Eierlikörtage

Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre

€ 16,99 inkl. MwSt.

Ziemlich alte Freunde - der Überraschungsbestseller aus Holland

Hendrik Groen mag alt sein (83 1/4 um genau zu sein), aber er ist noch lange nicht tot. Zugegeben, seine täglichen Spaziergänge werden kürzer, weil die Beine nicht mehr recht wollen, und er muss regelmäßig zum Arzt. Aber deshalb nur noch Kaffeetrinken, die Geranien anstarren und auf das Ende warten? Kommt nicht in Frage. Ganz im Gegenteil. 83 Jahre lang hat Hendrik immer nur Ja und Amen gesagt. Doch in diesem Jahr wird er ein Tagebuch führen und darin endlich alles rauslassen - ein unzensierter Blick auf das Leben in einem Altenheim in Amsterdam-Nord. Das ist richtig lustig und zugleich so herzzerreißend, dass wir Hendrik am Ende dieses Jahres nicht mehr aus unserem Leben lassen wollen. 

 

  • € 16,99 [D], € 16,99 [A]
  • Erschienen am 01.08.2016
  • 416 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Wibke Kuhn
  • ISBN: 978-3-492-97521-6
 
 

Leseprobe zu »Eierlikörtage«

Mittwoch, 2. Januar

Es war reichlich Puderzucker danebengegangen. Um den Tisch besser feucht abwischen zu können, stellte Frau Smit den Teller mit den Apfeltaschen kurz auf einem Stuhl ab.

Frau Voorthuizen setzte sich mit ihrem Riesenhintern mitten auf den Gebäckteller und merkte es nicht einmal.

Erst als Frau Smit den Teller suchte, um ihn wieder auf den Tisch zu stellen, hatte jemand die Idee, unter Frau Voorthuizen nachzugucken. Als sie aufstand, klebten drei Apfeltaschen an ihrem geblümten Kleid.

»Die passen doch hübsch zum Muster«, sagte Evert. Ich bin fast erstickt vor Lachen.

 [...]

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Hendrik Groen

Hendrik Groen

Hendrik Groen veröffentlichte die ersten Einträge seines Tagebuchs auf der Website des »Torpedo Magazines«, bevor es in Holland zu einem überragend erfolgreichen Buch wurde und sich im ganzen Land Hendrik-Groen-Fanclubs gründeten. Er sagt über seine Romane : »Kein Satz ist eine Lüge , aber nicht mehr ...

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Rezensionen und Pressestimmen

WDR 5 Bücher


»Ein feinfühliges Porträt über einen Mann, der fühlt, dass sein Körper die Kraft verliert. Seine Seele aber noch viel zu lebendig ist, um aufgeben zu wollen.«   

Peiner Allgemeine Zeitung


»Leichte und unterhaltsame Lektüre, die zum Nachdenken anregt, herrlich geschrieben mit viel trockenem Humor.«   

Neue Osnabrücker Zeitung


»Ein Plädoyer für Lebenslust und Würde im Alter - frei nach dem Motto der ›Alanitos‹: ›Aktiv bis zum Umfallen und zu gegebener Zeit - nichts Menschliches ist uns fremd - auch mit Kaffee, Brot und Wein.«   

Schaffhauser Nachrichten (CH)


»Ein gut formulierter Zeitspiegel zu einem Thema, dem man schwer entkommen kann: quasi der Begleiter zur demografischen Entwicklung.«   

WAZ


»Ein sehr humorvolles Buch mit Tiefgang.«   

WDR 4


»Lustig, traurig, ehrlich, melancholisch, schön, herzerwärmend und, obwohl erfunden, realistisch.«   

Hannoversche Allgemeine


»Wunderbar schonungslos und selbstironisch«   

Die Rheinpfalz


»›Eierlikörtage‹ ist zum Teil zum Brüllen komisch - wobei einem in manchen Augenblicken das Lachen im Halse stecken bleibt.«   

literaturweltblog.wordpress.com


»Das Buch macht Mut, das Alter selbst lebenswerter zu gestalten.«   

Wilhelmshavener Zeitung


»Ein rundum liebenswerter, genau beobachteter, bissiger, humorvoller, trauriger Roman(...) Groens intelligentes Buch entgeht zudem noch einer weiteren Falle. Denn es werden nicht nur Schrulligkeiten aufgespießt, Groen spart bei allen skurrilen Attacken der geriatrischen Spaß-Guerilla auch die Schattenseiten nicht aus.«   

vonmainbergsbuechertipps.wordpress.de


»Unbedingte Leseempfehlung!«   

NDR Kultur


»›Eierlikörtage‹ erzählt realistisch und dennoch unterhaltsam ein Jahr im Leben eines hochbetagten, aber keineswegs senilen Mannes in einem Altenheim in Amsterdam.«   

