Buchblog: Am Mittwoch, 23. April 2014 von Revolverblatt

Paul Finch und sein Ermittler Mark »Heck« Heckenburg

Paul Finch feiert mit diesem packenden und nervenzerreibenden Thriller ein famoses Debüt. Der ehemalige Polizist überzeugt mit seinem Ermittler »Heck«, der sich gegen seine Abteilung stellt und sich an die Aufklärung eines aussichtlosen Falls macht.

Eine ausgemergelte Gestalt sitzt am Schreibtisch eines Londoner Polizeibüros. Gedankenversunken blickt sie aus geröteten Augen auf die Ermittlungsunterlagen: Noch immer keine brauchbaren Spuren! Sie nippt an ihrem Kaffee, die Krawatte baumelt schlaff an ihr herab. Detective Sergeant Mark „Heck“ Heckenburg ist völlig ausgebrannt. Doch er liebt seinen Job. Nur ist da dieser eine Fall, der ihm keine Ruhe lässt. Seit über zwei Jahren investiert er jede Minute, um das Verschwinden von 38 Frauen aufzuklären – ohne Erfolg! Seine Abteilung hat den Fall schon zu den Akten gelegt und ihm jedwede Unterstützung gestrichen. Doch Hecks ausgeprägter Spürsinn sagt ihm, dass die Frauen nicht einfach nur verschwunden sind.

Sein sechster Sinn lässt ihn nicht im Stich. Schon bald blickt er in menschliche Abgründe, wie er sie in seiner 17-jährigen Laufbahn noch nicht erlebt hat. Die Indizien führen Heck zu den »Nice Guys«, die nicht so nett sind, wie ihr Name vermuten lässt. Dieser Gruppierung aus Ex-Soldaten, deren Erkennungszeichen ein tätowierter Skorpion am Handgelenk ist, lehrt selbst der britischen Unterwelt das Fürchten. Um an Informationen über die „Nice Guys“ zu gelangen, muss Heck sich mit skrupellosen Verbrechern einlassen. Seine Dienstmarke ist dem Detective Sergeant bei diesen Kriminellen keine Hilfe. Heck muss sich auf seine Schlagfertigkeit und seine Fäuste verlassen. Denn nur wer respektiert wird, verschafft sich in der Unterwelt einen Namen. Doch die „Nice Guys“ halten sich weiter im Verborgenen und spielen ihr perfides Spiel mit den Frauen.

Um den Fall endlich zu lösen, muss Heck die Gesetze brechen, die er eigentlich aufrecht erhalten will, und dadurch alle Prinzipien hinter sich lassen. Zu allem Überfluss dämmert Heck, dass es einen Spitzel in den Reihen der Polizei geben muss, der seine Ermittlungen manipuliert und ihn in das Fadenkreuz der »Nice Guys« geraten lässt.

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