Die Nacht von Madrid

Die Nacht von Madrid

Erzählungen

Hardcover
E-Book

€ 17,99 inkl. MwSt.

Verbrechen und Strafe - Paul Ingendaays rabenschwarze »Nacht von Madrid«.

Eine Frau geht mit einem Messer auf ihren ehemaligen Liebhaber los. Ein vermeintlich seriöser Bauunternehmer wird zum Opfer einer stümperhaften Entführung. Und ein Mann lässt sich für seine Frau beide Knie zertrümmern. Das Verbrechen ist so abgründig wie allgegenwärtig in der "Nacht von Madrid". Selten sieht man es kommen, und immer sind es scheinbare Kleinigkeiten, harmlose Missverständnisse, die zum Schlimmsten führen und tiefe Spuren im Leben aller hinterlassen. Warum sie dennoch geschehen, und welch fatale Konsequenzen sie haben, davon schreibt Paul Ingendaay in seinem neuen Buch. Kühl, mitreißend, unentrinnbar.

  • € 17,99 [D], € 18,50 [A]
  • Erschienen am 17.09.2013
  • 176 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-492-05617-5
 
 

Leseprobe zu »Die Nacht von Madrid«

Auf der Hochzeit eines Freundes

Wie die Droschkenkutscher von früher, sage ich gern. Wir hocken vorn und fahren alle, die uns darum bitten. Natürlich haben wir gegenüber den alten Zeiten einen Vorteil. Wir sitzen warm unter einem Dach und bekommen von den Elementen nicht viel mit. Wir brauchen keinen Mantel und keine Mütze. Leider, denke ich manchmal, haben wir auch keine Peitsche mehr.

Unsere Tage sind lang. Zwölf, dreizehn Stunden, manchmal vierzehn. Wer vernünftig ist, hält in der Mittagszeit an und setzt sich in Ruhe hin, um was zu essen. Ich mache es so. Wer nachts fährt, hat es [...]

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Paul Ingendaay

Paul Ingendaay

Paul Ingendaay, geboren 1961 in Köln, lebte als Schriftsteller und Journalist lange in Madrid. 1997 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, 2006 wurde er für sein Debüt »Warum du mich verlassen hast« mit dem Aspekte-Preis ausgezeichnet. Nach dem Roman »Die romantischen Jahre« und dem mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung


»Die Mischung aus Coolness und Empathie, in eine Sprache von unprätentiöser Direktheit umgesetzt, ergibt einen ganz eigenen Ton, und vermutlich ist es gerade der Verzicht auf Lokalkolorit, auf Beobachtungen aus der Perspektive des faszinierten Ausländers, der uns die Atmosphäre dieser Alltagsszenen und unerhörten Begebenheiten durchaus ›spanisch‹ vorkommen lässt.«   

Frankfurter Neue Presse


»Ingendaay ist ein Autor, der genau aufs Leben schaut und sich nicht scheut, seine Figuren in den Widersprüchen ihrer Wünsche und Hoffnungen untergehen zu lassen.«   

Ostthüringer Zeitung


»Ingendaay, wie alle großen Erzähler, hat die lebensbestimmenden Zufälle im Bild, die Absurdität von Wünschen und Träumen, das Alltägliche und die alltägliche Sehnsucht, ein anderer zu sein. Jede der Erzählungen ist auf ihre Art eine Entdeckung; und jede der Erzählungen ist eine Variation über dieses eine große Thema.«   

Heilbronner Stimme


»Ingendaay lässt Opfer- und Täterrollen kunstvoll verschwimmen: Schwarz und Weiß sind für ihn keine Optionen. Ingendaay zeigt sich als Meister des Grautons, der vieles offen lässt.«   

Ruhr Nachrichten


»Paul Ingendaay schreibt über schicksalhafte Verstrickungen - knapp und pointiert.«   

Fuldaer Zeitung


»In Ingendaays Erzählungen wird immer der Blickwinkel verschoben und dadurch schwingt etwas mit, das die Erzählungen auszeichnet. Am Ende vermittelt der Schriftsteller einen dichten Eindruck von einem Land, das materiell wie moralisch mit sich zu ringen hat.«   

Frankfurter Allgemeine Zeitung


»›Die Nacht von Madrid‹ ist ein Gegenprogramm zur kleinbürgerlichen Melancholie am Niederrhein: eine Gebrauchsanleitung für Spanien in der Krise.«   

Westfalenpost


»Paul Ingendaay verfügt über ein großartiges Schreibtalent, das er virtuos nutzt. Eine dunkle Phantasie bestimmt die Atmosphäre; Spaniens Metropole eignet sich besonders als Kulisse für diese mitunter irritierenden Geschichten.«   

Passauer Neue Presse


»Elegant, spannend, unentrinnbar.«   

wdr5.de_Scala


»Es sind Erkundungen der dunklen Zonen des Möglichen und Nichtgeschehenen, elegante und spannend erzählte Geschichten über die Fallstricke der Phantasie.«   

Zuhause Wohnen


»Abgründig und rabenschwarz.«   

kulturnews


»Gute Plots mit interessanten Wendungen machen aus dem 180-Seiter ein kurzweiliges Lesevergnügen.«   

BLITZ Magazin


»Kühl, mitreißend, unentrinnbar.«   

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