Buchblog: Am Mittwoch, 24. September 2014 von Piper Verlag

»Highway to Hellas« Lesung

Ein Bericht über die Premierenlesung von »Highway to Hellas« von Arnd Schimkat und Moses Wolff:

»Lustig sind die beiden wirklich. Ist ja auch kein Wunder, denn sowohl Arnd Schimkat als auch Moses Wolff sind bühnenerprobte Spaßmacher. Dass sie sich hier zusammengetan haben, um einen echt witzigen Roman zu schreiben, ist ein Glücksfall nicht nur für die Leser, sondern auch alle, die sich an diesem Abend im Hugendubel am Stachus versammelt haben, um den beiden zu lauschen.

Moses Wolff ist ein begnadeter Stimmenimitator, daher spricht er alle Dialoge, währen Arnd Schimkat die Erzählerstimme übernimmt. Das Schöne ist, dass man den beiden richtig anmerkt, wie viel Spaß sie selber beim Vortrag haben. Das ist absolut ansteckend. Laute Lacher im Publikum, wenn Moses Wolff den griechischen Schwerenöter Panos spielt oder den verhuschten, spießigen deutschen Bankangestellten, der auf einer kleinen Insel überprüfen soll, ob da mit dem geährten Kredit alles mit rechten Dingen zugeht. Was es natürlich nicht tut. Die Griechen führen den armen Banker an der Nase herum, und was der alles auszuhalten hat, schildern Arnd Schimkat und Moses Wolff aufs Amüsanteste. Die beiden wissen auch, wovon sie reden, denn sie fahren beide seit Jahren immer wieder nach Griechenland und kennen die Mentalität der Griechen fast so gut wie die der Deutschen. Natürlich kriegen alle ihr Fett weg, aber immer wird das liebevoll und augenzwinkernd erzählt, nie böse.

Großer Applaus im Saal, viele strömen zu den beiden Autoren, um sich ihr Exemplar signieren zu lassen. Wenn sich herumspricht, wie  unterhaltsam so eine Lesung mit Wolff und Schimkat ist, werden sie sicher noch mehr solcher Abende veranstalten. Zu wünschen wäre es!«



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Kommentare zu diesem Blog
1.
gerhard block am 19.10.2014

<p>kalispera sas, ich habe den oder die peloppones, &nbsp;teile des griechischen festlandes, paros, antiparos ziemlich gründlich kretaper pedes, me avtokinito, kaiki und am ausgiebigsten mit motorrad bereist, ziemlich gut kennengelernt und lieben gelernt.</p><p>ich empfinde griechenland als meine heimat. nach bypass-op und schlaganfall kann ich jetzt nur noch behindert und nicht mehr so reisen, wie ich das gerne würde. als ein ausgleich stürze ich mich begierig auf griechische tavernen, musik und literatur jeder art, wenn sie nur irgendwie mit ellada zu tun hat. </p><p>auf bayern5 aktuell wurde ihr buch kurz vorgestellt. . .das muss ich mir kaufen, war mir sofort klar. jetzt freue ich mich ungeduldig. ich wohne jetzt im betreuten wohnen in germering.&nbsp; vielleicht können wir ja mal in germering zu einem griechen zum essen,trinken und austausch über hellas treffen.</p>

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