Leckere Rezepte aus dem Elsass


Einfache und köstliche Gerichte zum Nachkochen aus den »Elsässer Erbschaften«

Im Elsass lässt es sich gut ... essen!

 

Das findet zumindest die alteingesessene Herbergsmutter von Major Jules Gabin. Dieser ist gerade erst im Elsaß angekommen und muss bereits in einem schwierigen Mordfall ermitteln. Zeit für die schönen Seiten des Lebens muss trotzdem sein, daher finden Sie hier eine kleine aber feine Zusammenstellung der leckersten Rezepte aus dem Buch »Elsässer Erbschaften« von Jean Jacques Laurent. Diesen Gaumenschmaus können wir nur empfehlen und wünschen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

 

 

Jean Jacques Laurent »Elsässer Erbschaften«
Choucroute  Alsacienne

Choucroute  Alsacienne

(Elsässer Sauerkraut)

 

Benötigt: Großer Topf mit Deckel

 

Zutaten: Sauerkraut,  Kassler, Räucherspeck, geräucherte Würstchen, Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Lorbeer, Gewürznelken, Riesling, Gemüsebrühe, Kartoffeln

 

Zubereitung: 2  Zwiebeln in Scheiben schneiden und anbraten. Zu 1 kg Sauerkraut mischen, salzen und pfeffern. Gewürznelke und Lorbeer dazugeben. 3 Stunden bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Allmählich Gemüsebrühe angießen und zum Schluss mit Riesling abrunden.
Das Fleisch beifügen, eine halbe Stunde köcheln lassen. Mit den gekochten Kartoffeln servieren.
Tipp: Dem Original werden gern auch Rippchen, Schweinschulter und -haxen beigemischt.

Coq au Riesling

 

Benötigt: Pfanne, Topf, Muskatnussreibe

 

Zutaten: 1 Huhn, Speck, Champignons, Perlzwiebeln, Butter, Mehl, Sahne, Salz und Pfeffer, Öl, Geflügelbrühe, Muskatnuss, Elsässer Riesling

 

Zubereitung: Das küchenfertige Hühnchen in mundgerechte Teile zerlegen, würzen und im Mehl wenden. Anschließend im Öl goldgelb braten.
Den gewürfelten Speck und die halbierten Pilze zusammen mit den Perlzwiebeln in einem Topf in Butter schmoren und würzen. 300 ml Riesling und 1 l Brühe aufgießen. Das Hühnchen dazugeben und eine gute halbe Stunde bei geringer Hitze kochen lassen.
Die Geflügelteile herausschöpfen und warm stellen. Den Fond einkochen, Sahne unterrühren und weiter kochen. Einige Bröckchen Butter unterrühren und mit geriebener Muskatnuss abschmecken. Das Hühnchen wieder in den Topf geben. Fertig!

Dazu passen Spätzle aus dem benachbarten Schwaben.

 

Elsässer Zwiebelkuchen

die deftige Variante des Flammkuchens

 

Benötigt: Backform, Handrührgerät, Topf

 

Zutaten: Weizenmehl, Backpulver, Milch, Butter, Sahne, Salz, Pfeffer, Speisestärke, Zwiebeln, Schinkenspeck, 2 Eier

 

Zubereitung: 200 g Mehl mit Backpulver, Salz, 150 g Butter und 3 EL Wasser zu einem glatten Teig verrühren, kühl stellen.
Teig ausrollen, in die gut eingefettete Form legen und an den Rändern hochziehen. Den Teigboden einstechen, im vorgeheizten Ofen bei 225 Grad goldgelb backen.
Zwiebeln in Ringe schneiden und in etwas Butter glasig dünsten. 125 ml Milch dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und einige Minuten köcheln. Speisestärke und einen Schluck Wasser hinzugeben und kurz aufkochen lassen.
2 Eigelb und 3 EL Sahne verquirlen. Den Schinken würfeln. Beides in den Topf geben und mit dem Zwiebelsud verrühren.
Die Mischung in die Teigform füllen und bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen!

Gugelhupf

traditionelles Elsässer Gebäck

 

Benötigt: Rührschüssel, Schneebesen, Handtuch, Schälchen, Gugelhupfform

 

Zutaten: Butter, Milch, Hefe, Zucker, Salz, Eier, Rosinen, Rum

 

Zubereitung: Einen Achtelliter Milch leicht erwärmen, circa 25 g vom Hefeblock hinein bröseln und eine halbe Stunde stehen lassen.
Rosinen in einem Schälchen Rum einlegen.
100 g Zucker, eine Prise Salz, 200 g Butter mit einem Achtelliter Milch gut vermengen. 2 Eier hineinschlagen.
Ein halbes Kilo Mehl in eine große Rührschüssel füllen. Die Eier-Milch-Mischung und die aufgelöste Hefe hinzugeben und zu einem weichen Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und ziehen lassen.
Die Rosinen einstreuen, den Teig gut durchkneten und wieder stehen lassen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Gugelhupfform einfetten und den Teig hinein füllen. Circa eine dreiviertel Stunde backen, aus der Form lösen, abkühlen lassen und servieren.

 

 

Bon appétit!

Buchtipp zu »Das Glück des Zauberers« von Sten Nadolny

Sten Nadolny legt mit »Das Glück des Zauberers« einen großen Familienroman über das 20. Jahrhundert vor - Die Lebensgeschichte eines Meisterzauberers

weiterlesen

Neunziger in Deutschland

Zum Erscheinen seines Debüts »Oder Florida« spricht Autor Christian Bangel über den Reiz, seinen Roman in der Mitte der 90er Jahre in Frankfurt (Oder) spielen zu lassen.

weiterlesen

So werden Sie zum Sonnenschein Ihrer Mitmenschen

Achten Sie auf Ihr Immunsystem! Bleiben Sie auch untenrum frisch! Lassen Sie Ihre Seele baumeln! Mit diesen und weiteren Tipps von Working Dad steht einem rundum gelungenen Herbst nichts mehr im Wege.

weiterlesen
Kommentare zu diesem Blog
Kommentieren Sie diesen Beitrag:

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtangaben und müssen ausgefüllt werden.

404 Seite Email