Lasst die Spiele beginnen

Lasst die Spiele beginnen

Roman

Erschienen am 17.09.2013
Übersetzt von: Ulrich Hartmann, Petra Kaiser
336 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-492-05516-1
€ 19,99 [D], € 20,60 [A], sFr 28,90
Lieferzeit 2 Werktage

Willkommen auf der Party des Jahrhunderts!

Der Gastgeber ist Immobilienmagnat, und seine Fête verspricht das Event des Jahres zu werden: Schönheitschirurgen, abgehalfterte Mittelstürmer, TV-Sternchen, Schauspieler, Models, Journalisten … Was Rom an V.I.P. zu bieten hat, zeigt sich an diesem Abend in der legendären Villa Ada. So auch der Starautor Fabrizio Ciba (der allerdings seit drei Jahren im zweiten Kapitel seines neuen Romans feststeckt). Einer der Höhepunkte des Festes soll eine Jagdsafari zu Elefant auf Tiger, Löwen und Füchse werden.

In dieser wunderbaren Parodie auf unsere hypermedialisierte Gesellschaft zeigt Ammaniti uns die Fratze eines von Vulgarität geprägten und von Macht- und Geldgier zerfressenen neuen Italiens, der Kehrseite unseres geliebten Urlaubsparadieses.

Leseprobe

 

 

1 

 

Die Bestien des Abaddon saßen in der Pizzeria Jerry 2 in Oriolo Romano und hielten eine Versammlung ab.

Ihr Anführer Saverio Moneta, genannt Mantos, stand ziemlich unter Druck.

Die Lage war kritisch. Wenn es ihm nicht gelang, das Ruder wieder in die Hand zu bekommen, dann war das vielleicht die letzte Zusammenkunft der Sekte.

In letzter Zeit war die Gruppe bedrohlich geschrumpft. ­Paolino Scialdone, genannt der Sensenmann, war als Erster ­ab­­gesprungen. Ohne ein Wort zu sagen, hatte er sich abgeseilt und war zu den Kindern der Apokalypse, einer sata­nistischen [...]

Niccolò Ammaniti

Niccolò Ammaniti

Niccolò Ammaniti wurde in Rom geboren. Er hat bis dato sechs Romane veröffentlicht und ist nach Umberto Eco der wohl erfolgreichste Autor Italiens. Seine Bücher wurden in 44 Sprachen übersetzt und erreichen weltweit eine Gesamtauflage von 5 Millionen Exemplaren. Nach »Du und ich« erschien zuletzt...

Rezensionen und Pressestimmen

dpa


»Ein satirischer Rundumschlag gegen die Berlusconi-Gesellschaft. (...) Der Roman ›Lasst die Spiele beginnen‹ ist wie ein buntes Fest absurder Einfälle: grell, plakativ, manchmal auch überdreht - wie die Meute, die er porträtiert.«    

Frankfurter Neue Presse


»Eine köstliche Satire.«   

Business lounge


»Dieser entfesselte und exklusive Endzeitroman macht Spaß. [...] Eine wudnerbare Satire auf die Bunga-Bunga-Gesellschaft Italiens.«   

Buchkultur


»Ein genialer Rundumschlag gegen die gierzerfressene, verlogene, mediengeile Welt: BOMBASTISCH. BIZARR. GROSSARTIG.«   

hronline.de


»Mir hat dieses Buch Spaß gemacht. Es kommt verspielt und laut daher, frech und drastisch, slapstickhaft, manches Detail auch an der Grenze zum Absurden oder Kindischen. Das muss ja auch mal möglich sein.«   

NDR Kultur


»Virtuos und mit filmreifen Gespür für Cliffhänger führt Ammaniti die Handlungsstränge zusammen und auf ein quasi apokalyptisches Finale zu. (…) Kurzweilig und Komisch.«   

TOP Magazin Würzbug/Nürnberg/Regensburg


»In dieser wunderbaren Parodie auf unser hypermedialisierte Gesellschaft zeigt der Autor die Fratze eines von Vulgarität geprägten und von Macht- und Geldgier zerfressenen neuen Italiens, der Kehrseite unseres geliebten Urlaubsparadieses.«   

Ruhr Nachrichten


»Eine fantasievolle Parodie auf die italienische "Bunga Bunga"-Gesellschaft.«   

Stern


»Eine fiese Komödie über Berlusconis Bunga-Bunga-Gesellschaft, die auch Bussi-Bussi-München sein könnte. Geniale Persiflage!«   

Kurier Wien (A)


»Bunt und wahnwitzig.«   

Münchner Merkur


»Der Untergang der raffgierigen Elite als wüste Groteske: zum Niederknien gut!«   

Sonntagszeitung


»Das alles liest sich gut, weil Ammaniti wunderbar erzählt.«   

Main-Post


»Der halbseidenen Bunga-Bunga-Society hat Italiens Bestseller-Autor Niccolò Ammaniti eine köstliche Satire gewidmet.«   

buecherrezensionen.org


»Eigentlich müsste man den Kopf schütteln über solche Typen - wenn man sie ernst nähme. Doch Ammaniti zeichnet sie leichthändig, vollständig aus ihrer merkwürdigen Weltsicht heraus und dazu in einem unnachahmlich anschaulichen, von Details überschäumenden Erzählstil.«   

Deutschlandradio Kultur


»Es scheint, hier habe sich ein Mitglied des Literaturbetriebs seinen ganzen Überdruss an dem Business um die Dichtung von der Leber geschrieben, von dem Jahrmarkt der Eitelkeiten und Sumpf der Intrige.»   

Handelsblatt


»Eine Gesellschaftssatire, die sich wunderbar liest, manchmal zum lauten Lachen, manchmal zum Staunen, manchmal zum Gruseln.«   

Fuldaer Zeitung


»Ein satirischer Rundumschlag gegen die Berlusconi-Gesellschaft, die in ihrer peinlichen Protzerei eine solche Persiflage geradezu herausfordert.«   

Esslinger Zeitung


»Ammanitis Roman ist ein satirischer Volltreffer gegen die Berlusconi-Gesellschaft. Fast alle Figuren werden zu Karikaturen ihrer selbst.«   

Süddeutsche Zeitung


»›Lasst die Spiele beginnen‹ ist ein schräger Comicstrip über die Entgleisungen der vergangenen Jahre.«   

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