Geisterstunde: Die Praxis der Unbildung

Geisterstunde: Die Praxis der Unbildung

Eine Streitschrift

Taschenbuch

€ 9,99 inkl. MwSt.

Niemand weiß, was Bildung bedeutet, aber alle fordern ihre Reform. Ein Markt hat sich etabliert, auf dem Bildungsforscher und -experten, Agenturen, Testinstitute, Lobbys und nicht zuletzt Bildungspolitiker ihr Unwesen treiben. Nach der "Theorie der Unbildung", dem Bestseller von Konrad Paul Liessmann, wendet er sich nun der Praxis zu: Das, was sich aktuell in Klassenzimmern und Hörsälen, in Seminarräumen und Redaktionsstuben, in der virtuellen Welt und in der realen Politik abzeichnet, unterzieht er einer scharfen Kritik. Hinter der Polemik steht ein ernstes Anliegen: der Bildung und dem Wissen wieder eine Chance zu geben.

  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 01.03.2016
  • 192 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-492-30850-2
 
 

Leseprobe zu »Geisterstunde: Die Praxis der Unbildung«

VORWORT

Warum Bildung nicht glücklich macht

 

Bildung, so hört und liest man immer wieder, ist nicht nur die wichtigste Ressource für rohstoffarme Länder, sie erfüllt nicht nur die Bedürfnisse der Wirtschaft nach kompetenten und hochqualifizierten Arbeitskräften, sie gleicht nicht nur die sozialen Unterschiede der Menschen und die Nachteile der Migranten aus, sondern sie ist auch eine beständige Quelle des Glücks für den Einzelnen. Bildung ist, so sagt man gerne, die Voraussetzung für ein erfülltes, selbstbestimmtes und gelingendes Leben. Nur der Gebildete weiß seine Chancen zu [...]

mehr

Konrad Paul Liessmann

Konrad Paul Liessmann

Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien, Essayist und Kulturpublizist. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt er 2003 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln und 2010 den mehr ...

Kommentare zum Buch
Kommentieren Sie diesen Beitrag:

(wird nicht angezeigt)

Das könnte Ihnen auch gefallen

404 Seite Email