Mother Brother Lover

Lyrics

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„Jarvis Cocker ist einer der besten Songwriter und in ‚Mother Brother Lover‘ kann man das schwarz auf weiß nachlesen“. The Guardian

Pulp waren die Helden des Britpops, und niemand stolperte 1995 so schlaksig durch seine unverhoffte Berühmtheit wie ihr Sänger Jarvis Cocker. In Großbritannien gilt er heute als „national treasure“: cool, stylish, charming. Doch es war ein langer Weg dorthin. Geboren im trostlosen Sheffield, gerademal untere Mittelschicht, hatte die Gründung von Pulp 1979 fast schon etwas Trotziges. Entsprechend düster waren die ersten Alben, bis sich schließlich mit der Single „Common People“ alles änderte. Nie zuvor hatte jemand die Welt zwischen Kunsthochschule, rich kids, Klassenkampf und sexueller Freizügigkeit so auf den Punkt gebracht und damit die Charts gestürmt.

 

In „Mother Brother Lover“ hat Jarvis Cocker seine Songtexte aus 25 Jahren zusammengestellt, sie erzählen seine Geschichte, eine Geschichte von Aufstieg und Fall, von Sex und unmöglicher Liebe, von Widersprüchen und Verhältnissen, die bis zu diesem Zeitpunkt jenseits der Glitzerwelt des Pop lagen.

  • € 9,99 [D], € 9,99 [A]
  • Erschienen am 27.08.2013
  • 352 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Michael Kerkmann
  • ISBN: 978-3-8270-7655-7
 
 

Leseprobe zu »Mother Brother Lover«

Vorwort
Es war nie mein erklärtes Ziel, Songtexter zu werden, seit etwa
meinem achten Lebensjahr wollte ich immer nur eins sein:
Popstar (das muss etwa zu jener Zeit gewesen sein, als ich
zum ersten Mal den Beatles-Film Help gesehen habe). 1978
konnte ich endlich drei Schulfreunde überreden, mit mir in
einer Band zu spielen, beim Nachspielen fremder Stücke stellten
wir uns ziemlich ungeschickt an. Also musste eigenes Material
her. Es war meine Gruppe, ich war der Sänger, also lag
es auch an mir, die Texte zu schreiben. So dürfte es den meisten
Songtextern ergangen sein, und auch ich befand [...]

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Jarvis Cocker

Jarvis Cocker

Jarvies Cocker (geboren am 19. September 1963 in Sheffield), Stilikone, Sexsymbol, Frontmann der Band Pulp.

 

1978 gründete Cocker mit einigen Freunden die Band Pulp. Anfangs wechselte die Besetzung häufig, selten spielte die Band zweimal hintereinander in exakt gleicher Formation. Nach einigen mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

laut.de


»Ein Buch für Fans und solche, die es werden wollen.«   

GQ


»Die schönsten Songtexte von Jarvis Cocker, der mit seiner Band Pulp die Welt klarer beschrieb als jeder Dichter.«   

Kultur Spiegel


»Auch ohne begleitende Melodie sind Cockers Texte ein Vergnügen der besonderen Art, und sie haben tatsächlich immer wieder eine poetische Kraft.«   

Bayern 2


"Jarvis Cocker zählt zu den wenigen Popmusikern, deren Texte so viel Bestand haben, dass sie in Buchform veröffentlicht werden. Er darf sich damit neben Leonhard Cohen und Bob Dylan einreihen. 'Mother, Brother, Lover' erscheint in zweisprachiger Ausgabe beim Berlin Verlag. Und tatsächlich lohnt sich die Zweisprachigkeit, weil man so Cockers Sarkasmus besser versteht."   

Deutschlandradio "Corso"


"Er singt über Sozialbauwohnungen, Autodiebe und Rentner. Mit Jarvis Cocker wird einer der charismatischsten Bandleader des britischen Pops 50 Jahre alt. Zum Geburtstag schenkt der Sänger der Band Pulp sich und uns eine Sammlung seiner besten Songtexte, erstmals ins Deutsche übersetzt."   

Musikexpress


"Jarvis Cocker ist für seine Songtexte fast so berühmt wie für seine Synthetikanzüge, die dicke Brille und das Powackeln vor Michael Jackson. [...]. Die deutsche Version erscheint zum 50. Geburtstag des Sängers und markiert eine Art von Seriositätsbeweis, einen Aufstieg in die Bob-Dylan-Liga."   

SPEX


„Man kann es nur begrüßen, dass die Lyrics des Superstaraußenseiters nun auch hierzulade in Buchform vorliegen. Die Dylanologen und alle anderen sollen ihre Lupen mal auf diese androgyne Sprachkunst richten! In Mother, Brother, Lover (Berlin Verlag) funkeln zahlreiche Diamanten, die sich auch ohne Musik sehen lassen können und auf die wir gerne einen Diamond White trinken würden, diesen billigen Apfelschaumwein, der am Ende der euphemischen Momentaufnahmen 'Deep Fried in Kelvin' steht."   

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