Wo der Himmel aufhört

Roman

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Die Geschichte einer einzigartigen Freundschaft

Donald ist sechzehn, als er den halb so alten Jake kennenlernt – einen spindeldürren Außenseiter. Am liebsten würde Donald ihn beschützen. Er begleitet Jake in die Bibliothek und auf den Spielplatz, verwandelt ein verlassenes Haus in einen Zufluchtsort. Auch er selbst kann dort für kurze Zeit alles vergessen: den Unfall, seine Schuldgefühle, das Schweigen der Mutter. Doch dann will Jake plötzlich nichts mehr von ihm wissen … »Wo der Himmel aufhört« ist die Geschichte eines Jungen, dem es um alles geht: beklemmend, aufwühlend und ganz nah dran.

  • € 9,99 [D], € 9,99 [A]
  • Erschienen am 10.12.2013
  • 260 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Brigitte Jakobeit
  • ISBN: 978-3-8270-7666-3
 
 

Leseprobe zu »Wo der Himmel aufhört«

1

 

Die Polizei wurde nach dem Vorfall gerufen. Es musste sein. Am Anfang war ich leicht enttäuscht. Als Achtjähriger hatte ich mir Uniformen, Martinshorn und Handschellen vorgestellt. Rasende Autos und aufblitzende Revolver. Stattdessen erschien eine müde aussehende Frau im Kostüm, die ein langsames graues Auto fuhr und immer nach Kaffee roch. Sie wollte, dass ich Tracy zu ihr sage, aber ich hatte noch nie einen Erwachsenen beim Vornamen angeredet und konnte mich nicht dazu überwinden. Ich wollte es, aber es war ungefähr so unmöglich wie vor meiner Mum »scheiße« zu sagen oder von [...]

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Robert Williams

Robert Williams, 32, Sohn zweier Bibliothekare, verbrachte als Kind viel Zeit in der Stadtbibliothek einer nordenglischen Kleinstadt und las sich durch die Bestände, bis seine Eltern Feierabend hatten. Er arbeitete acht Jahre lang als Buchhändler und lebt heute in Manchester - obwohl ihm eine Stadt mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Siegessäule


»Robert Williams schildert einfühlsam die Lebenswelt eines Jungen, der um Anschluss bemüht ist, und wie dieser Wunsch missverstanden wird.«   

Eselsohr


»Mit seiner Sprache, seinem sehr sensiblen Einfühlungsvermögen gibt Williams den Ängsten und den verschütteten Gefühlen den passenden Ausdruck, der den Leser Donalds Weg bis zum Ende atemlos folgen lässt. Eine intensive, sehr berührende Lektüre, der man sich nicht entziehen kann.«   

Wienerin


»In Robert Williams aufwühlendem Roman geht es um die Versündigung an einer Kinderseele. Und so wünscht man am Ende Donald alles Glück der Welt, als sich ein tröstlicher Ausweg zu ergeben scheint.«    

Bücher


»Intensiv und mitfühlend - ein Buch fast ohne Lichtblicke, aber dennoch mit ganz viel Herz.«   

Kommentare zum Buch
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