bekommen.
Trotzdem, allen Suchenden weiterhin viel Glück.

9. Nette Ratschläge, doch bin ich leider derselben Meinung wie @Silvia Stede
T.K. Alice am 15.02.2016

Ich habe nun diese Tipps durch Zufall entdeckt und einmal neugierig hinein gesehen - es sieht wirklich vielversprechend aus, für all jene, die das Schreiben gerade beginnen wollen. Hilfreiche Tipps, durchaus.
Doch die meisten, wie ich feststellen muss, habe ich auf meine Weise auch schon ganz allein entdeckt - oder habe einfach meine eigene Weise, die bereits seit einer Weile gut für mich funktioniert. Allerdings ist das auch gar nicht das Problem.
Nein, es ist eher derselbe Wermutstropfen, den auch die kommentierende Dame Nummer 8 entdeckt zu haben scheint. Ich selbst muss natürlich anmerken, noch nicht gar so lange zu schreiben - jedoch entwickle ich in meinem Kopf bereits Geschichten, seit ich sieben Jahre alt war. Nun schreibe ich seit etwas über zwei Jahren und sitze gerade an meinem 3. Roman (simultan schreibe ich an mehreren davon, jedoch hauptsächlich an einem bestimmten - zwei Weitere sind bereits beendet) und ja, mit meinen 19 1/2 Jahren habe ich bestimmt noch eine Weile Zeit, doch das Traurige ist in der Tat, dass Verlage immer seltener Bücher annehmen. Der erste Roman, welchen ich beendet hatte, wurde von einer professionellen Literatur Agentur am Telefon abgespeist, tatsächlich beleidigt und das alles nur, weil es um Engel, Werwölfe und Co. ging, und das der Meinung dieser Frau nach, einfach nicht "originell" genug war. Klar, nun bin ich unbekannte Self-Publisherin und somit ist das Buch jetzt nicht der große Überflieger, doch kann ich durchaus sagen, dass die Geschichte sogar einen herben Kritiker durch Originalität überzeugte - also gewisse Punkte, die einfach neu waren. Während die Frau von der Agentur nicht einmal eine Textprobe sehen wollte, was meiner Meinung nach zur Einstufung einer Geschichte schlichtweg essentiell ist.
Ich will nun nicht sagen, dass ich auch besser bin als viele bekannte Buchautoren - vielleicht habe ich einfach nicht denselben Mut und das Selbstvertrauen wir @Silvia Stede, oder bin nur realistisch - aber es gibt Leute die meine Geschichten lieben und jene die Sagen, sie kennen durchaus Bücher bei Verlagen, die schlechter sind und nicht verstehen, warum meiner ersten Beiden abgelehnt wurden. Gut, ich habe es auch nicht oft versucht und war schnell klein zu kriegen, daher kann ich auch hier nicht dieselbe Erfahrung aufweisen wie meine Vorrednerin, doch ich möchte damit einfach sagen, wie einfach es heutzutage ist, von einem Verlag abgelehnt zu werden.
Besonders interessant finde ich an dieser Stelle de Tipp, zu schreiben was das Herz einem sagt anstatt zu schreiben, was der Markt vielleicht gerade verlangt - denn Tatsache ist, das man in den meisten Fällen behandelt wird, als hätte man Müll eine neue Form verliehen, wenn man mit etwas ankommt, dass der Markt derer Meinung nach gerade nicht verlangt...
Tut mir leid für die rauen Worte, doch so fühlt es sich meist an.

Ich weiß auch nicht, weshalb ich das kommentiere - doch ich fühlte mich einfach dazu gezwungen, da ich diesen Umstand doch als sehr traurig befinde.
Ansonsten sind das hier, wie gesagt, für Anfänger, oder Schreiber die nicht recht wissen wie sie es besser anstellen können, sehr gute Tipps, denke ich. Nur ist es, nachdem der Roman erst einmal geschrieben wurde, schwer etwas damit anzufangen. Auf Seiten im Internet wird er vermutlich nur in der Masse untergehen - und bei Verlagen hat man meist noch sehr viel weniger Glück. Was bleibt einem dann, um nicht damit unglücklich zu werden?

Aber nun gut, bei weitem genug gesagt - auch ich wünsche allen Suchenden, weiterhin viel Glück.

10. Echt gute Tipps!
Selina am 17.12.2016

Ich schreibe schon seit ich klein bin und habe einen eigenen Ordner voller Ideen. Mein Problem sind wie man merkt nicht die Ideen sondern das Genre. Ich fange immer wieder neu an breche ab und fange mit einem neuem Thema wieder an. So geht das hin und her, heute schreibe ich über eine Elbin mit Entdeckerdrang der ihr durch ihren Vater unterdrückt wird und gestern schrieb ich noch an einem Drama über ein verhaltensgestörtes Mädchen das sich finden muss. Meistens bekomme ich eine Schreibblockade und weiß einfach nicht wie ich bis zu dem Punkt den ich vor Augen habe weiterschreiben kann. Aber die Tipps waren trotzdem hilfreich!

11. Herrje, warum schreiben so viele ?
Eduard Moriz am 25.12.2016

Verlage suchen nicht das Normale. Von der schwer verkäuflichen Midlist sind die Programme voll. Und die meisten Autoren bewegen sich darunter.
Sie suchen das Besondere.
Alles beginnt mit einer eigenen, eigenartigen Sprache.
Engel + Werwölfe - geschenkt. Jeder Lektor und Agent fängt an zu lesen, wenn er einen Grund dafür hat. Irgendwas Eingeschicktes wird weggeklickt.
Also: Warum ist dies origineller, witziger, spannender, klüger, ergreifender oder was auch immer als alles, was es längst zigtausendfach gibt?
Me too - hat keine Chance.

12. Und manchmal bringt einen der Zufall auf eine Seite im unendlich großen Internet und motiviert , endlich mit dem Schreiben zu beginnen. Danke für die Motivation!!!
ursula am 31.12.2016

Vielen Dank für die Inspiration. Ich werde gleich mit Elan meine erste Protagonistin entwickeln und wir werden sehen wohin die Reise führt:)

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