Felicitas von Lovenberg über die neuen Bücher im PIPER Verlag


News: Am Dienstag, 06. Juni 2017 von Piper Verlag

Das PIPER Hardcover Belletristik- und Sachbuch-Programm Herbst 2017

© Claus H. Setzer

»Als ich vor gut einem Jahr zum Piper Verlag kam, schenkte mir ein Freund einen Kaffeebecher, auf dem ein Zitat von Winston Churchill prangt: „Um sich zu verbessern, muss man sich ändern. Um perfekt zu sein, muss man sich häufig ändern.“ Die Tasse ist fast täglich in Benutzung, und ich denke oft über den Satz nach. Welche Veränderung bedeutet Verbesserung, und wie viel Wandel tut gut? 

Auf unserer Website können Sie nun das neue PIPER Hardcover Programm für den Herbst 2017 finden. Was sich bei Piper in den vergangenen Monaten getan hat, zeigen Ihnen unsere neuen Bücher. Zunächst einmal sind wir mehr geworden, mehr großartige Autorinnen und Autoren, mehr außergewöhnliche Bücher, hinter denen ein Verlagsteam steht, das mit Leidenschaft und Kenntnis dafür arbeitet, dass jedes Buch die ihm gemäße Form findet. Damit das Wesentliche zur Geltung kommt, muss man manchmal auch etwas weglassen. In der konkreten Mischung des Mehr und des Weniger steckt das, was Piper ausmacht: unser Profil. So vielseitig, wie es uns entspricht, so ausgewählt, wie wir selbst lesen.

Zwei Neuzugänge, über die wir uns besonders freuen, sind Jan Weiler, der mit „Und ewig schläft das Pubertier“ seine so witzigen wie lebensprallen Forschungen am lichtscheuen Wesen namens Teenager grandios fortsetzt, und Rolf Dobelli, der mit „Die Kunst des guten Lebens“ ein Buch über das Glück geschrieben hat, wie es noch keines gab - verblüffend, einleuchtend und unmittelbar anwendbar.   

In ihrem verzweifelt-leichten Roman „Sieh mich an“ schildert Mareike Krügel einen Tag im Leben einer Frau Anfang Vierzig - mit einer Intensität, die einen nicht mehr loslässt. Der französische Poet und Musiker Gaël Faye erzählt in „Kleines Land“ von einer Kindheit in Ruanda, der durch den Krieg ein jähes Ende gesetzt wird: Frankreichs Buchhändler haben dieses Romandebüt bereits zum besten Buch der Saison gewählt. Arne Dahl schreibt mit „Sechs mal zwei“ seine grandiose neue Krimireihe weiter. Und Sten Nadolny wendet sich mit „Das Glück des Zauberers“ dem zwanzigsten Jahrhundert auf eine Weise zu, die ebenso erstaunlich wie berückend ist.

Im Sachbuch kommt Frank Bethmann mit Prominenten ins Gespräch über ein Tabu: „Über Geld reden“ handelt von dem, was im Leben wirklich zählt. Damit uns die brennenden Fragen der Gegenwart an- statt aufregen, wirbt Dirk von Gehlen für einen gelasseneren Umgang mit der Zukunft. Geschichte bleibt ein Schwerpunkt unseres Programms: Joachim Käppner zeichnet in „Die Revolution der Besonnenen“ das Panorama des Umbruchjahres 1918. Und Barbara Wentzel beschreibt, wie sich ihr idyllisches Familienleben abrupt veränderte. „Käsekuchen mit Sauerkraut“ handelt vom Schlaganfall ihres Mannes, dem, was danach kam, und einem Paar, das sich ganz neu kennenlernt.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.«


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Highlights Herbst 2017

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»...ein Roman, der mich seit der Lektüre nicht losgelassen hat.«

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