Hoffnung: Eine Tragödie

€ 9,99 inkl. MwSt.

Das Landstädtchen Stockton ist der durchschnittlichste aller Orte auf dieser Welt: niemand Berühmtes wurde hier geboren, nichts erfunden, keine berühmten Schlachten sind hier geschlagen worden. Genau das, was die Kugels gesucht haben. Einen Neuanfang. Nochmal von vorne beginnen. Doch schon kurz nach dem Umzug geht einiges schief: Kugels sture Mutter zieht ein und treibt alle in den Wahnsinn. Dann zündet ein Unbekannter in der Nachbarschaft Farmhäuser an, genau so

eines wie das, das Kugel gerade gekauft hat. Und dann, eines Nachts, hört Kugel das komische Tappen vom Dachboden. Schlaflos, angsterfüllt steigt er hinauf. Und dieses kleine Überbleibsel der Vergangenheit, das er dort entdeckt, die se fiese sarkastische Spitze der Geschichte, macht alles nur noch viel, viel schlimmer.

Hoffnung: eine Tragödie ist bitterböse und unendlich komisch, ein galoppierendes

Gespenst der Geschichte, eine Abhandlung über die conditio humana und eine Komödie zugleich.

  • € 9,99 [D], € 9,99 [A]
  • Erschienen am 26.02.2013
  • 336 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Eike Schönfeld
  • ISBN: 978-3-8270-7639-7
 
 

Leseprobe zu »Hoffnung: Eine Tragödie«

1.
Komisch: man stirbt nicht durchs Feuer, sondern durch den
Rauch.
Da hämmert man also gegen die Fenster, rennt immer
weiter nach oben in dem brennenden Haus, will weg, will
raus, hofft, dass man, wenn man nur nicht in die Flammen
gerät, das Feuer überlebt, aber die ganze Zeit über erstickt
man langsam, füllen sich die Lungen mit Rauch. Da wartet
man also darauf, dass der Horror von einem Dort kommt,
einem Anderen, von außerhalb, und dabei stirbt man doch
schon, Stück für stickiges Stück, von innen.
Man kauft eine Waffe – zum Schutz, sagt man –, und
noch in derselben Nacht hat man einen [...]

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Shalom Auslander

Shalom Auslander

Shalom Auslander, Sprössling einer jüdisch-orthodoxen Familie aus Spring Valley, New York, hat in diversen amerikanischen Magazinen veröffentlicht, u. a. Esquire und Maxim. Er lebt in Brooklyn.

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