Das Lied der Stare nach dem Frost

Das Lied der Stare nach dem Frost

Roman

Erschienen am 26.02.2013
480 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-86612-324-3
€ 19,99 [D], € 20,60 [A], sFr 28,90
Lieferzeit 2 Werktage

Was bleibt, sind die Erinnerungen.

Oder das, was wir dafür halten.

Seit dem tragischen Unfalltod ihres Bruders hat Rixa Hinrichs versucht zu vergessen: ihre Trauer, ihre verpatzte Solokarriere und die stumme Melancholie ihrer Mutter, die Rixas Liebe zum Klavierspielen immer bekämpfte. Als Bar-Pianistin tingelt Rixa um die Welt, bis der Tod ihrer Mutter sie zurück nach Deutschland holt. Auch diese ist mit dem Auto verunglückt – fast an derselben Stelle wie Jahre zuvor Rixas Bruder. Die Suche nach einer Erklärung führt Rixa in das alte Pfarrhaus ihrer Großeltern nach Mecklenburg, wo sie als Kind unbeschwerte Ferientage verbrachte. Doch Rixas Erinnerungen erweisen sich als trügerisch: Sie erkennt, dass ein streng gehütetes Geheimnis in ihrer Familie bis heute düstere Schatten wirft – nicht nur auf das Leben ihrer Mutter, sondern auch das ihres Bruders und ihr eigenes. Um sich von seiner Macht zu befreien, taucht sie tief in ihre Familiengeschichte ein …

Leseprobe

Für meine Mutter und die Mecklenburger Ahnen. Und für Christina.

 

»Wir sind Erinnerung.«
Daniel L. Schacter

 

1949

 

Der Mond ist fast voll und wirft Schatten, die bläulich sind, und sie springen sie an, in unsteten Schemen. Sie blickt nicht zurück und läuft schneller, ein leises Stakkato, Triolen. Eins zwei drei, eins zwei drei. Sie ist auf dem Weg, sie wagt es tatsächlich.

 

Wie ein schwarzer Koloss thront das Gutshaus vor ihr, doch seine Fenster gleißen im Mondlicht, verwunschene Spiegel. Sie schlägt einen Bogen um den Panzer, presst sich in den Schatten der Mauer, die den [...]

Gisa Klönne

Gisa Klönne

Gisa Klönne, geboren 1964, ist die Autorin von fünf erfolgreichen Kriminalromanen um die Kommissarin Judith Krieger. 2013 legte die unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnete Autorin mit »Das Lied der Stare nach dem Frost« erstmals einen Familienroman vor. Gisa Klönnes Romane sind...

0 Buchblog: Veröffentlicht am 04.03.2013 - 22:29 von Gisa Klönne

Die Musik im Roman

Am Anfang stand ein Nebensatz, auf den ich in den Lebenserinnerungen meiner Großmutter gestoßen war. Als junge Frau hatte sie für den Opernsänger Paul Bender geschwärmt. Vor allem seine Interpretation der Carl-Loewe-Ballade „Der Nöck“ hatte es ihr angetan. Der Nöck ist der Wassermann, das Lied handelt von seiner Zauberkraft. Als ich im Internet eine nachträglich digitalisierte Tonaufnahme aus den 30er-Jahren fand, war dies für mich ein Gänsehautmoment: Die Vergangenheit wurde erfahrbar, lebendig.


Carl Loewe: Der Nöck 

gesungen 1938 von Heinrich Schlusnus

Musik wird zum Leitmotiv

Meine [...]

0 Buchblog: Veröffentlicht am 07.03.2013 - 00:00 von Gisa Klönne

Wie der Roman entstanden ist...

Der Auslöser, diesen Roman zu schreiben, war ein unscheinbarer brauner Umschlag mit alten Briefen aus den Jahren 1944 – 1945, die mir einer meiner Onkel eines Tages zusteckte. „Du schreibst doch, vielleicht ist das interessant für dich“, hat er gesagt. Und dann war da noch ein weiterer Onkel, der mir Jahr für Jahr die Lektüre der Tagebücher meines Urgroßvaters ans Herz legte, die dieser von 1902 bis 1920 über die Kinderjahre meiner Großmutter geführt hatte – ein grandioses Vermächtnis.

Hinzu kamen meine eigenen Kindheitserinnerungen an all die Reisen über die [...]

Alle Blogeinträge anzeigen

Veranstaltungen

Lesung: Am Mittwoch, 18. März 2015 in Bonn
Gisa Klönne liest aus »Das Lied der Stare nach dem Frost« in Bonn
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Katholische Familienbildungsstätte, Lennéstr. 5 , 53113 Bonn

Medien

Rezensionen und Pressestimmen

Westfalen-Blatt


»Der Roman "Das Lied der Stare nach dem Frost" verwebt gekonnt Vergangenheit und Gegenwart zu einem Familienroman und einem packenden Porträt deutscher Geschichte.«    

Denglers Buchkritik


»Eine Geschichte, so spannend, wie die Geschichte Deutschlands. Klönne hat Figuren erschaffen, bei denen man jeden Augenblick mitgeht, solch eine Anziehungskraft haben sie. Gisa Klönne wandert mit diesem Roman auf den Spuren einer Kate Morton.«   

Neue Presse


»Klönne erzählt auf zwei Zeitebenen, berührend und packend und erhellt dabei schlagartig deutsche Geschichte, Krieg und Teilung.«   

Wiener Zeitung


»Gisa Klönne ist ein wunderschöner, hoch spannender und stellenweise zu Tränen rührender Roman über eine mehrfach von Heimatverlust geprägte deutsche Großfamilie gelungen.«   

