Sein Leben war das traurigste der Welt

Friedrich II und der Kampf mit seinem Vater

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Zum 300. Geburtstag des großen Preußenkönigs.

»Sein Leben war das traurigste der Welt«, schrieb Wilhelmine von Bayreuth über die Jugend ihres Bruders Friedrich II. (1712 – 1786). Tatsächlich erlebte der junge Friedrich eine harte Kindheit, die geprägt war von der Auseinandersetzung mit seinem Vater Friedrich Wilhelm I. Der Stoff des Dramas ist bekannt: hier der polternde, jähzornige »Soldatenkönig«, dort der zart besaitete Kronprinz. Und jeder kennt die schreckliche Szene, in der der Vater befiehlt, dass der Sohn der Hinrichtung seines Freundes Katte zusehen muss. Doch war Friedrich Wilhelm I. felsenfest davon überzeugt, das Beste für seinen Sohn und den preußischen Staat zu tun. Waren die Rollen also tatsächlich so klar verteilt: der Vater der unbarmherzige Richter, der Sohn das unschuldige Opfer?

  • € 9,99 [D], € 9,99 [A]
  • Erschienen am 05.10.2011
  • 288 Seiten , WMEPUB
  • ISBN: 978-3-492-95382-5
 
 

Leseprobe zu »Sein Leben war das traurigste der Welt«

Einleitung

 

Latein zu lernen – das war aus der Sicht des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. (1688–1740) vergeudete Zeit. Eine tote Sprache, mit der man nichts anfangen konnte. In der Instruktion für die Erziehung des Kronprinzen hielt er daher knapp und bündig fest: »Was die lateinische Sprache anbelangt, so soll mein Sohn solche nicht lernen.«1 Dass Latein immer noch zum klassischen Bildungskanon gehörte, kümmerte den »Soldatenkönig« wenig. Das sah der Lehrer des Kronprinzen, der Hugenotte Jacques Égide Duhan de Jandun (1685–1746), anders und ließ diesem heimlich [...]

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Uwe A. Oster

Uwe A. Oster

Uwe A. Oster, geboren 1964, ist stellvertretender Chefredakteur des Geschichtsmagazins »Damals« und hat zahlreiche Bücher geschrieben. Sein besonderes Interesse gilt der preußischen Geschichte; u. a. veröffentlichte er die Bücher »Wilhelmine von Bayreuth. Das Leben der Schwester Friedrichs des mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Südwest Presse


»Eine gut zu lesende Studie über den Vater-Sohn-Konflikt Friedrichs.«   

Der Sonntag


»Uwe A. Oster schreibt spannend und lebensnah über einen der grossen Vater-Sohn-Konflikte in der deutschen Geschichte.«   

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