Kölner Stadtanzeiger


«Groen teilt mit provokantem Wortwitz, eruptiver Situationskomik und verblüffenden Einsichten nach allen Seiten aus.«   

Ruhrnachrichten


»›Eierlikörtage‹ ist alles zugleich: lustig, ernst, traurig, unterhaltsam und vor allem wohl einfach wahr.«   

Petra


»Geniale Mischung aus ›Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg …‹ und ›Das Tagebuch des Adrian Mole‹«   

dpa


»"Eierlikörtage" ist ein Buch zum Lachen und Weinen, voll menschlicher Wärme und einem humorvollen, doch immer ehrlichen Blick aufs Alter. Es ist erfrischend, macht Mut, es tröstet und beschönigt nichts. «   

Hessenschau.de


»Es gibt Bücher, bei denen weiß man schon nach wenigen Seiten, dass das Ende der Geschichte viel zu schnell kommen. wird. "Eierlikörtage" ist ein solches Buch...«   

Kommentare zum Buch
1. So vielseitig wie die Durchschnittsfüllung der Tablettenbox von Groens Mitbewohnern!
warmerSommerregen am 18.10.2016 - 22:17:58

Hendrik Groen gehört nicht zu den Menschen im Seniorenheim, die jeden Tag die Einnahme ihrer Tabletten unter großem Getue zelebrieren, pausenlos wehklagen, kundtun, was früher alles besser war, erst wenn es um Beschuldigungen und Verschwörungen geht wieder so richtig aktiv werden, sich gar nicht mehr aus dem Haus trauen oder es nicht bemerken, wenn die Zeitung, die sie gerade lesen, noch aus der letzten Woche stammt. Zwar kann er gesundheitlich den langsamen Verfall nicht leugnen, jedoch fühlt er sich alleine von seiner Einstellung her Lichtjahre von den ganzen alten Menschen entfernt. Nun, im Alter von 83 1/4 Jahren beschließt er, nicht mehr zu allem Ja und Amen zu sagen, sondern lieber seine Meinung kundzutun. Darüber hinaus beginnt er mit dem Schreiben eines Tagebuchs, wobei er sich vornimmt, ganz ungetrübt das Leben im Altenheim wiederzugeben. Ungeschönt und unverblümt. Sollte er vor seinem besten Freund Evert Duiker sterben, was er so fest eingeplant hat, soll dieser ein paar nette – wenn auch nicht gerade schmeichelhafte – Passagen aus dem geheimen Tagebuch vorlesen. Da er alte Menschen generell nicht mag und Großveranstaltungen wie das feierliche Mitklatschen zu „Tulpen aus Amsterdam“ oder heikle Gymnastikübungen im Sitzen nur zu gerne versäumt, hat Hendrik Groen so viele Freunde im Altenheim in Amsterdam-Nord nicht. Mit seinen rebellischen – ja gerade zu vandalistischen – Taten macht er sich auch nicht gerade mehr Freunde. Viele verstehen diese Befreiungsschläge gegen das Establishment, vertreten durch die Heimleitung, nicht so ganz. Als dann aber eine neue Bewohnerin, Eefje Brandt, einzieht, die mit dem ganzen Geschlurfe und Gestöhne auch nichts zu schaffen haben möchte, ist eine neue Verbündete gefunden. Rein zufällig wird so am Montag, dem 19. Februar, ein Rebellenclub gegründet. Mitglieder: Hendrik Groen, Evert Duiker, Eefje Brandt, Edward Schermer, Grietje de Boer und Graeme Gorter. Vereinsname: Alt-aber-nicht-tot, oder kurz: Alanito. Die Mitgliederzahl ist vorerst auf sechs Personen begrenzt, sodass neue Mitglieder aufzunehmen nicht möglich ist. Ein guter Schachzug in Anbetracht der ganzen Nörgler, die bald der Neid, dann das Misstrauen und schließlich das