Brigitte


»ein Page-Turner«   

Böhme Zeitung


»Ein Buch für spannende und berührende Lesestunden.«   

Darmstädter Echo


»Gisa Klönne ist ein wunderschöner, hoch spannender und stellenweise zu Tränen rührender Roman über eine mehrfach von Heimatverlust geprägte deutsche Großfamilie gelungen.«   

Chrismon plus Rheinland


»Der Roman verwebt Vergangenheit und Gegenwart gekonnt zu einem Porträt deutscher Geschichte.«   

Krimikiosk


»Eine schöne Geschichte, die von ihren gut gezeichneten Charakteren lebt.«   

Neue Westfälische


»Ein Zeugnis deutsch-deutscher Geschichte mit wunderbaren Menschen- und Naturstudien, die die Sicht auf die DDR bereichern.«   

Wilhelmshavener Zeitung


»Mit den Erfahrungen ihrer exzellenten Krimis erzeugt Gisa Klönne von Beginn an eine intensive Sogwirkung. Die dunklen Geheimnisse, ein hintergründiger Mutter-Tochter-Konflikt und das alles vor der eindrucksvoll beschriebenen Landschaft - das fesselt und bewegt mit präziser Sprache und manch poetischen Bildern. Ein Meisterwerk des Genres.«   

Kieler Zeitung


»ein fesselnder Roman«   

NDR Kultur - Neue Bücher


»Dass Gisa Klönne den Roman mit Herzblut geschrieben hat, merkt man jeder Zeile an«    

ASB Magazin


»Gisa Klönne versteht es meisterhaft, die Spannung in dieser aufwühlenden deutsch-deutschen Geschichte bis zum Schluss aufrechtzuerhalten.«   

Augsburger Allgemeine


»Spannende Familiensaga. (...) Mit wundervoll aufblitzendem Humor.«   

Das Neue Blatt


»Spannende Familiengeschichte.«   

Nürnberger Nachrichten


»Das spannende Porträt einer deutschen Familie im Wandel der Zeiten, vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart.«   

News - Das Magazin für Bielefeld und Umgebung


»Eine hervorragend erzählte und eindringliche Lektüre, die einen so schnell nicht wieder loslässt.«   

Darmstädter Echo


»Poetisch, bilderreich, bisweilen melancholisch.«   

Frau und Mutter - Zeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands


»Gisa Klönne gelingt es, von Anfang an eine sehr dichte Atmosphäre zu schaffen und die Spannung bis zur letzten Seite zu halten.«   

dpa


»Als geübte Krimiautorin weiß sie auch hier die Spannung bis zuletzt gekonnt zu halten.«   

Deutsches Ärzteblatt


»Wie ihre Krimireihe um die Kommissare Judith Krieger und Manni Korzilius möchte man auch diesen Roman nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat.«   

Buch aktuell


»Ein klug komponierter Familienroman. (...) Diesem Buch sind viele Leser zu wünschen.«   

Neue Westfälische


»Neben wunderbaren Charakterstudien besticht der Roman "Das Lied der Stare nach dem Frost" durch detaillierte, liebevolle Naturbeschreibungen.«   

Nordkurier


»Der Roman erzählt von politischen Konflikten und privaten Tragödien - bis schließlich der historische Handlungsstrang auf die Auflösung von Rixas Fragen hinsteuert.«   

Kölner Stadtanzeiger


»Die Story ist tatsächlich so spannend wie ein Krimi. (...) Ein überraschender Plot. Die Krimiautorin lässt sich eben nicht so leicht bremsen.«   

papiergeflüster.com


»Das Buch hat mich verzaubert. (...) Ein beeindruckendes Buch, das mich berührt und noch eine ganze Weile in Gedanken begleiten wird.«   

Religionsreport


»Als äußerst angenehm erlebt der Leser Gisa Klönnes in "Das Lied der Stare nach dem Frost" eindrucksvoll unter Beweis gestellte Fähigkeit, Stimmungen zu erzeugen.«   

booksection.de


»Es gibt Bücher, die haben eine magische Kraft. Einmal in diese Geschichte hineinversetzt, kommt man als Leser fast nicht mehr heraus.«   

Belletristik-Couch


»Überragendes Portrait einer deutschen Familie im Wandel der Zeit (...) Man vermisst die Figuren schon, bevor man den Roman ganz ausgelesen hat. Selten hallt ein Werk so intensiv nach. Gisa Klönne in Hochform!«   

Tele


»Hochspannend und teils zu Tränen rührend.«   

Berliner Morgenpost


»Eine fesselnde Familiengeschichte (...) Heimat und Geschichte werden im wahrsten Sinne des Wortes zur Heimatgeschichte.«   

Lausitzer Rundschau


»Die Autorin erzählt aus zwei unterschiedlichen Perspektiven von den privaten und politischen Verstrickungen einer mecklenburgischen Pfarrersfamilie. Als geübte Krimiautorin weiß sie auch hier die Spannung bis zuletzt zu halten.«   

Stadtmagazin IN


»Ein außergewöhnlich komplexer und vielschichtiger Roman«   

Altmühl-Bote


»Eine intensive, dichte und spannende deutsch-deutsche Familiengeschichte, die einen kaum mehr loslässt.«   

Westfalen-Blatt


»außerordentlich eindrücklich«   

Lippische Landeszeitung


»Gut gezeichnete Charaktere, geschickte Perspektivwechsel und flüssig erzählte deutsch-deutsche Geschichte machen den Roman zum echten Lese-Vergnügen.«   

Kommentare zum Buch
Kommentieren Sie diesen Beitrag:

(wird nicht angezeigt)

Das könnte Ihnen auch gefallen

404 Seite