5 Bücher für München


Vorbereitet in die Bayerische Landeshauptstadt

Buchblog: Am Mittwoch, 20. September 2017 von Piper Verlag

München - das ist mehr als Marienplatz, Oktoberfest, Englischer Garten und Heimat des Piper Verlags.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen 5 Bücher empfehlen, die Sie für Ihren Besuch der Bayerischen Landeshauptstadt kennen müssen. 


In »Anstich« lässt Autor Su Turhan Kommissar Pascha im Schatten des Münchner Oktoberfests ermitteln.
Bruno Jonas bereitet Sie mit der »Gebrauchsanweisungen für das Münchner Oktoberfest« perfekt für einen Aufenthalt auf dem größten Volksfest der Welt vor.
Mit der »Gebrauchsanweisung für München« entdecken Sie mit Thomas Grasberger Skurriles und Vielfältiges.
Seine ganz eigene Sicht der Dinge über das Leben in München schildert Harry G in »Unter Deppen« mit einer ordentlichen Portion bitterböser Satire.
Eine kuriose, lustige und kluge Sammlung der besten Sprüche, Zitate und Denkanstöße des Münchner Komikers Karl Valentin finden Sie in der erweiterten Neuausgabe von »Mein komisches Wörterbuch«.


 

 

Mördersuche zwischen Moschee und Maßkrug

Kaum ist Anstich, ist die Wiesn auch schon wieder vorbei. Es herrscht Katerstimmung auf der Münchner Theresienwiese – zumal die Schausteller und Budenbesitzer bei den Aufräumarbeiten einen schier unfassbaren Fund machen. Drei Leichen in einem Müllhaufen. Zeki Demirbilek alias Kommissar Pascha muss sein Romantikwochenende in Istanbul abbrechen, denn einer der Toten hat nicht nur dem Augenschein nach ausländische Wurzeln. Doch ohne Oktoberfest-Experten Kommissar Pius Leipold läuft auf bayerischem Hoheitsgebiet nichts. Als Leipold nach der Befragung einer Tatverdächtigen spurlos verschwindet, geht Zeki zwischen verwaisten Bierzelten und skelettierten Fahrgeschäften selbst auf Spurensuche. Mit leidenschaftlicher Gründlichkeit und dem ein oder anderen Weizen rückt der bekennende Münchner Türke dem Verbrechen zu Leibe.

>> Erfahren Sie mehr über Kommissar Zeki Demirbilek alias Kommissar Pascha

 

 

 

Su Turhan »Anstich«

 

 

 

Bruno Jonas »Gebrauchsanweisung für das Münchner Oktoberfest«

 

 

»Die perfekte Vorbereitung auf die Wiesn.« Süddeutsche Zeitung

Das Münchner Oktoberfest ist ein Großereignis der speziellen Art: Jeden Herbst reisen sechs Millionen Menschen aus aller Welt an, um auf einer betonierten Fläche, der »Wiesn«, auf engstem Raum typisch bayerische Mahlzeiten und Getränke zu überhöhten Preisen einzunehmen, zu feiern, anzubandeln, sich zu prügeln – kurz: ein paar Stunden Fröhlichkeit zu genießen. Bruno Jonas leuchtet die Dimensionen dieser Veranstaltung aus – von den Eigenheiten des MVV bis zur Sitzplatzsuche im Bierzelt, der Prominentenbox und dem Laiendirigieren, vom Trachtenkomplettset bis zum »italienischen Wochenende«. Die Dialektik bayerischer Wesensart kommt dabei ebenso zur Sprache wie diverse Rauschzustände und die Wiesn als Sinnbild für die Ewigkeit.

»Bruno Jonas und Rudolf Klaffenböck, die bekannten Passauer Kabarettisten, haben mit ihren Momentaufnahmen der Wiesn ein Denkmal gesetzt. Sehr zu empfehlen!« Passauer Neue Presse

 

 

Von waschechten Münchnern und Zugereisten

Manche glauben, München bestehe nur aus Dallmayr und Maximilianstraße, Käfer-Zelt und Schickimicki, Freizeitspaß im Voralpenland und einer Stadtsilhouette ohne Hochhäuser. Aber München ist mehr. Hinter den Kulissen der Film- und Bierstadt gibt es Skurriles und Vielfältiges zu entdecken, nicht nur im Englischen Garten oder an den Stammtischen der bayerischen Grantokratie. Der Autor Thomas Grasberger ergründet das kulturelle Leben jenseits von Oktoberfest, Gasteig und Tollwood; er erkundet die Seele des »echten« Münchners, seine Föhnfühligkeit und andere Hinterfotzigkeiten des lokalen Wetters. Er geht dem angemessenen Verzehr der Weißwurst, Münchens vermeintlicher Vormachtstellung beim Bierbrauen und anderen Glaubensfragen auf den Grund. Er spürt den Mythen der Vergangenheitsbewältigung nach, dem Hang des Münchners zum Isarsurfen und zu anderen Trendsportarten. Und er führt uns mitten hinein in eine Zeit, als Schwabing noch Bohème bedeutete und Giesing noch ein Arbeiterviertel war.

 

 

Thomas Grasberger »Gebrauchsanweisung für München«

 

 

 

Harry G »Unter Deppen«

 

#Harry die Ehre

Harry G geht zum Frühschoppen und nicht zum Brunch, er kennt den Unterschied zwischen »auffi« und »obi«, und wer bei ihm mit »Hör ma« ein Gespräch beginnt, hat es damit auch gleich­zeitig beendet. Vegane Yoga-Amseln, Hosenträger-Hipster und Segelschuh-Sörens sind Harry G zu­wi­der und werden von ihm nicht einmal igno­riert. Aber dann stellt sich der liebenswürdige Arno aus Hannover als überraschend lernwilliger Isarpreiß heraus und Harry G springt über seinen weiß-blauen Schatten: Er nimmt die Herausfor­derung an und macht für den Arno den München-Mentor. So lernen wir, dass »Du« in Bayern weni­­ger freundschaftlich sein kann als »Sie«, warum gemeinsames Schweigen mehr sagt als tausend Worte und wann auch vernünftige Menschen ins P1 gehen: Am nächsten Morgen. Zum Sauber­machen.

Harry G. gibt Tipps fürs Oktoberfest
>> Hier erfahren Sie mehr



 

 

»Mögen hätt’ ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.«
Karl Valentin

Und keiner hat es besser gesagt als Karl Valentin! In dieser ungewöhnlichen Enzyklopädie finden sich die pfiffigsten Sprüche und Zitate, die kühnsten Worterfindungen und die absurdesten Dialoge des Münchner Sprachakrobaten. Von A wie Arschlings über K wie Karpfenrennen bis hin zu Z wie Zukunft, »die früher auch schon besser war«, ist in dieser Sammlung fast alles zu finden, was das Herz begehrt, zum Denken ermutigt und zum Lachen anregt. Ein Buch für Valentin-Begeisterte und alle, die es werden wollen.

»Bis heute gibt es keinen deutschsprachigen Künstler, der aus Sprache ein solches Komikkapital geschlagen hat wie dieser Münchner Querdenker.« FAZ

 

 

 

Karl Valentin »Mein komisches Wörterbuch«

 

 

 



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