Lästern packen wird. Das Ziel des Clubs ist es, gegen die chronische Ereignislosigkeit anzukämpfen, weswegen bei einer bewegenden Gründungsversammlung beschlossen wird, dass, unter Betrachtung der Gebrechen und finanziellen Möglichkeiten der Mitglieder, in regelmäßigem Abstand nacheinander jedes Mitglied unter strengster Geheimhaltung einen Ausflug planen muss. Dabei kann es sich um tolle Besichtigungen, Kurse oder Ähnliches handeln. Eine wichtige Regel sei noch vermerkt: Teilnehmern ist das Meckern nicht gestattet. Und so blüht die Gruppe auf, erlebt endlich wieder etwas und wächst zusammen. Dabei verschlechtert sich die Gesundheit der Clubmitglieder, neue Beschlüsse der Direktorin müssen verhindert werden,… Es ist also einiges los im Altenheim…   „Auch im neuen Jahr hab ich für Senioren nichts übrig. Dieses Geschlurfe hinter Rollatoren, diese völlig deplatzierte Ungeduld, dieses ewige Gejammer, diese Kekse zum Tee, dieses Geseufze und Gestöhne. Ich bin 83 1/4 Jahre alt.“ Schon die ersten drei Sätze haben mich zum Schmunzeln gebracht und meine Neugierde geweckt. Immer wieder stößt man auf so schöne Passagen, dass man sie sich am liebsten herausschreiben würde – nur dass es dafür dann doch zu viele sind. Hendrik Groen beschreibt den Alltag im Altenheim mit viel (Selbst-) Ironie und Scharfsinn. Das Erzählte ist dabei manchmal so skuril, wenn auch nicht unrealistisch, dass man nicht mehr anders kann, als loszulachen. Aber selbstverständlich gibt es nicht ständig Grund zur Freude, denn auch Trauriges schildert Groen in seinem geheimen Tagebuch. So ist dieses Werk so vielseitig wie die Durchschnittsfüllung der Tablettenbox von Groens Mitbewohnern. Manchmal sentimental, dann wieder höchst amüsant, im nächsten Moment traurig, als nächstes zum Kopfschütteln, dann zum Lachen, schließlich kopfkinoverursachend, zum Aufregen oder wieder herzerwärmend. Ganz besonders gelingt es Hendrik Groen, die Stimmung, welche in einem Moment herrscht, durch einen gezielten Kommentar wieder umschlagen zu lassen. Nicht selten führte dies bei mir zum Staunen oder Lachen. Sehr ansprechend ist meiner Meinung nach auch, dass dieses Werk auch wirklich Tagebuchcharakter hat, denn auch Themen wie der Königstag oder Nachrichten können Groens Bewertung nicht entgehen. Aber auch Veränderungen im Heim werden zum Gegenstand der Tagebucheinträge gemacht, sodass man die Zustände dort lebhaft vor Augen hat und es gleich verschiedene Handlungsstränge gibt, welche jedoch stets passend zusammengeführt werden. Ebenso wird über die Gesundheit der Charaktere geschrieben, was schon beeindruckt und zum Nachdenken anregt. „Stillstand bedeutet Fortschritt“, doch nicht bei jedem bleibt das aktuelle Niveau erhalten…   Mit „Eierlikörtage“ wurde ein wunderbares Werk geschaffen, welches ich jedem ans Herz legen kann! Es ist nicht nur einfach humorvoll, hat nicht einfach Unterhaltungswert, sondern gibt auch, immer in Maßen, Anlass zum Grübeln. Ich habe es sehr genossen, Herrn Groen ein Jahr lang zu begleiten, habe Alanito ins Herz geschlossen und mitgefiebert. Jetzt bin ich auf die Fortsetzung, „Tanztee“, gespannt, welche im Frühjahr nächsten Jahres erscheinen soll.

