Zu guter Letzt

Zu guter Letzt

Roman

Taschenbuch
E-Book

€ 9,99 inkl. MwSt.

Endlich ist sie tot. Doch wird der Tod seiner Rabenmutter die Befreiung sein, die Patrick sich erhofft hat? Während Freund und Feind sich auf ihrer Trauerfeier versammeln, stellt er sich ein letztes Mal seinen Dämonen. "Bitterwitzig und extrem klug " lobte die Frankfurter Allgemeine Zeitung diesen finalen Melrose-Roman des "Meisterstilisten" Edward St Aubyn.

  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 17.09.2013
  • 240 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Sabine Hübner
  • ISBN: 978-3-492-30322-4
 
 

Leseprobe zu »Zu guter Letzt«

Für Bo

 

1

 

» Überrascht ? «, sagte Nicholas Pratt, pflanzte seinen Gehstock auf den Krematoriumsteppich und starrte Patrick grundlos ein wenig verächtlich an, eine überflüssig gewordene, aber längst nicht mehr zu ändernde Angewohnheit. »Ich bin ja in letzter Zeit geradezu auf Trauerfeiern abonniert. Das wird man in meinem Alter zwangsläufig. Bringt ja nichts, zu Hause herumzusitzen, lauthals über die Unwissenheit der jugendlichen Nachrufschreiber zu lachen, oder dem eher eintönigen Vergnügen zu frönen, die täglichen Abgänge unter seinen Altersgenossen zu zählen. Nein! Man muss ›das [...]

mehr

Edward St Aubyn

Edward St Aubyn

Edward St Aubyn wurde 1960 in England geboren und wuchs dort und in Südfrankreich auf. Er ist Vater von zwei Kindern und lebt in Notting Hill, London. Er etablierte sich als einer der wichtigsten englischsprachigen Autoren der Gegenwart mit seinen Romanen um die Familie Melrose. Für »Muttermilch«, mehr ...

1 Termine Veröffentlicht am 29.03.2017 von Piper Verlag

Verfilmung von Edward St Aubyns »Melrose«-Saga mit Benedict Cumberbatch

Edward St Aubyns weltweit erfolgreicher Romanzyklus, die »Melrose«-Saga, wird verfilmt: Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle des Patrick Melrose.

Rezensionen und Pressestimmen

Zuhause Wohnen


»Edward St Aubyns brillante literarische Abrechnung – emotionsgeladen, scharf geschliffen und rabenschwarz – nimmt einem zuweilen den Atem, ist aber Leseglück pur.«   

Westdeutsche Allgemeine


»Der Brite Edward St. Aubyn nimmt die stilistische Kurve mit einer sprachlichen Brillanz und tiefen Charakterzeichnung, dass es den Leser vom blanken Entsetzen ins größte Vergnügen und wieder zurück treibt.«   

Schweriner Volkszeitung


»Der Roman, brillanter Höhepunkt der Melrose-Saga, ist eine starke literarische Auseinandersetzung mit dem Trauma Familie, ein Meisterwerk und eine funkelnde schwarze Komödie voller tiefer, emotionaler Wahrheit.«   

Oberösterreichische Nachrichten


»Edward St Aubyn hat mit dem letzten Teil seiner Melrose-Romane schwarzen Humor neu definiert.«   

HörZu


»Mit diesem Roman schließt der Brite St Aubyn seine Melrose-Saga versöhnlich ab – die autobiografisch gefärbte, rabenschwarz ironische Schilder einer aristokratischen Kindheit und Jugend.«   

Stern


»Ein sarkastisches Feuerwerk, eine böse schillernde Typenparade, bei der man zwischen bitterem Amüsement und blankem Entsetzen schwankt.«   

Ruhr Nachrichten


»Mit bestem schwarzen Humor schildert der Meister-Erzähler in dem brillanten Abschluss-Roman ›Zu guter Letzt‹, der aber auch ohne die Vorgänger zu kennen, köstlich zu lesen ist, die Beerdigung der Ex-Millionärin und Rabenmutter. «   

Frankfurter Allgemeine Zeitung


»Spätestens seit er mit ›Muttermilch‹ dem vorletzten Band seiner autobiographisch getönten Melrose- Saga, dem Booker-Preis knapp entkam, ist Edward St. Aubyn, Hochadelsspross und Nestbeschmutzer aus uraltem Geschlecht, ein Liebling der britischen Feuilletons. Schmeichelhafte Vergleiche mit der bissigen Gesellschaftssatire von Evelyn Waugh und Martin Amis sind an der Tagesordnung. (…) Doch für den Ruhm St. Aubyns ist nicht nur seine unleugbare stilistische Meisterschaft verantwortlich, sondern auch das ebenso unleugbare voyeuristische Interesse des Publikums.«   

Brigitte


»Erbarmungslos pointierte Beobachtungen und rabenschwarzer Humor (...). Klug und wunderbar böse.«   

Kulturspiegel


»Schockierend elegant.«   

Frankfurter Allgemeine Zeitung


»Ein Wunder an Stil, Komik und Esprit.«   

Der Tagesspiegel


»Stilistisch auf höchstem Niveau.«   

Spiegel


»St Aubyns autobiografische Romane gehören zum Besten der Gegenwartsliteratur. Es sind schillernde Wunder an psychologischer Einsicht, Gesellschaftsbeobachtung und Reflexion; sprachlich virtuos, ohne je manieriert zu sein, ironisch und zugleich voller Empathie- und ganz einfach spannend sind sie außerdem.«    

Madame


»Köstlich-lakonische Saga. (…) Witzige und tiefgründige literarische Abrechnung«   

Der Spiegel


»Vorsicht: Diese scharfgeschliffene, funkelnde Prosa kann zum Suchtstoff werden.«   

Kölnische Rundschau


»Das nennt man wahres Leseglück.«   

Neue Zürcher Zeitung


»Ein vollendeter Roman über die Bedingungen des menschlichen Lebens: klar, einfach, tief.«   

Kommentare zum Buch
Kommentieren Sie diesen Beitrag:

(wird nicht angezeigt)

Das könnte Ihnen auch gefallen

Weitere Titel der Serie

404 Seite Email