Unterm Scheffel

Roman

€ 9,99 inkl. MwSt.

»Liebe macht blind«, sagt der Narr und verschenkt sein Herz.

Alexander Goudveyl blickt als Pianist auf eine ansehnliche Karriere zurück. Eines Abends wird der verheiratete Musiker nach einem Konzert von einer jungen Frau angesprochen. Sie interessiert sich für eines seiner Konzerte. Wenig später schon besucht sie ihn zu Hause, um diese Aufnahme persönlich bei ihm abzuholen. Unüberlegt und voller Leidenschaft stürzt sich Alexander in eine Affäre mit ihr. Doch während seine Liebe wächst, immer intensiver und unbedingter wird, kühlt die seiner Geliebten nur allzu rasch ab. Verzweifelt versucht er, die Kluft zwischen ihnen zu schließen. Immer weniger weiß Alexander, mit wem er es überhaupt zu tun hat – mit einem zaghaften Mädchen oder einem weiblichen Don Juan, deren Liebe so schnell erlischt, wie sie entflammt ist.

  • € 9,99 [D], € 9,99 [A]
  • Erschienen am 08.09.2011
  • 288 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Gregor Seferens
  • ISBN: 978-3-492-95258-3
 
 

Leseprobe zu »Unterm Scheffel«

1

 

September. Hester und ich traten beim Voorhoutfestival auf. Nach unserem letzten Stück sagte sie: »Ich kann dich nicht nach Hause bringen, ich muss noch weiter nach Schiedam.«
»Das macht nichts«, sagte ich, »es fahren Straßenbahnen, Züge und Busse.«
»Doch, das macht was«, sagte sie, »das Mindeste, was ich für dich tun kann, ist, dich wieder nach Hause zu bringen, du trittst mit mir auf, damit ich mir etwas dazuverdienen kann. Du selbst brauchst das Geld überhaupt nicht.«
»Nebenverdienste brauche ich nicht, aber deine Gesellschaft ist unbezahlbar«, sagte ich.
»Ja, darum bin ich so [...]

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Maarten 't Hart

Maarten 't Hart

Maarten ’t Hart, geboren 1944 in Maassluis, studierte Verhaltensbiologie, bevor er sich als Schriftsteller niederließ. 1997 erschien auf Deutsch sein Roman »Das Wüten der ganzen Welt«, der zu einem überragenden Erfolg wurde. Nicht zuletzt seine autobiografischen Bücher machten ihn zu einem der mehr ...

Medien zu »Unterm Scheffel«

Rezensionen und Pressestimmen

Kirchenzeitung


»Ein lesenswerter Roman - besonders für Holland-Liebhaber und Musikfans.«   

Leipziger Volkszeitung


»Es ist die große Leistung Maarten't Harts, die Symptome dieser Liebeskrankheit mit solch emotionaler Vehemenz zu schildern, dass es einen bei der Lektüre in einen Raum der Traurigkeit und Verlorenheit hineinreißt.«   

Süddeutsche Zeitung


»Die Klänge und Geräusche, über die der Komponist die Welt vor allem erfährt, tragen den Text atmosphärisch, die Motive entwickeln sich fast unmerklich, der Rhythmus stimmt immer, der Roman scheint aus der Musik herauszuwachsen.«   

Deutschlandradio Kultur


»Nun ist solches Liebeslied schon so oft beschrieben worden, dass es schon der besonderen Schreibkunst Maarten t´ Harts bedarf, um es noch einmal lesenswert und nachvollziehbar zu machen. Das gelingt ihm dank seiner feinen Ironie und seinem Gespür für komische Situationen.«   

Westfälische Rundschau


»… prall gefüllt mit skurrilen Szenen, witzigen Aperçus und heiteren Anspielungen.«   

Die Welt


»Was für ein Geschenk, dieses Buch. Es pack, es unterhält mit brillanten Dialogen und köstlichen Gedanken, es tröstet, es ist komisch und traurig, es ist so, wie Literatur sein sollte, das bisschen mehr eben als das ganze elende Leben.«   

business lounge WOMAN


»Wie immer sprachlich virtuos, hochsensibel, offenbar aus dem Fundus schier unendlicher Lebenserfahrung schöpfend«   

Rheinischer Merkur


»Er gehört zu den ganz Großen der europäischen Gegenwartsliteratur.«   

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