Einführung in die schöne Literatur

Einführung in die schöne Literatur

Hardcover

€ 60,00 inkl. MwSt.

Die "Einführung in die schöne Literatur" ist eine Ikone der modernen Literatur, ein offenes Kunstwerk aus textlichen und visuellen Verflechtunge, ganz aus dem Geiste von Borges' "Bibliothek von Babel".

Als die Einführung 1986 erschien, bedeutete dies einen Wendepunkt in der ungarischen Literatur: Esterházy vollendete eine durch die Diktatur zerstörte Entwicklung der Moderne - schon das erste Wort des 900seitigen Buchs war eine Hommage an James Joyce -, und gegen die offizielle Ideologie brachte er eine neue Literatur in Stellung.„Anfang 1978 sah ich plötzlich ein ,Gebäude‘ vor mir, ein ,Texthaus‘, an dem ich bis 1985 arbeitete. Zuerst fing ich an, die einzelnen Räume zu schreiben, also die Zimmer, Säle, breiten Treppenhäuser, und so erschienen die Vor-Bände Indirekt, Wer haftet für die Sicherheit der Lady?, Fuhrleute, Kleine Pornographie Ungarns, Die Hilfsverben des Herzens. Als ich damit fertig war, begann ich das große Gebäude zusammenzustellen, baute Treppen, Querkorridore, Fenster, kleine Gesimse. Manchmal zeigte es sich, dass das Wort zu wenig war, dann verwendete ich Bilder oder ,graphische Einheiten‘. Immer wieder hatte ich den Gedanken, das Ganze sei ein Hypertext, ein mehrdimensionaler Raum." (P. E.) Das Buch ist eine Art Enzyklopädie aus 21 selbstständigen Prosateilen, die Esterházy durch Zitate, Marginalien, Fotos, Zeichnungen und Symbolen derart untereinander und mit der Weltliteratur vernetzt, dass es sich zu einem offenen, unbegrenzten literarischen Raum weitet.

  • € 60,00 [D], € 61,70 [A]
  • Erschienen am 16.03.2006
  • 864 Seiten
  • Übersetzt von: Terézia Mora
  • ISBN: 978-3-8270-0539-7
 
 

Péter Esterházy

Péter Esterházy

Péter Esterházy wurde 1950 in Budapest geboren, wo er auch heute lebt, seit 1978 als freier Schriftsteller. Für seinen Roman »Harmonia Cælestis« (BV 2001; BvT 2003) erhielt er unter anderem den Ungarischen Literaturpreis und den Grinzane-Cavour-Preis. 2004 wurde er mit dem Friedenspreis des mehr ...

Kommentare zum Buch
Kommentieren Sie diesen Beitrag:

(wird nicht angezeigt)

Das könnte Ihnen auch gefallen

404 Seite Email