Der Krieg der Enzyklopädisten

Der Krieg der Enzyklopädisten

Roman

Hardcover
E-Book

€ 24,00 inkl. MwSt.

»Ultramodern und dabei auf eine ganz altmodische Weise exzellent« The Sunday Times

Independence Day in Seattle. In dieser lauen Sommernacht geben die Freunde Mickey und Halifax alias die Enzyklopädisten ihre ultimative als Kunst-Happening getarnte Party. Das Motto ist Verschwörung, und während Mickey als Mondfahrer am Capitol Hill die Gäste begrüßt, werden Hal und seine als sexy Bin Laden verkleidete Freundin am anderen Ende der Stadt gerade von der Polizei festgehalten. Noch weiß Hal nicht, dass er, anders als geplant, allein weiterstudieren wird, denn Mickey wurde mit seiner Einheit nach Bagdad abkommandiert. Er muss in den Krieg. Halifax Problem ist im Vergleich fast lächerlich. Soll er seine exzentrische Freundin Mani ausgerechnet jetzt, wo sie ihn am dringendsten braucht, verlassen? Es beginnt ein Jahr, das nicht nur für diese drei Freunde alles verändern wird... »Entlarvend! … Noch keiner hat sich so prägnant auf die Wahl einer Gesellschaft zwischen Kriegsdienst und Kaufrausch konzentriert ...« Esquire

  • € 24,00 [D], € 24,70 [A]
  • Erschienen am 01.09.2016
  • 608 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • Übersetzt von: Gerhard Falkner, Nora Matocza
  • ISBN: 978-3-8270-1216-6
 
 

Leseprobe zu »Der Krieg der Enzyklopädisten«

Nec dubitamus multa esse quae et nos praeterierint,
homines enim sumus et occupati officiis.

Ich zweifle indessen nicht, dass auch mir manches entgangen ist; ich bin ja Mensch, mit Geschäften überhäuft.
Plinius d. Ä.



Die Enzyklopädisten

Die Wissenschaft ist sich im Allgemeinen darüber einig, dass in einer Enzyklopädie die WAHRHEIT steht – sofern eine solche überhaupt existiert, was allerdings nicht der Fall ist. Trotzdem findet die menschliche Existenz, die am Abgrund subjektiver Erfahrung entlangtaumelt, ihren Ankergrund in ihrem Bezug zur Enzyklopädie. Die Enzyklopädie [...]

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Gavin Ford Kovite

Gavin Ford Kovite

Gavin Kovite hat in Bagdad von 2004-05 eine Infanterie-Einheit angeführt. Nach seinem aktiven Dienst studierte er an der NYU Jura und arbeitet seitdem als Anwalt der berühmten JAG. .

 

Christopher Gerald Robinson

Christopher Gerald  Robinson

Christopher Robinson hat sowohl an der Boston Universtiy als auch am Hunter College seinen Master gemacht. Nach ersten Veröffentlichungen in literarischen Zeitungen gewann er mehrere literarische Stipendien.

Rezensionen und Pressestimmen

WELT am SONNTAG kompakt


»Witzig, klug, voller Wärme - und mit Wikipedia.«   

Nordwestschweiz


»So erweist sich das Buch am Ende als faszinierendes, vom fernen Kriegsgeheul untermaltes Porträt einer amerikanischen Jugend, die plötzlich eine fragwürdige Vergangenheit bekommen hat - und sich immer neu dazu zu positionieren sucht. Ungeniert sind die Herren Kovite und Robinson mit ihrem mitreissenden Debüt in die elitäre Phalanx der Big Novellists Jonathan Franzen, Jeffrey Eugenides oder Garth Risk Hallberg eingebrochen. Und so viel scheint schon jetzt sicher: Sie werden sich dauerhaft dort halten.«   

Nürnberger Zeitung


»Ein gruseliges, aber sehr nachdenklich machendes Buch, das einem keine Illusionen lässt.«   

Freie Presse


»Der Roman überzeugt vor allem wegen der ungeschönten erschütternden Schilderung des Irak-Krieges, der vordem wohl kaum so drastisch in all seiner Sinnlosigkeit verarbeitet worden ist. (...) Immer jedoch ist es unterhaltsam, dem Geschehen zu folgen.«   

Sächsische Zeitung


»Es ist guter alter Ami-Stil, solide, bildhaft, kraftvoll und mitunter trocken witzig wie bei Irving, Bellow oder Boyle, hier und da mit einem Hauch Salinger.«   

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