2. Eierlikörtage
@ Claudia J. am 28.09.2016 - 15:58:02

Liebe Claudia J., tatsächlich wird es eine Fortsetzung von "Eierlikörtage" geben: im Frühjahr nächsten Jahres soll "Tanztee" beim Piper-Verlag erscheinen! Viele Grüße, dein Piper-Team

3. Alltageseinblicke
Claudia J am 07.09.2016 - 22:04:31

Hendrik Groen ist 83 ¼ Jahre alt und lebt in einem Altersheim in den Niederlanden. Er mag sich nicht einreihen in die ewige Jammerei der anderen Bewohner und im doch recht tristen Alltag im Altersheim vor sich hin leben. Hendrik beschließt für ein Jahr Tagebuch zu schreiben. Dadurch lernt der Leser ihn, seinen Alltag und seine Freunde näher kennen. Sie gründen einen Club mit dem Namen „Alt aber nicht tot“ und unternehmen zusammen Ausflüge. Ein wenig zynisch betrachtet Hendrik sich und den Alltag in dieser sog. Pflegeeinrichtung. Leute sterben und auch der Club bleibt nicht von den Heimsuchungen des Alterns verschont. Es wird nichts verklärt und auch Selbstmitleid suchte ich vergebens. Allein, die körperlichen Beschränkungen sind lästig, Spaziergänge dauern sehr lange und der Weg wird immer kürzer. Die Einträge für die einzelnen Tage sind kurz, knapp, prägnant gehalten. Probleme von alten Leuten und der Alltag im Altersheim werden schonungslos erwähnt, wenn auch oft mit einem Augenzwinkern, oder zynisch. Traurig, wenn Hendrik kurz von seinem Kind und seiner Frau schreibt. Mir hat das Buch gut gefallen, die Tagebuchform ist in diesem Fall mal etwas anderes, und vom Schreibstil sehr gut. Ich kann mir Hendrik Groen recht gut vorstellen und hätte nichts dagegen ihn auch persönlich kennen zu lernen. So gut hat das Tagebuch-lesen funktioniert. Auch wenn Hendrik Groen eine erfundene Figur ist, ein gelungenes Buch. Da hätte ich gerne noch ein zweites Jahr Tagebuch von gelesen.

4. Eierlikörtage
Wichmann-Reviews.de am 13.08.2016 - 12:14:47

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.   Cover: Eine Zeichnung in der Halbtotalen. Ernst. Verkniffener Mund. Seitenscheitel. Ein Buch über alte Männer? ‚Ein Tagebuch‘ steht im Titel. Was wird da wohl drinstehen? Die Frage zieht an. Man blättert hinein.   Inhalt: Der Leser ist gleich im ersten Eintrag des Tagebuches. Kein Vorwort, kein Nachwort, kein Inhaltsverzeichnis und kein Nachruf. Es beginnt mit dem 1. Januar 2013 und endet mit dem 31.12.2013. Tag für Tag wird aus dem Leben im Altenheim erzählt, von Träumen und Inkontinenz berichtet. Davon, dass Hendrik vertrieben wird, wenn er mit lilafarbener Kälte-Nase vor dem Altersheim sitzt und es berichtet von den Clubausflügen der Bewohner, von Lebensmut und Gebrechen. Langweilig ist es nicht, denn die Kommentare, eher noch die Gedanken, die nicht ausgesprochenen Meinungen von Hendrick und das Beobachten des Lebens jenseits der 80 werden liebevoll verpackt in: Tagebucheinträge. Und doch ist es ein Buch, dass von Hoffnung, von Stottern und von Liebe handelt. Nämlich der Liebe zu Eefje und zum Leben. „Solange man Pläne macht, lebt man“, ist Hendrik vom Autor in den Mund gelegt und recht hat er!   Zielgruppe: Ein Kinderbuch zeigt lustige farbenfrohe Zeichnungen, Cover belletristischer Bücher bedienen alle, von schwarz / weiß bis marktschreierisch bunt. Wen aber sollte das Bild eines alten Mannes ansprechen? Dazu noch als handgemalte Skizze? Es sind die Worte ‚geheim‘ und ‚Tagebuch‘ im Titel, die zugreifen lassen. Von daher ist die Zielgruppe jeder, der es mag, in das Leben anderer zu schauen.   Stil: Das Buch ist aus der Sicht des Autoren mit trockenem Humor geschrieben. Tag für Tag wird knapp berichtet in leicht verständlichen Sätzen, die es einem ermöglichen das Buch auch mal einen Tag liegen zulassen, wenn man könnte.   Fazit: Ein Buch, das sich lohnt! Ein Buch das Mut macht und Lebenserfahrenden zeigt: Steh auf!   Rezension von Wichmann-Reviews.de

5. Eierlikörtage, Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen
Linda am 12.08.2016 - 12:42:41

sehr symphatischer Humor und Schreibstil,-sehr zum lachen, jedoch auch zum "mitleiden" und nachempfinden..mutiges Buch! 

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