Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand

Roman

€ 8,99 inkl. MwSt.

Die meisten Mädchen haben mich immer nur übersehen ? Jakob Heins schamlos amüsanter Roman über die Liebe.

Mit den Kumpels hinter einem Glas Cola-Weinbrand in der Klubgaststätte »Kalinka« zu hocken, bis das nächste Stück von »The Cure« kam: Das war schon okay. Wirklich cool aber waren die Momente mit Sarah. Sarah war die Frau seines Lebens. Sicher würde sie das auch bald rausfinden. So lange fand Sascha sich damit ab, nur der Vollidiot zu sein, der daneben stand, während Sarah mit »Dose« zusammenkam, dem Sänger von »Productive Cough«. Bis ihm klar wurde, dass er sein Leben nicht für die Liebe einer Unbelehrbaren wegschmeißen konnte. Dann vielleicht doch Doreen aus Treptow, die Ex von Olli. Irgendwann würde es ihm gelingen, hinter das Geheimnis der Frauen zu kommen. – Ostdiscos, die letzten Jahre der DDR und die Peinlichkeiten des Erwachsenwerdens.

Zum Lesungsvideo auf www.zehnseiten.de.

  • € 8,99 [D], € 8,99 [A]
  • Erschienen am 06.10.2014
  • 176 Seiten , WMEPUB
  • ISBN: 978-3-492-96889-8
 
 

Leseprobe zu »Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand«

Prolog oder: Der Jimmy Glitschi

 

Beigebracht wurde uns die Bewegung zur Musik im Kindergarten. Wir mussten uns im Kreis aufstellen, und ein Bi-Ba-Butzemann tanzte um unser Haus herum, der Regen fiel, Frau Sonne lachte. Wie wir uns dazu bewegen durften, gab die Kindergartentante vor. Wir nannten die Kindergartentanten bei ihren Nachnamen, die besonders freundlichen erlaubten uns, sie trotzdem zu duzen. Das klang so wie heute im Kaufhaus: »Du, Frau Becker, guck mal!« Meine Kindergartentante hieß Frau Kant. Sie war dick, kurzatmig, schlecht gelaunt und trug eine Kittelschürze aus Nylon [...]

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Jakob Hein

Jakob Hein

Jakob Hein, geboren 1971 in Leipzig, wuchs in Berlin auf, wo er heute als praktizierender Arzt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt. Neben den Bestsellern »Mein erstes T-Shirt«, »Formen menschlichen Zusammenlebens« und »Herr Jensen steigt aus« erschienen unter anderem von ihm sein mehr ...

Medien zu »Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand«

Rezensionen und Pressestimmen

Ostthüringer Zeitung


»Hein liefert gleichzeitig das famose Psychogramm, dem jeder irgendwann schon einmal begegnet ist, und die Sozialstudie einer Generation, die irgendwo immer auf eine ganz seltsame Weise auf der Suche ist.«   

dpa


»Hein nimmt seine Leser mit einer guten Prise Ironie und lakonischem Blick auf eine kurzweilige Reise in die letzten Jahre der DDR.«   

Buchjournal


»Komisch und selbstironisch nähert sich Jakob Hein einmal mehr der Generation Ost. Unbedingt lesenswert, nicht nur für Partnersuchende.«   

Main-Echo


»Jakob Hein erzählt von Irrungen und Wirrungen der Sascha-Liebe unvergleichlich witzig und behutsam, zart und respektvoll.«   

Oranienburger Generalanzeiger


»›Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand‹ bietet alles, was unterhaltsame Lektüre braucht. Ideal auch für junge Menschen, die sich gerade durch die Achterbahn der Liebe quälen.«   

Frankfurter Neue Presse


Urkomisch.   

Petra


Witziges, hinreißend kluges Abenteuer mit Liebe, Sex und tätowierten Pobacken.   

Berliner Zeitung


Mit viel Selbstironie erzählt Jakob Hein die Geschichte von den Peinlichkeiten des Erwachsenwerdens zur Vorwendezeit.   

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