Bis wir frei sind

Bis wir frei sind

Mein Kampf für Menschenrechte im Iran

€ 11,00 inkl. MwSt.

Shirin Ebadi, die erste muslimische Friedensnobelpreisträgerin, wurde wegen ihres Engagements für Menschenrechte in ihrem Heimatland jahrelang von der iranischen Regierung bedroht und schikaniert – und verlor dabei alles: ihren Ehemann, ihr Zuhause, ihre Freunde. Nur eines konnte man der Menschenrechtsaktivistin nicht nehmen: den Glauben an eine bessere Zukunft und den Willen, für ihre Überzeugungen zu kämpfen. Nach »Mein Iran« erzählt sie nun im zweiten Teil ihrer Geschichte vom unablässigen Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit, den sie trotz aller Widrigkeiten auch im Exil fortführt.

  • € 11,00 [D], € 11,40 [A]
  • Erscheint am 01.12.2017
  • 304 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Ursula Pesch
  • ISBN: 978-3-492-31185-4
 
 

Leseprobe zu »Bis wir frei sind«

PROLOG

Morddrohung

 

Ich war unruhig. Es war ein Abend wie jeder andere – wir aßen gemeinsam im Haus meines Bruders –, doch ich spürte eine Beklommenheit, die ich mir nicht erklären konnte. Der Raum war stickig, die Lampen waren zu hell, die Kinder lauter als gewöhnlich. Ich trat auf den Balkon hinaus, um frische Luft zu schnappen, und beobachtete, wie Wolken den Himmel verdunkelten. Plötzlich gab es einen lauten Knall; dann begann der so dringend benötigte Regen den giftigen Smog aus der Luft zu waschen. Obwohl es April war und der Wind den Wintersmog aus Teheran hätte vertreiben [...]

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Shirin Ebadi

Shirin Ebadi

Shirin Ebadi, geboren 1947, war eine der ersten Richterinnen im Iran und arbeitete als Vorsitzende des Teheraner Gerichts, bis sie 1979 im Zuge der islamischen Revolution ihres Amtes enthoben wurde. Sie hat in ihrem Heimatland viele politische Gefangene als Anwältin verteidigt und setzt sich seit mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Deutschlandfunk Andruck


»Das vorliegende Buch ist ein spannendes Zeugnis einer beeindruckenden Frau, die trotz vieler Rückschläge ihren Mut nicht verloren hat, auf die problematische Menschenrechtslage in ihrer Heimat aufmerksam zu machen. (...) Shirin Ebadis Memoiren sind ausgesprochen lesenswert.«   

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