Das Debüt des Jahres aus den USA!

Ein Roman von Liebe, Freiheit und dem Recht auf Selbstbestimmung

Eines Tages erreicht den Literaturprofessor Samuel Anderson der Anruf einer Chicagoer Anwaltskanzlei: Nach einem tätlichen Angriff auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten braucht seine Mutter dringend seine Hilfe.

Die Mutter, die die Familie ohne ein Wort verlassen hat, als Samuel elf Jahre alt war. Um sie zu retten, muss er die Geheimnisse ihres Lebens lüften.



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© Michael Lionstar

»Nathan Hills Roman ist ein Psychodrama um eine Mutter und ihren Sohn, voller Geister und Politik, aber es ist auch eine Tragikomödie von Zorn und Scheinheiligkeit. Nathan Hill ist ein Maestro des Schrecklichen.« John Irving


Leseprobe »GEISTER«

Prolog
Spätsommer 1988

Hätte Samuel gewusst, dass seine Mutter weggehen würde, hätte er vielleicht besser aufgepasst, hätte ihr genauer zu­gehört, sie eingehender beobachtet, sich ein paar wichtige Dinge aufgeschrieben. Vielleicht hätte er sich auch anders verhalten, anderes gesagt, wäre ein anderer Mensch gewesen.
Vielleicht ein Kind, für das es sich gelohnt hätte zu bleiben.
Aber Samuel wusste nicht, dass seine Mutter weggehen würde. Er wusste nicht, dass sie sich schon seit Monaten darauf vorbereitete, insgeheim, Schritt für Schritt. Nach und nach schaffte sie Dinge aus dem Haus. Ein einzelnes Kleid aus dem Schrank, ein Foto aus einem Album. Eine Gabel aus der Schublade mit dem Silberbesteck. Eine Decke von unter dem Bett. Jede Woche war es etwas anderes. Ein Pullover, ein Paar Schuhe, ein Stück Weihnachtsschmuck, ein Buch. Ihre Gegenwart im Haus wurde immer flüchtiger.
Fast ein Jahr ging das so, bis Samuel und sein Vater etwas zu spüren begannen, eine Art Instabilität, ein verwirrendes, beunruhigendes und manchmal sogar unheimliches Gefühl von Auszehrung. Ganz unerwartet fiel es ihnen auf. Sie betrachteten das Bücherregal und dachten: Hatten wir nicht mehr Bücher als die, die da stehen? Sie kamen am Porzellanschrank vorbei und waren sich sicher, dass etwas fehlte. Aber was? Sie konnten ihm keinen konkreten Ausdruck geben, diesem Eindruck, dass da jemand die Umstände ihres Lebens neu organisierte. Sie begriffen nicht, dass es keine Schmor­gerichte mehr zu essen gab, weil der Schmortopf aus dem Haus verschwunden war. Kam ihnen das Bücherregal leer vor, dann deshalb, weil Samuels Mutter es um die Gedichtbände erleichtert hatte. Schien der Porzellanschrank weniger voll, lag es daran, dass zwei flache, zwei tiefe Teller und eine Teekanne nicht mehr da waren.

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Rezension & Kritik zu »GEISTER«

»Eine Mutter-Sohn-Geschichte, eine College-Satire, ein zeitgeschichtlicher Roman, der von den Studentenrevolten der 60er-Jahre erzählt, und ein bisschen auch eine nordische Spukgeschichte: Dieser Roman ist sehr vieles gleichzeitig. Auf jeden Fall ist er großartig.« Brigitte ›Die neuen Bücher‹

 

»Nathan Hill ist so ungeheuer begabt, dass er jede Tonlage beherrscht, in jede Figur schlüpfen und jeden Schauplatz widergeben kann. [...] Und er ist buchstäblich nicht in der Lage, einen langweiligen Satz zu schreiben oder eine langatmige Episode zu erzählen. Ein grandioser und ehrgeiziger Roman über amerikanische Irrungen.« The New York Times Book Review

»Ein fantastischer Roman über Liebe, Verrat, Politik und Popkultur – so gut wie Michael Chabon in Hochform oder Jonathan Franzen.« People

 

»[…] Bei der Menge an Novitäten-LEX ist es einfach immer wieder ein Erlebnis, so ein Buch zu entdecken […] Für mich ist es auf jeden Fall ein Highlight für den Bücherherbst und das Weihnachtsgeschäft.« Nadine Riede, RavensBuch, Ravensburg

»[…] Ich habe das Buch […] letzte Nacht beendet und es hat mich ruhelos gelassen. Unglaublich, wie dieser Autor eine solch zeitumfassende Geschichte so plastisch, ununterbrochen spannend und mit einer ganz speziellen persönlichen Note erzählen kann […].« Stefanie Stahl, Millé OHG, Bad Marienberg

 


Nathan Hill live

Lesungsmitschnitt bei der Buchhandlung Lehmkuhl



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