Nicola Förg über Island und die Magie des Lichts


Die Magie des Lichts

Es ist neun Uhr morgens und auf den weißen Gipfeln jenseits des Fjords tanzt rosa Licht. Das Wasser im Fjord ist so blau, dass es blendet.


Fotografen reißen dann hektisch die Kamera raus, um diese Farben schnell auf den Film zu bannen. Nur die Ruhe! Zeit ist genug, die Sonne steht so tief, dass solches Farbenspiel ganz normal ist. Und damit ist auch schon die erste Begründung für die Islandbegeisterung geliefert: die Magie des Lichtes!

 

Wo sonst gibt es aquamarinblaue Weiten vor schwarzen Sanderflächen, dahinter grüne Steilküsten, aus denen Wasserfälle stürzen, eine Etage darüber Gletschereis - alles Luftlinie nur einen Kilometer voneinander entfernt. Wo sonst erfindet sich eine geologisch junge Landschaft ständig neu, gebiert neue Inseln, spuckt Lava und schickt schweflige Dämpfe?

 

Es gibt wenige Landschaften auf der Erde, wo die Natur so gegenwärtig ist und der Mensch so winzig klein. Da glaubt man mal besser an Elfen! Elfen helfen! Ásbyrgi, Asenburg, hat den Namen von einer Felsformation, die über 100 Meter hoch ist. Ein Göttersitz. Die hufeisenförmige Formation soll ein Hufabdruck von Odins achtbeinigem Pferd Sleipnir sein! Hier reimt sich vieles, was anderswo schon lange kein Gedicht mehr ergibt….

 

Island macht mit jedem Besuch süchtiger und ist jedes Mal zum Heulen schön.

 

 

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