Buchblog: Am Dienstag, 15. Oktober 2013

Morde im Namen Gottes - Kreuzritter der Gegenwart - brutaler denn je

«Der Osloer Kommissar Yngvar Stubø muss in «Gotteszahl» eine brutale Serie von Morden aufklären, denen ein mystisches Muster zugrunde liegt.»

«Ich wollte ein Buch schreiben über den Hass, über die sehr feine Grenze zwischen dem Hass des Wortes und dem der Tat. Nach meiner Auffassung ist die Freiheit der Rede das vielleicht wichtigste Menschenrecht.»

So beschreibt Anne Holt den Ansatz zu ihrem Roman «Gotteszahl». Aber Hass-Terror im liberalen Norwegen? Ja, auch dort gibt es christliche Fundamentalisten, die Homosexuelle zutiefst verurteilen. Sie bringen sie zwar nicht um, versuchen aber, sie durch Worte zu verletzen.

Anders in Holts aktuellem Roman: Dort morden die Fundamentalisten. Eines ihrer ersten Opfer: die Bischöfin Eva Karin Lysgaard. Aber warum wurde diese Frau mit tadellosem Lebenslauf ermordet?

Erneut lässt Norwegens Exjustizministerin Holt das charismatische Ermittlerpaar Kommissar Yngvar Stubø und seine Ehefrau Inger Johanne, eine renommierte Kriminologin, ermitteln. (sum)

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